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22. 5. 20 - WRWS/St.Georg - Die Turniere gehen wieder los! Von Hetzel über Wulschner nach Chemnitz.

Von Dominique Wehrmann

Holger Hetzel kann zufrieden auf sein Post-Corona-Turnier schauen. 

(© Thomas Hartwig)(© Thomas Hartwig)Die beiden Holgers, Hetzel und Wulschner, haben am vergangenen Wochenende demonstriert, was zuvor auch schon Luhmühlen gezeigt hat: Turniere in Zeiten von Corona sind möglich. Die nächsten stehen schon in den Startlöchern.

Am Wochenende hatte Holger Hetzel auf seine Anlage nach Goch am Niederrhein eingeladen, und wer weiter nordöstlich in der Republik beheimatet ist, der war wahrscheinlich bei Holger Wulschner in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz.

Bei Holger Hetzel waren vom 14. bis 16. Mai fast 600 Pferde am Start. Es gab Springpferdeprüfungen von Klasse A bis M und Springprüfungen von L bis S.

Holger Hetzel: „Wir haben das für den Sport, die Reiter und die Pferde gemacht. Verdienen können wir an einem solchen Turnier natürlich nichts. Aber darum geht es auch gar nicht. Für Pferde und Reiter ist es wichtig Wettkampfroutine zu erhalten. Würde der Turnier-Stop noch länger weitergehen, so würden gerade die jungen Pferde ein ganzes Jahr in ihrer Ausbildung verlieren.“

Es gehe aber auch noch um etwas anderes: „Wir wollten aber auch ein Zeichen für alle anderen Reitvereine und Turnierveranstalter setzen, dass mit Phantasie und Engagement auch in diesen schwierigen Zeiten, Turniersport möglich ist.“

Dabei konnte er auch auf die Unterstützung der Behörden zählen: „Ein ganz dickes Kompliment muss ich der Stadt Goch machen. Wir haben unser Konzept bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen der Stadt vorgelegt und die Verantwortlichen haben es für gut befunden.“

Mannschaftsolympiasieger Lars Nieberg hatte seinen Sohn Gerrit nach Goch begleitet und war voll des Lobes für die Organisation von Hetzel und Team: „Alles hat reibungslos geklappt. Auch die Sicherheitsauflagen wurden von allen genau befolgt. Ganz bemerkenswert finde ich, dass wir bis 24 Stunden vor dem Turnier nennen konnten, ohne dafür Extra-Gebühren zahlen zu müssen. Auch der Umstand, dass die Preisgelder in voller Höhe ausgezahlt wurden, kommt gerade den Berufsreitern, die mit der zweimonatigen Zwangspause erhebliche finanzielle Einbußen zu verzeichnen hatten, sehr entgegen. Holgers Turnier zeigt einmal mehr, was alles möglich ist, wenn man zu 100 Prozent für den Sport brennt.“

Das S*-Springen, krönender Abschluss am Samstag, ging an das 17-jährige Nachwuchstalent Alina Sparwel auf ihrer Championatsstute Ma Petite, mit der sie im vergangenen Jahr Mannschaftssilber bei den Europameisterschaften der Junioren gewann. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung ließen die beiden nicht nur den Hausherrn hinter sich, sondern auch Profis und Promis wie Sandra Auffarth, Markus Renzel, Kathi Offel, Angelique Rüsen, Judith Emmers und viele weitere.

Holger Wulschner
Zu 100 Prozent für den Sport brennen, das tut auch Holger Wulschner, der zu sich nach Groß Viegeln eingeladen hatte! Das liebevoll gemachte Turnier zählt ohnehin zu den Highlights im Turnierkalender des Nordens.

Auch hier setzte ein S*-Springen den Schlusspunkt. Der Sieg blieb in der Familie. Benjamin Wulschner ritt die zehnjährige Emilion-Tochter Fabiélla BH zum Sieg vor Steffen Krehl auf Conchito und Thomas Kleis mit Silberpfeil M.

Late Entry in Wipperfürth
Auch im nordrhein-westfälischen Wipperfürth wurde wieder geritten. Hier waren sogar mehrere S-Springen bis Zwei-Sterme-Niveau ausgeschrieben. Das erste sicherte sich der Italiener Emanuele Gaudiano auf Calgary, gefolgt von Nachwuchstalent Pia Stieborsky mit Carry, die im Mai 2019 in Wipperfürth ihr Goldenes Reitabzeichen verliehen bekam.

Und die auch an den anderen Tagen dieses Wochenendes kräftig abräumte. Tags darauf holte sie auf Orlanda Platz zwei in einem von S**-Zwei-Phasen-Springen hinter Cedric Wolf mit Dutch Apple. Bei der zweiten Prüfung dieser Kategorie saß sie im Sattel der Rheinländer Stute Coleen und konnte Cedric Wolf diesmal hinter sich lassen.

Großer Preis von Sachsen
Es wird auch 2020 einen Großen Preis von Sachsen geben. Die Ausschreibung für das Turnier in der Chemnitzer Messe vom 6. bis 8. November ist demnächst online. Dies hat der Veranstalter bekannt gegeben.

„Es wird sicher einige Änderungen und Anpassungen an die aktuellen Auflagen geben müssen. Aber wir werden den Pferdesportfreunden wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm aus Springprüfungen und Show zusammenstellen“, berichtet Messechef Dr. Ralf Schulze.

Das weitläufige Messegelände ermögliche es, sich auf die neuen Anforderungen flexibel einzustellen. Außerdem sei geplant, das Showprogramm, die Chemnitzer Pferdenacht 2020, an zwei Abenden zu organisieren, um die mögliche Besucherzahl unter 1.000 Besuchern halten zu können. So könnte auch der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Riesenbeck International
Auch im Reitsportzentrum Riesenbeck International können die Turniervorbereitungen wieder los gehen. Von morgen, 19. Mai, bis zum 21. Mai stehen 16 Prüfungen der Klassen M und S für Youngster und ältere Pferde auf dem Programm. Zuschauer sind nicht gestattet, aber Clip My Horse ist live dabei.

Karsten Lütteken, Geschäftsführer bei Riesenbeck International, sagt: „Ich bin davon überzeugt, dass die positive und engagierte Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Hörstel und dem Pferdesportverband Westfalen wesentlich dazu beigetragen hat, ein gutes Konzept für den Wiedereinstieg der Berufsreiter in den Turniersport auszuarbeiten.“

Besagtes Konzept sieht so aus:

  • Pro Turniertag sind maximal 100 Personen zugelassen.. Aufgeteilt ist diese Gruppe in 40 Sportler plus 40 Begleiter, daneben sind 20 Offizielle (Richter, Parcourschef, Sanitäter, Tierarzt, usw.) erlaubt. Zuschauer sind nicht gestattet.
  • Die Meldestelle arbeitet kontaktlos, abgerechnet wird per Überweisung.
  • Es gibt feste Zugangszeiten für die beiden Abreiteplätze, für den Vorbereitungsplatz mit Hindernissen, damit wird vermieden, dass sich jeweils mehr als sechs Reiter auf einer Sportfläche aufhalten.
  • Eine Siegerehrung findet nicht statt, die Ergebnisse werden verlesen und online veröffentlicht.
  • Eine Bewirtung findet nicht statt. Das Tragen von Alltagsmasken ist – außerhalb der sportlichen Aktivität – vorgeschrieben.
  • Es werden umfangreiche Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung gestellt.
  • Außerdem gilt explizit: Eine Teilnahme ist grundsätzlich nur möglich, wenn weder bei Reiter, Begleiter noch bei Offiziellen COVID19-typische Symptome (Husten, Fieber usw.) vorliegen.

Das Turnier richtet sich ausschließlich an Berufsreiter. Karsten Lütteken verspricht aber: „Die Profis müssen jetzt ihre Pferde unter Wettkampfbedingungen reiten können, das ist für sie existentiell und eine Lebensgrundlage. Sobald es eine Genehmigung für den Amateur-Wettkampfsport gibt, werden wir unser Angebot anpassen.“

Quelle: https://www.st-georg.de/news/die-turniere-gehen-wieder-los-von-hetzel-ueber-wulschner-nach-chemnitz/


21. 5. 20 - WJ - Hufrehe: „Colonels Lil Gun“ eingeschläfert.

„Colonels Lil Gun“ musste am vergangenen Donnerstag nach schwerer Hufrehe eingeschläfert werden. Er [...]


21. 5. 20 - WRWS/DQHA - DQHA-Mitgliederentscheid: Jede Stimme zählt!

Bei der zurückliegenden DQHA-Mitgliederversammlung am 8. März 2020 wurde vom DQHA-Präsidium ein Meinungsbild der Mitglieder bezüglich der Diskussion um die Abgabe des Ursprungszuchtbuches an die AQHA eingeholt. Das Ursprungszuchtbuch ist einer der…
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21. 5. 20 - WB - Dexit: Koch oder Kellner – bleibt die vereinshistorische Abstimmung der DQHA ohne Relevanz? mehr...
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19. 5. 20 - WRWS/FN - Richtlinie: Planung und Durchführung von Turnierveranstaltungen unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsschutzes.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) e.V. und ihre angeschlossenen Mitglieder-Organisationen stehen ausdrücklich zum bestmöglichen, verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Pandemie und der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in diesen schweren Zeiten.
Um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie einzudämmen, hat die Bundesregierung am 16. März 2020 die Schließung aller Sportanlagen angeordnet. Kurz darauf einigten sich Bund und Länder auf ein umfassendes Kontaktverbot, das Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit verbietet.

Diese Maßnahmen gehen auch im Pferdesport mit erheblichen Auswirkungen einher, sodass unter anderem sämtliche nationale und internationale Turniere über Wochen hinweg abgesagt werden mussten.
Der Pferdesport als Natur- und Individualsportart hat per se eine günstigere Ausgangslage für den Infektionsschutz. Dazu trägt die große, luftige Infrastruktur der Pferdesportanlagen bei. Derzeit ist nicht abzusehen, wann ein schrittweiser Wiedereinstieg in den Turniersport bundesweit möglich ist. Dieses Papier dient als Hilfestellung für Veranstalter (Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Reining) und zeigt auf, unter welchen Bedingungen und mit welchen Ausnahmeregelungen Turnierveranstaltungen ab dem unbekannten Tag X auch bei einer erhöhten Infektionsgefahr verantwortungsbewusst stattfinden können –, stets angepasst an den jeweils aktuellen Sachstand und die behördlichen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben.
Maßgeblich für die Durchführung von Veranstaltungen sind die aktuellen Vorgaben der Bundesregierung, der Bundesländer sowie der Kommunen und Landeskommissionen für Pferdeleistungsprüfungen. Für eine erfolgreiche Veranstaltung gilt es, diese Bedingungen mit der individuellen Infrastruktur der Pferdesportanlage und den Bedürfnissen der Aktiven bestmöglich in Einklang zu bringen.
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den zuständigen örtlichen Behörden ist daher unabdingbar. Anmeldung der Veranstaltung Pferdeleistungsschauen (PLS) können aufgrund der Ausnahmesituation in der aktuellen Saison nach Rücksprache mit der genehmigenden Landeskommission (LK) verschoben werden. Die LK für PLS haben dafür unterschiedliche Vorgaben erarbeitet.
Zu beachten ist, dass die Vorschriften der medizinischen Notfallvorsorge weiterhin erfüllt werden müssen, d. h., die Verfügbarkeit des Sanitätsdienstes muss sichergestellt sein (ver-gleiche FN-Merkblatt Organisation der Notfallvorsorge, gemäß LPO 2018). Kurzfristige Absagen des Rettungsdienstes könnten vorkommen, da die Einsatzkräfte anderweitig benötigt  werden.
Ein steter Kontakt zum verpflichteten Rettungsdienst beziehungsweise verantwortlichen Arzt ist deshalb besonders wichtig. Bei Engpässen in der Verfügbarkeit der gemäß § 40 LPO vorgeschriebenen ärztlichen/sanitätsdienstlichen Versorgung empfiehlt das Fachgremium Humanmedizin der FN, zusätzlich zum anwesenden verantwortlichen Arzt (z.B. aus Reihen des gastgebenden Vereins oder über Notarztbörsen des Pferdesports, z. B. des CDV) mit Notfallkoffer (gemäß DIN 13232 bzw. Vorgaben des Hausarztverbandes), eine medizinische Hilfskraft (z. B. Krankenpfleger, Arzthelfer) einzusetzen. Für Geländeprüfungen Reiten und Fahren sind die Vorgaben des § 40 LPO verbindlich einzuhalten.

Ausschreibung
Grundsätzlich können Turnierveranstaltungen derzeit drei verschiedenen Szenarien entsprechen:

  1. Durchführung eines langfristig geplanten Turniers, dessen Ausschreibung und Ablauf auf die aktuelle Situation angepasst wird (siehe folgende Seiten).
  2. Terminverschiebung und Ausschreibungsänderung eines langfristig geplanten Turniers, gegebenenfalls auch kurzfristig.
  3. Planung eines Late-Entry-Turniers mit Angebot für spezielle Zielgruppen, gegebenenfalls auch kurzfristig. Denkbar sind dabei auch Kooperationen zwischen Vereinen und privaten Reitanlagen. Ein Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungs-Chefs der Länder untersagt die Durchführung von Großveranstaltungen bis mindestens 31. August 2020. „Großveranstaltungen“ sind in vielen Bundesländern als Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden definiert. Um diese Personenzahl nicht zu überschreiten, bedarf es einer sorgfältigen Planung des Turniers und einer wirksamen Durchsetzung der Anwesenheitsbeschränkungen (siehe Abschnitt „Besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen“).
    Für die Kalkulation der Zahl der zu erwartenden Personen ist zu der Anzahl der Reiter eine minimale Anzahl an Begleitpersonen (je nach Anzahl der Pferde ein bis zwei Personen) hinzuzurechnen. Zudem muss die Anzahl der Turnierfachleute, der Helfer und sonstiger Dienstleister addiert werden. In der Ausschreibung kann zum Zweck der Planungssicherheit von der Startplatzbegrenzung (NeOn-Max) Gebrauch gemacht werden (Durchführungsbestimmungen zu § 23.1.3 LPO).
    Um die gleichzeitige Anwesenheit auf eine bestimmten Anzahl von Personen zu begrenzen, kann in der Ausschreibung zudem geregelt werden, dass Teilnehmer beispielsweise in nicht mehr als zwei Prüfungen pro Tag starten dürfen, die gegebenenfalls direkt aufeinander folgen müssen –, vorausgesetzt, die Reihenfolge der Prüfungen lässt dies zu. Der Schwierigkeitsgrad der angebotenen Prüfungen sollte aufeinander aufbauen, um die Verweildauer der Teilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren.
    Die Veröffentlichungspflicht gemäß § 30 LPO wird im laufenden Jahr in den meisten Landeskommissionen so gehandhabt, dass eine rechtzeitige Online-Veröffentlichung über Nen-nung online ausreicht – auf eine Veröffentlichung im offiziellen Verbandsorgan kann zum Teil ausnahmsweise verzichtet werden.
    Für bereits veröffentlichte Ausschreibungen können die Nennschlüsse auf den spätestmöglichen Termin verlegt werden. Diese und weitere Ausschreibungsänderungen oder -ergänzungen (§ 31 LPO) müssen nach wie vor von der Landeskommission genehmigt werden.
    Hinsichtlich der Gebühren für Ausschreibungsänderungen streben die LK an, den Veranstaltern entgegenzukommen. Gemäß § 25 LPO besteht die Möglichkeit, Geldpreise nur anteilig oder überhaupt nicht auszuzahlen. Das Nenn- und Startgeld, der Einsatz und sonstige Gebühren können nach § 26/27 LPO gestaltet werden. Um die Finanzierung sicherzustellen, kann nach Rücksprache mit der Landeskommission auch eine Corona-Sondergebühr für den Mehraufwand durch die Infektionsschutz-Maßnahmen erhoben werden (§ 26.5 LPO). In dieser Sondergebühr können auch für gewöhnlich manuell kassierte Gebühren bereits einkalkuliert sein.

Nennungsschluss
Der Nennungsschluss einer PLS kann gemäß den Durchführungsbestimmungen zu § 34 LPO auf bis zu fünf Tage vor PLS-Beginn verkürzt werden. Weiterhin besteht in der Turnier-saison 2020 ausnahmsweise auch die Möglichkeit, Turniere mit mehr als acht Prüfungen und Turniere, die länger dauern als nur einen Tag, als Late-Entrys auszuschreiben –, sofern die LK zustimmt.

Erstellung der Zeiteinteilung
Maßgeblich für die Planung der Abläufe ist die Einhaltung des von den Behörden zum Zeitpunkt der Veranstaltung vorgegebenen Mindestabstands zwischen Personen sowie der allgemeinen Vorgaben zur Maximalzahl von Personen auf Veranstaltungen.
Die Zeiteinteilung muss so gestaltet sein, dass die Reiter den vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern auf dem Vorbereitungsplatz zu jeder Zeit einhalten und die Pferde trotzdem angemessen auf die Prüfung vorbereitet werden können.
In einigen Fällen können nicht, wie gewohnt, mehrere Prüfungen oder Disziplinen gleichzeitig stattfinden, sodass eine Aufteilung auf einen Spring- und Dressurtag häufig empfehlenswert oder sogar notwendig ist. Denkbar ist auch die Kombination aus Turnierprüfungen und Trainingsmöglichkeiten.
Auf alle Besonderheiten, die das geplante Turnier von einem gewöhnlichen Turnier ohne besondere Infektionsschutzmaßnahmen unterscheidet, soll in der Zeiteinteilung (oder in einem separaten Teilnehmeranschreiben) ausführlich hingewiesen werden (inklusive der allgemeinen und besonderen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen, siehe folgender Abschnitt).

Besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen
Die allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsgebot, häufiges und gründliches Händewaschen, Beachtung der Regeln zum Niesen und Husten, Vermeiden von Berührungen im Gesicht, häufiges Lüften von geschlossenen Räumen usw.) müssen selbstverständlich auch auf dem Turnier eingehalten werden. Insbesondere das Abstandsgebot ist zu jedem Zeitpunkt einzu-halten, z. B. auch bei Medikations- und Pferdekontrollen.
In vielen Bundesländern besteht mittlerweile eine Schutzmasken-Pflicht in bestimmten Alltagssituationen. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes kann auch auf Turnieren sinnvoll sein und gegebenenfalls dort verpflichtend werden, wo der Mindestabstand nicht problemlos einzuhalten bzw. besondere Vorsicht geboten ist (z. B. Meldestelle, Verkauf von Lebensmitteln, Sanitäranlagen, Erste Hilfe bei Stürzen etc.).
Die Verwendung eines Mund-Nase-Schutzes während des Reitens sollte aus sportmedizinischen Gründen auf Freiwilligkeit basieren und nicht verpflichtend vorgeschrieben werden. Zutritt zum Turniergelände haben ausschließlich Personen ohne Krankheitssymptome, die für eine Infektion mit dem Coronavirus typisch sind. Des Weiteren sollte pro Reiter nur eine minimale Anzahl zusätzlicher Personen (je nach Anzahl der Pferde ein bis zwei Personen) das Turniergelände betreten.
Durch die Abgabe der Nennung und die Erklärung der Startbereitschaft ist die Anwesenheitsdokumentation der Turnierteilnehmer gesichert. Falls vonseiten einer Behörde regionale Vorgaben zur Dokumentation der Anwesenheit aller auf dem Turnier anwesenden Personen getroffen wurden, um eventuelle Infektionsketten im Nachhinein nachvollziehbar zu machen, müssen entsprechende Organisationsstrukturen geschaffen werden, z. B. über ein dokumentiertes Akkreditierungssystem (Helfer-/Teilnehmerbändchen).
Selbstverständlich müssen die Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben (z. B. Abstandsregelungen) auch auf den Parkplätzen, im Stall- und Ausstellerbereich sowie bei der Vorberei-tung und dem Aufbau des Turniers eingehalten werden.
Die Wegeführung auf dem Turniergelände muss entsprechend gut organisiert und gekennzeichnet werden.

Hygiene-Beauftragter
Die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben obliegt grundsätzlich dem Turnierleiter. Diese Verantwortung kann auf eine andere Person, den sogenannten Hygiene-Beauftragten, übertragen werden.
Der Hygiene-Beauftragte ist Ansprechpartner für Turnierteilnehmer und Behörden. Zu seinen Aufgaben gehört auch, die besonderen Hygienemaßnahmen zu kommunizieren (z. B. durch Hinweisschilder) und deren Einhaltung gewissenhaft zu kontrollieren.
Vorlagen für Hinweisschilder mit den allgemeinen und besonderen Hygie-nevorschriften auf Turnierveranstaltungen können unter www.pferd-aktuell.de kostenlos heruntergeladen werden. Der Hygiene-Beauftragte ist zudem verantwortlich für die regelmäßige Desinfektion von Gegenständen, die häufig von vielen Menschen berührt werden.

Meldestelle
Der persönliche Kontakt sollte möglichst auch in der Meldestelle vermieden werden.
Meist ist eine papierlose Kommunikation und Information über Telefon oder Internet ausreichend. Die Abrechnung sollte, wenn möglich, ebenfalls kontakt- und bargeldlos erfolgen. Zwischen Meldestellen-Personal und Aktiven sollte eine (Plexi-)Glasscheibe angebracht sein, um Tröpfchen-Infektionen zu vermeiden.
An der Meldestelle muss zudem, sofern erhältlich, ein Desinfektionsmittel zur Hände-Desinfektion zur Verfügung stehen. Auf den Mindestabstand ist auch beim Anstehen zu achten (durch Bodenmarkierungen vorgeben).

Zuschauer
Es gelten die allgemeinen behördlichen Vorgaben für den Publikumsverkehr auf Sportanlagen – und die besonderen Regelungen für Sportveranstaltungen. Voraussichtlich müssen Turniere auf unabsehbare Zeit leider als „Geisterturniere“ ohne Zuschauer stattfinden.
Eventuell vorhandene Sitzplätze für Helfer müssen in ausreichendem Abstand positioniert werden.

Gastronomie
Wenn auf die Gastronomie aufgrund kommunaler Vorgaben nicht verzichtet werden muss, sind die derzeit gültigen Empfehlungen und Vorschriften einzuhalten.

Sanitäranlagen
Es müssen ausreichend Möglichkeiten vorhanden sein, um die Hände mit Seife zu waschen – bestenfalls mit fließendem Wasser – und auch nach der Ankunft auf den Parkplätzen. Zum Trocknen der Hände müssen Papierhandtücher oder andere hygienische Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch Hände-Desinfektionsmittel sollten, sofern erhältlich, in den Sanitäranlagen vorhanden sein. Die Toiletten müssen selbstverständlich regelmäßig gereinigt werden.

Vorbereitungsplätze
Die behördlichen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sowie der vorgegebene Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen den Reitern (Pferden) sind auch auf den Vorberei-tungsplätzen zu jeder Zeit einzuhalten. Aufgrund der sehr guten Belüftungsmöglichkeiten von Reithallen gilt dieselbe Regelung auch für in jeglicher Form überdachte Reitplätze. Falls möglich, ist ein zweiter Vorbereitungsplatz oder zumindest ein Bereich zum Bewegen der Pferde im Schritt zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund des größeren Platzbedarfs kann von § 52 LPO abgewichen werden: Der eingeteilte aufsichtführende Richter muss lediglich am „letzten“ Vorbereitungsplatz tätig sein. Auf den zusätzlichen Trainingsarealen (ohne Sprünge/Hindernisse) ist eine Aufsicht weiterhin notwendig – , als Qualifikation sollte jedoch eine Ausbildung zum Assistenten Vorbereitungsplatz oder eine Trainerlizenz (gemäß APO) ausreichend sein.
Neben den Teilnehmern dürfen sich nur unmittelbar für die Vorbereitung notwendige Personen (z. B. für den Aufbau der Hindernisse) auf dem Vorbereitungsplatz befinden. Gegebe-nenfalls ist die Anzahl zu beschränken, sodass der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Prüfungsplätze
Auch auf den Prüfungsplätzen bzw. in den Prüfungshallen und bei der (Gelände-) Parcours-Besichtigung gelten die aktuellen Abstandsregelungen.
Abteilungsprüfungen müssen deshalb besonders sorgfältig geplant werden, und parallel laufende Prüfungen sind nur bei entsprechend großzügigen Platzverhältnissen möglich.
Um den räumlichen Mindestabstand sicherstellen zu können, reicht in der aktuellen Turniersaison bei Prüfungen mit gemeinsamem Richten die Anwesenheit eines einzelnen Richters aus. Getrenntes Richten kann auch in den Klassen E bis L zugelassen werden.
Auf die Anfertigung schriftlicher Protokolle kann verzichtet werden, wenn die Ritte im Anschluss der Prüfung ausreichend mündlich kommentiert werden. Richter und – falls vorhanden – Protokollant und Sprecher müssen mit ausreichend Abstand positioniert werden. Gegebenenfalls kann die Verwendung von Kommunikationsmitteln wie Funkgerät oder Mobiltelefon sinnvoll sein. Alternativ kann eine räumliche Trennung zwischen den Personen angebracht werden, wie z. B. eine (Plexi-) Glasscheibe.

Siegerehrung
Auf die Durchführung von Siegerehrungen, Platzierungen und weitere Zeremonien im herkömmlichen Sinne sollte vollkommen verzichtet werden.
Die Bekanntgabe der Rangierung über Lautsprecher und der Upload der Ergebnislisten sind ausreichend. So können sich die Teilnehmer unmittelbar nach ihrem Start und der Versorgung des Pferdes auf den Heimweg machen. Auf einen Aushang der Ergebnisliste an der Meldestelle sollte, wenn möglich, verzichtet werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Überregionale Veranstaltungen
Die Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben (z. B. Abstandsregelungen) sind selbstverständlich auch auf überregionalen Veranstaltungen zu beachten.
Die Aufenthaltsdauer im Stallbereich ist auf ein Minimum zu begrenzen, gegebenenfalls ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Bezüglich der Übernachtung und Unterbringung von Reitern (Reiter-/Fahrer-Lager) gelten die jeweiligen behördlichen Anordnungen.

Fahrsportveranstaltungen
Die obenstehenden Empfehlungen sind uneingeschränkt für Fahrsport-Turniere zu übernehmen. Üblicherweise finden diese als Freilandveranstaltungen statt.
Folgende Hinweise gelten für die Abschnitte Vorbereitungs- und Prüfungsplätze:
Die Mindest-Vorgaben für die Größe von Prüfungs- und Vorbereitungsplätzen im Fahrsport sind deutlich größer bemessen als in den reiterlichen Pferdesport-Disziplinen; daher sollten die Abstandsvorgaben für die Teilnehmer und sonstigen Personen problemlos eingehalten werden können.
Fahrer und die gemäß Regelwerk aus Sicherheitsgründen vorgeschriebenen ein bis zwei (zwei nur bei Viererzügen) Beifahrer auf der Kutsche sind in aller Regel Angehörige desselben Hausstands, dennoch sind im Rahmen des Möglichen die Abstandsregeln einzuhalten (Beifahrer mit Mund-Nase-Schutz, möglichst nicht neben dem Fahrer sitzend).
Weitere Passagiere auf den Kutschen (z. B. Trainer/Ausbilder etc.) sind nicht zugelassen; hier werden zur Kommunikation die gebräuchlichen (gemäß Regelwerk auf den Vorberei-tungsplätzen zulässigen) technischen Hilfsmittel empfohlen.

Voltigierveranstaltungen
Die obenstehenden Empfehlungen sind uneingeschränkt für Voltigierveranstaltungen zu übernehmen. Solange ein Kontaktverbot gilt, dürfen ausschließlich Einzelvoltigier-LP durch-geführt werden. Doppelvoltigier-WB/LP sind grundsätzlich denkbar, sobald der Kontakt zu einer haushaltsfremden Person wieder erlaubt ist; Gruppenvoltigier-WB/LP sobald Vollkon-taktsportarten/Mannschaftssportarten wieder aufgenommen werden dürfen.
Auf Voltigierturnieren treffen meistens mehrere Voltigierer unterschiedlichen Alters aufeinander. Wir empfehlen daher, zunächst nur solche Prüfungen auszuschreiben, die Teilnehmer gemäß LPO (Mindestalter zwölf Jahre) zulassen, da diese Jugendlichen in den letzten Wochen bereits gelernt haben, mit den gebotenen Hygieneregeln umzugehen. Einzelvoltigier-WB/LP sollen zunächst so geplant werden, dass immer nur ein Pferd, ein Longenführer und bis zu vier Voltigierer gleichzeitig auf einem Vorbereitungszirkel sind.
Die Zeiteinteilung ist daher entsprechend großzügig zu gestalten. Auch das Einlaufen und die Grußaufstellung der Voltigierer müssen mit genügendem Abstand erfolgen.
Grundsätzlich dürfen bis zu vier Einzelvoltigierer pro Pferd nacheinander an den Start gehen. Die Voltigierer dürfen nicht zusammen am Zirkelrand stehen, sondern müssen sich auf den Kreis verteilen und auf ihren Einsatz warten. Nach dem Auslaufen aus dem Wettkampfzirkel darf kein näherer Kontakt zum nachfolgenden Pferd/Voltigierer/Longenführer stattfinden, und die Teilnehmer haben die Halle bzw. den Vorbereitungsplatz sobald wie möglich zu verlassen. Ein sonst übliches Umarmen oder Abklatschen untereinander ist zu unterlassen. Sobald Gruppen-LP wieder stattfinden dürfen, können M- und S-Gruppen gegebenenfalls auch mit nur zwei Richtergruppen gerichtet werden.

Titel:
Planung und Durchführung von Turnierveranstaltungen unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsschutzes
Herausgeber: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Abteilung Turniersport, 48231 Warendorf
Stand: 8.Mai 2020


18. 5. 20 - WRWS/NRHA - Das Derby ruft!

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Get Ready to Derby!

Oklahoma –
The National Reining Horse Association (NRHA) Executive Committee and Board are pleased to announce that the 2020 NRHA Derby Presented by Markel looks to be on track to take place at the Oklahoma City at State Fair Park June 13–21.

It’s the good news reiners have been looking for after the long hiatus from the show pen. 

The green light to proceed follows the announcement on May 14, 2020, of Oklahoma City Mayor David Holt’s proclamation regarding the city’s COVID-19 regulations. With this announcement, the NRHA Derby Presented by Markel entry deadline has been extended to May 20, the same deadline date for the stabling reservations. Ancillary entries are still due on June 1. 

“What a great opportunity to get back to what we love,” said NRHA President Mike Hancock. “The NRHA team has been working hard getting ready for this event. It may be somewhat different with new guidelines and restrictions, but I think all of us are ready to get out and go horse-show. I hope to see many of you there!”

Due to the effects of the pandemic, this year’s NRHA Derby Presented by Markel will have a different look and feel than those in the past. Expect a modified horse show with strict protocols to keep everyone healthy and safe. Those guidelines will incorporate the state and city ordinances, along with the processes put in place by the Oklahoma State Fair and best practices being developed by NRHA, which will be shared prior to the event. 

In the event of a reduction in entries, the added-money portion of the purse will be adjusted. Depending on entries, the added money in the purse could vary from the projected $225,000 added down to no less than $125,000 added, in the case of a 25% decrease in entries. The nomination funds in the purse remain unchanged. Anyone who’s entered as of May 15 may withdraw based upon the condition change. Currently, it’s expected that entry numbers will support the larger purse as the 2020 NRHA Derby Presented by Markel will be the first major event of 2020 and one of the first opportunities to show. 

Follow NRHA on Facebook and visit NRHA.com for up-to-date details.


18. 5. 20 - WRWS/DQHA - Newsletter 3/2020.

Newsletter 3/20
Liebe Züchter und Mitglieder, endlich sind für die Anlagenbesitzer die Lockerungen spürbar, und Unterricht kann wieder stattfinden. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge weiter entwickeln und wir hoffentlich bald wieder…
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Eine schöne alte Dame genießt ihren Ruhestand.

Clara Pauline Helbig erzählte uns über ihre Stute „Beauty“ …
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DQHA-Horsemanship-Camps und AQHA-Clinics abgesagt.

Liebe Horsemanship-Camp- und Clinic-Teilnehmer sowie alle Interessierte,
schweren Herzens müssen wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie unsere Horsemanship-Camps und -Clinics absagen.
Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht…
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DQHA-Geschäftsstelle
wieder telefonisch erreichbar!

Die DQHA-Geschäftsstelle ist ab sofort wieder vormittags von 10 – 12 Uhr telefonisch erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht jede Stelle in diesem Zeitfenster personell besetzt sein wird. Auch wir sind im Moment in Kurzarbeit und…
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18. 5. 20 - WB - Serie Oldies & Goldies (11): „Jazzy Sara“ (30) macht dem alten Typ ihrer Rasse immer noch alle Ehre mehr...
Dexit: DQHA will „Entscheidung zur Beantragung des Filialzuchtbuches vorzeitig herbeiführen“ mehr...
Reining: NRHA-USA-Derby findet wie geplant vom 13. – 21. Juni in Oklahoma City statt/aktuelle Nennliste mehr...
Covid-19: NCHA-Europameisterschaft 2020 vom 29. Oktober – 2. November auf der „Equita Lyon“ (FRA) abgesagt mehr...
Covid-19: So soll die Wiederaufnahme des Turniersports gelingen/„Leitfaden für Planung und Durchführung von Turnierveranstaltungen“ online mehr...
Covid-19: Die DQHA sagt die Horsemanship-Camps 2020 ab mehr...
Dexit: Im Süden nicht Neues – warum alles von einer außerordentlichen DQHA-Mitgliederversammlung abhängt mehr...
Covid-19: Landesverbände streichen Cup- und Trophywertungen der Saison 2020 und hoffen auf kleine Turniere im Herbst mehr...
Covid-19: Westernverbände planen die Zuchtschausaison 2020 auf Sicht mehr...
Quarter-Horse-Sport: „AQH Youth World Cup 2020“ soll als virtuelles Turnier stattfinden mehr...
Serie mit Ute Holm (15): Ranchpferde ausbilden und trainieren –- So werden Cowsense und das Interesse am Rind geweckt mehr...


18. 5. 20 - WRWS/FN - FN und BBR fordern Steuerentlastung für den Pferdebereich. Mehrwertsteuer sollte auf sieben Prozent gesenkt werden.


Warendorf (fn-press)

Die Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wollen eine Mehrwertsteuersenkung für die Leistungen pferdehaltender Betriebe und Reitunterricht erreichen. Diese Forderung haben die Präsidenten der Verbände, Breido Graf zu Rantzau und Burkhard Jung, in einem persönlichen Brief direkt an Bundesfinanzminister Olaf Scholz gerichtet.


Nach über sechs Wochen des kompletten Stillstands aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die wirtschaftlichen Folgen für die Pferdebranche in Deutschland existenzbedrohend. Aus Sicht von FN und BBR wäre eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf sieben Prozent für

  • Pensionspferdehaltung
  • Reitschulen
  • Unterricht und Ausbildung von Pferden und Menschen
  • Pferdehandel

ein Faktor, der erheblich zur Milderung der wirtschaftlichen Krise beitragen könnte. Diese Maßnahmen könnten die Betriebe am Leben erhalten und Insolvenzen vermeiden.

Die Pferdebranche in Deutschland:
In Deutschland gibt es mehr als 10.000 Firmen, Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen, deren direkter oder indirekter Haupt-Geschäftsgegenstand das Pferd ist. Der Umsatz der deutschen Pferdewirtschaft liegt bei geschätzten 6,7 Milliarden Euro. Fast vier Millionen Menschen bezeichnen sich selbst als Reiter. 1,25 Millionen betreiben diese Sportart intensiv. Davon sind beinahe 700.000 in Vereinen organisiert. 7300 Reit-, Fahr- und Voltigiervereine sowie 3500 Pferdebetriebe sind der FN und ihren Landesverbänden angeschlossen. Sie alle sind unmittelbar von den Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen.

Der gesellschaftliche Wert des Pferdes:
Pferdesport prägt den Charakter und reitende Kinder profitieren in hohem Maße von ihrem Hobby. Sie lernen Empathie und Disziplin und übernehmen Verantwortung für ein Lebewesen. Die Pferdesportvereine und -betriebe in Deutschland sowie die Reitschulen leisten mit ihren einzigartigen pädagogisch-sozialen Funktionen einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie wäre ein adäquates Angebot für die pferdeaffine Bevölkerung nicht möglich. Sie führen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an die verschiedenen Sparten des Pferdesports heran, bilden sie aus und geben ihnen die nötige Unterstützung und das Gefühl, zu einer Gemeinschaft zu gehören. Hierzu gehört auch das therapeutische Reiten – die pferdegestützte Förderung und Therapie sowie der Pferdesport für Menschen mit Behinderung. Des Weiteren stellen Vereine die Basis des organisierten Pferdesports inklusive dessen wettkampfsportliche Ausrichtung dar und sind Anlaufpunkt für große und kleine Pferdefreunde.


Die Beiträge der vorangegangenen Wochen finden sich im WRWS-Monats-Archiv.

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(„Du bekommst Ärger, wenn die Kühe deines Nachbarn an deinem Kälber-Pferch herumlungern und brüllen.“)

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Judith Ressmann (jr)
Doris Jessen (dj)


Alternativen zum Mainstream der Medien:
Intelligente Nutzung von Internet-Ressourcen – Fakten, Aufklärung, Kritik, begründete Meinung;

z. B. hier:

TELEPOLIS


TIERSCHUTZ-RUNDSCHAU
PDF-ZEITUNG von RAIMUND HESSE


Gegen Fake-News und Internet-Betrug:

MIMIKAMA

  
EU vs. Desinformation

Gegen Corona-Lügen im Netz
und andere Desinformation:

VOLKSVERPETZER

auch im TV (ZDF moma) Bericht


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