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30. 7. 21 - WRWS (jr) - Tag 2 der „NRHA Germany Hot Summer Show“.
Am zweiten Turniertag der „Hot Summer Show“ empfing das oberpfälzische Kreuth die Reiner mit strahlendem Sonnenschein.

Gut gelaunt gingen um 8 Uhr die ersten Non-Pro-Reiter mit ihren Pferden in den Klassen Limited und Intermediate an den Start. Mit viel Einsatz und Elan präsentierten die 77 Teilnehmer ihre Pferde in der Ostbayernhalle und wurden mit den entsprechenden Scores belohnt.
Bereits als 15. Starterin übernahm Kimberly Wölk mit BIG GANGSTER CASH und einem Score von 142 die Führung in der Limited und der Intermediate Non-Pro. Nur Olga Hofmann konnte sie auf ihrem Herzenspferd WALLA WHIZ KEEN mit einem Score von 143.5 in der Klasse Intermediate Non-Pro überholen.

Limited Non-Pro

1 Kimberley Woelk mit BIG GANGSTER CASH (Score 142)
2 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 141.5)
3 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 140.5)
4 Raphael Herzog mit PL SPOOKS GOTTA WHIZ (Score 140)
5 Robert Hesse mit MY PERSONAL MERCEDES (Score 139.5)
5 Conni Kuttenreich mit MISS TRASHYA PLEASE (Score 139.5)
7 Yves Scholtes mit WIMPYS PLAYIN SMART (Score 139)
7 Paul Verhulst mit GP GREAT REVOLUTION (Score 139)

Intermediate Non-Pro
1 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 143.5)
2 Kimberley Woelk mit BIG GANGSTER CASH (Score 142)
3 Katja Jungfer mit WHAT A QT WHIZ (Score 141)
4 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 140.5)
5 Sabine Gellert mit MISS WALLA WALLA JAC (Score 137.5)
6 Veronika Vogl mit CUSTOMS VALENTIN (Score 136.5)
6 Sebastian Scholz mit HOLLYWOODS GI JAMES (Score 136.5)
8 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 136)

Levin Ludwig auf „Gunna Slide For Ya“ (© Tom Hautmann)Levin Ludwig auf „Gunna Slide For Ya“ (© Tom Hautmann)Um kurz vor 16 Uhr ging es mit der zweiten und letzten Klasse des Tages, der Novice Horse Open, weiter. 71 Pferd-Reiter-Kombinationen hielten sich bereit. Schon als erster Starter in der Novice Horse Open legte Markus Gebert mit CASH N NO CHEX großartig vor und bekam für einen tollen Ritt einen Score von 144.
Obwohl sich einige Profi-Reiner mit ihren Pferden alle Mühe gaben, kam kaum einer an diese Punktwertung ran. Nur Levin Ludwig, der als Drittletzter Starter in die Ostbayernhalle ritt, konnte den Highscore um einen halben Punkt übertreffen.. Mit GUNNA SLIDE FOR YA gelang ihm ein Score von 144.5, und er siegte damit in der Novice Horse Open national und USA.
Das Duo verwies Markus Gebert auf einen sehr guten zweiten Platz und Patryk Peszke und Patrick Göschl mit jeweils einem Score von 143 auf Platz drei in der nationalen Klasse. In der amerikanischen Wertung teilten sich die beiden Platz zwei.

Novice Horse Open:
1 Levin Ludwig mit GUNNA SLIDE FOR YA (Score 144.5)
2 Markus Gebert mit CASH N NO CHEX (Score 144)
3 Patryk Peszke mit GREAT TECHNIQUE (Score 143)
3 Patrick Göschl mit LEGEND OF CHIC SHINE (Score 143)
5 Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION (Score 142)
5 Maria-Theresa Ottillinger mit GUNNERMAKEMYDAY (Score 142)
5 Daniela Saupe mit OT GUNTOFIRE (Score 142)
8 Mona Dörr mit EBONYS SWHIZ SHINE (Score 140.5)

Novice Horse Open USA
1 Levin Ludwig mit GUNNA SLIDE FOR YA (Score 144.5)
2 Patryk Peszke mit GREAT TECHNIQUE (Score 143)
2 Patrick Göschl mit LEGEND OF CHIC SHINE (Score 143)
4 Maria-Theresa Ottillinger mit GUNNERMAKEMYDAY (Score 142)
4 Tom van Eyck mit CP MASTER WHIZ (Score 142)
6 Markus Gebert mit SPOOKS GOTTA SHOOT (Score 140.5)
7 Patryk Peszke mit STARSPANGLED WHISKEY (Score 140)
7 Josefin Lintner mit HR CHOCOLATE GUN (Score 140)
7 Oliver Stein mit PL SPOOKS GUNNAGIRL (Score 140)

Auch Tag zwei der „Hot Summer Show“ endete spät: Erst um viertel nach elf war die letzte Siegerehrung vorbei.
Am Freitag geht es mit der Rookie-Klasse und einem anschließenden Trophy-Marathon weiter.


30. 7. 21 - WRWS/DQHA - AQHA-Angebot: ab 1. August ältere Pferde für nur $ 170,– registrieren.
Ab 1. August können ältere Pferde zum Preis von $ 170,– registriert werden.  Die Eigentümer können hier richtig Geld sparen, insbes. wenn es sich um ein älteres Pferd ab 48 Monaten handelt. Deren Registrierung würde normalerweise $ 550,– kosten.
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Morgen beginnt „Q21“-Cup in Schermbeck.
Endlich ist es soweit: Am morgigen 30. Juli beginnt in den „Jewel Stables“ in Schermbeck der „DQHA-„Q21“-Cup – und damit die große Plattform für die Performance-Futurity/Maturity-Champions 2020 sowie für alle Reining-Futurity/Maturity-Champions (2020 und …
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30. 7. 21 - WRWS (jr) - Tag 1 auf der „NRHA Germany Hot Summer Show“.
Nach 155 Startern in der Pre-Prep Klasse am Dienstag, dem 27. Juli, fanden am Mittwoch die ersten Turnierklassen der „NRHA Germany Hot Summer Show“ statt.

Alina Janousch auf „ACE Smartl Lil Joe“ (© Tom Hautmann)Alina Janousch auf „ACE Smartl Lil Joe“ (© Tom Hautmann)Den Auftakt in der Ostbayernhalle machten die Amateur-Reiter in der Novice Horse national und USA. Die Non-Pros hatten die Möglichkeit, ihren „Show-Neulingen“ die Arena zu zeigen und räumten dabei mit tollen Ritten ordentliche Scores ab!
In der Endwertung lagen die Platzierten aus den gestarteten 91 Pferd-Reiter-Kombinationen dicht beieinander. Deutlich absetzen vom restlichen Feld konnten sich nur Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM und Alina Janousch mit ACE SMART LIL JOE, die beide einen Score von 143 erritten und damit in der deutschen und der amerikanischen Novice Horse siegten. Platz zwei ging in beiden Klassen an Lisa Petri mit ihrer Futurity-Champion-Stute GP SONADOR DREAM und einem Score von 140,5.

Novice Horse Non-Pro
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 143)
2 Lisa Petri mit GP SONADOR DREAM (Score 140.5)
3 Susan Hahn mit SMART CHIC N BLUE (Score 140)
3 Conni Kuttenreich mit MISS TRASHYA PLEASE (Score 140)
3 Raphael Herzog mit PL SPOOKS GOTTA WHIZ (Score 140)
6 Maria-Theresa Ottillinger mit GUNNERMAKEMYDAY (Score 139.5)
6 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 139.5)
6 Katja Jungfer mit WHAT A QT WHIZ (Score 139.5)

Novice Horse Non-Pro USA
1 Alina Janousch mit ACE SMART LIL JOE (Score 143)
2 Lisa Petri mit GP SONADOR DREAM (Score 140.5)
3 Ulrike Krüger mit SL STEPPIN ON WILD (Score 140)
4 Maria-Theresa Ottillinger mit GUNNERMAKEMYDAY (Score 139.5)
5 Paul Verhulst mit GP GREAT REVOLUTION (Score 138.5)
6 Pauline Engel mit GUMPATRASHYA (Score 138)
7 Margot van Doorne mit DANCES WITH SPOOK (Score 137.5)
8 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 137)

Mona Dörr auf „G Whiz Gus“ (© Tom Hautmann)Mona Dörr auf „G Whiz Gus“ (© Tom Hautmann)Um 19 Uhr ging es anschließend mit der Limited/Intermediate-Open-Klasse weiter. Mit 56 Startern war auch diese Klasse sehr gut besetzt und eine Nachtschicht für Mitarbeiter und Reiter vorprogrammiert. Im letzten Drittel setzte sich Mona Dörr auf G WHIZ GUS mit einem Score von 145 an die Spitze der Intermediate Open. Platz zwei ging an Markus Gebert und SPOOKS GOTTA SHOOT und einem Score von 143.5, und Bronze holte sich Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION und einem Score von 143. Das Duo siegte und errang mit seinem super Ritt auch frühzeitig die Führung in der Limited Open und konnte diese auch bis zum Ende halten. Platz zwei teilte sich Lars Nebel in der Limited Open mit sich selbst: mit GREAT LITTLE SPOOK und CALL ME MR GUNPOWDER erritt er jeweils einen Score von 140.

Limited Open
1 Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION (Score 143)
2 Lars Nebel mit GREAT LITTLE SPOOK (Score 140)
2 Lars Nebel mit CALL ME MR GUNPOWDER (Score 140)
4 Alina Herzig mit STARSCOVEREDWHIZGOLD (Score 139)
5 Lars Süchting mit STAR BLONDIE WHIZ (Score 138)
6 Sonja Zietlow mit RUF N LIL JOE (Score 137)
7 Patryk Peszke mit GREAT TECHNIQUE (Score 136.5)
7 Julian Hüther mit GUNNA BE PLATINA (Score 136.5)

Intermediate Open
1 Mona Dörr mit G WHIZ GUS (Score 145)
2 Markus Gebert mit SPOOKS GOTTA SHOOT (Score 143.5)
3 Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION (Score 143)
4 Mona Dörr mit EBONYS SWHIZ SHINE (Score 142.5)
5 Oliver Stein mit WHIZKEY N CROME (Score 140)
6 Alexander Ripper mit CHEX LITTLE CASANOVA (Score 138.5)
7 Oliver Stein mit SPIRIT WHIZ SPOOK (Score 138)
8 Josefin Lintner mit HR CHOCOLATE GUN (Score 137.5)

Nach 147 Startern wurde um 22.30 Uhr das Licht der Ostbayernhalle auf Abreitemodus gedimmt. Am folgenden Tag geht es mit der Novice Horse Open und der Intermediate/ Limited Non-Pro weiter.


30. 7. 21 - WRWS (jr) - Reining-Sommer-Highlight: Die NRHA Germany Hot Summer Show 2021.
Nach dem gelungenen Auftakt der NRHA Germany Reining Masters in Bitz geht es direkt mit dem nächsten Reining-Sommer-Turnier weiter: der „NRHA Germany Hot Summer Show“. Vom 27. Juli bis 1. August findet das Turnier im oberpfälzischen Kreuth statt.

Los geht es am Dienstag, dem 27. Juli, um 7 Uhr mit den Pre-Prep-Klassen, in denen die Reiter die Möglichkeit haben, ihren Pferden die Halle unter Show-Bedingungen zu zeigen und sie auf die bevorstehenden Prüfungstage vorzubereiten. Die ersten Wertungsprüfungen finden dann am Mittwoch mit der Novice Horse Non-Pro (national und USA) und der Limited/Intermediate Open (national) statt.
Am Folgetag geht das Programm ähnlich weiter, nur dass die Amateur-Reiter ihre Limited/Intermediate-Pferde vorstellen dürfen und die Profis ihre Show-Neulinge.

Ab Freitag jagt dann ein Highlight das nächste. Der Tag startet mit einer Rookie Klasse (national und USA), die in den anschließenden Trophy-Marathon überleitet. Gleich acht Trophys und $11.000 Preisgeld werden am 30. Juli vergeben.
Los geht es mit den den Bronze-Trophys (national und USA) für Non-Pro-Reiter und der Intermediate wie auch der Limited-Non-Pro-Trophy USA, die class in class ausgetragen werden. Anschließend haben die Open Reiter die Möglichkeit in den gleichen Klassen ihr Können unter Beweis zu stellen. Gemeinsam mit den Trophys der Profi-Reiner wird eine FN-Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Senioren ausgetragen.

Das Wochenende steht dann ganz im Zeichen der besten Reiner aus den NRHA-Germany-Regionalgruppen. Am Samstag findet nach der Youth bis 13 (national und USA) das Finale des Bundes-Championats 2019 statt. In den Klassen Youth bis 13, Youth bis 18, Green Reiner, Rookie, Non-Pro und Open, geht es um den Titel. Ab 18 Uhr findet am Samstag zudem die Jahreshauptversammlung der NRHA Germany in der Festhalle Rieden statt. Für die Teilnahme ist eine Online-Vorab-Anmeldung notwendig.

Am Sonntag startet der Tag mit einer großartigen Auswahl an Kinder- und Jugend-Klassen. Mit einer Ranch Riding Kids Führzügel, einer Ranch Riding Kids geritten, einer Short Stirrup 14 & under und der Youth bis 18 (national, USA und unrestricted) inklusive der Youth bis 18-Trophy und der FN Qualifikation für Junioren und Junge Reiter gibt es an breites Angebot für junge Reiner jedes Alters und jeder Leistungsstufe.
Zum krönenden Abschluss des Turniers findet am Sonntag Nachmittag das Regio-Cup-Finale statt. Dort treten die Jahresbesten der einzelnen NRHA Germany Regionalgruppen in den Klassen Youth bis 18, Rookie, Non-Pro und Open gegeneinander an. Die Wertungen der einzelnen Reiter in ihrer jeweiligen Prüfung werden addiert, und die Regionalgruppe mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt den Regio-Cup 2019!
Die NRHA Germany freut sich auf eine tolle Show mit fairem Reining-Sport!


29. 7. 21 - WRWS/DQHA - Das waren die ersten Hoftermine 2021 in Bayern.

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29. 7. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Gold und Silber in der Kür.

Jessica von Bredow-Werndl vor Isabell Werth und Charlotte Dujardin

Tokio/JPN (fn-press).

Nach Teamgold gewinnen die deutschen Dressurreiterinnen auch Gold und Silber in der Einzelwertung. Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit TSF Dalera erzielt mit einer herausragenden Kür 91,732 Prozent und liegt damit vor ihrer Teamkollegin Isabell Werth (Rheinberg) und Bella Rose mit 89,675 Prozent. Bronze geht an die Titelverteidigerin Charlotte Dujardin aus Großbritannien mit Gio. Dorothee Schneider (Framersheim) beendet die Kür mit Showtime FRH auf Platz 15. Insgesamt bewarben sich 18 Paare aus elf Nationen um die Medaillen
(Video: ZDF-Sportstudio/YouTube).

Zur Musik vom Film La La Land zeigten Jessica von Bredow-Werndl und ihre 14-jährige Trakehner Stute TSF Dalera (v. Easy – Game, Züchterin: Silke Druckenmüller, Ferschweiler) eine Kür mit höchsten Schwierigkeiten und beendeten die Prüfung mit einer einhändig gerittenen Passage. Erleichtert strahlte die 35-jährige Reiterin nach dem Ritt, der ihr zunächst die Führung und wenig später die Goldmedaille eintrug. „Pure Freude, Erleichterung und wahnsinnige Dankbarkeit", fasste sie ihre Gefühle zusammen. "Dankbarkeit, dass ich das erleben darf, dass ich hier stehe, die zweite Goldmedaille um den Hals hängen habe, dass ich so ein wundervolles Pferd und so ein unglaubliches Team habe, das hinter mir steht - und meine Familie natürlich", freute sich die frisch gebackene Olympiasiegerin. Ihr Ziel sei es gewesen, die 90 Prozent zu knacken. „Am Anfang habe ich etwas taktiert, am Ende bin ich immer mehr auf Risiko geritten. Aber alles war gut, es waren keine groben Schnitzer drin, dafür viele Highlights, das habe ich gespürt.“

Die Anspannung sei in der Kür allerdings schon größer gewesen als in den Prüfungen davor, dem Qualifikations-Grand Prix und dem Grand Prix Special, in dem die Einzelwertung ausgetragen wurde. Direkt nach ihrem Ritt gab sie zu: „Gestern (im Grand Prix Special) bin ich mit einem verdammt sicheren Gefühl da reingeritten, weil ich, glaube ich, 72 Prozent reiten musste, damit wir Mannschaftsgold holen. Heute ging es jetzt doch darum, bin ich Erster? Bei den anderen Prüfungen war es genial, Erster zu werden, aber es hat überhaupt nicht gezählt. Aber heute bedeutet es was.“

Bundestrainerin Monica Theodorescu sagte zum Sieg von Jessica von Bredow-Werndl: „Jessica und Dalera das geht nicht einzeln. Das ist diese Entwicklung, wenn ein Paar zusammenwächst. Sie kann sich unheimlich auf dieses tolle Pferde verlassen. Das Ergebnis überrascht mich nicht, aber es hätte auch andersherum sein können.“

Denn auch Isabell Werth gehörte zu den absoluten Favoriten auf den Titel. Mit ihrer 17-jährigen westfälischen Fuchsstute Bella Rose (v. Belissimo M – Cacir AA, Züchter: Zuchtgemeinschaft Heinrich und Wilhelm Strunk, Bochum) zauberte sie eine Top-Kür zu den Klängen von Beethoven aufs Viereck des Baji Koen Equestrian Park. Ohne Fehler präsentierte das Paar eine Schwierigkeit nach der anderen. Einhändig auf der Schlusslinie passagierte sie mit Bella Rose zum Halten. Am Ende reichte es nicht ganz. 89,657 Prozent bedeuteten Silber für die siebenfache Olympiasiegerin.
Isabell Werth kommentierte ihren Ritt so: „Es hat sich wirklich super angefühlt. Die Stute war fantastisch. Ich glaube wirklich, es war ihre beste Kür. Wenn man am Ende so über die Mittellinie geht, nach zwei Wochen, bei diesem Wetter und unter diesen ganzen Umständen, und das Pferd dann so noch einmal eine Mittellinie zelebriert und so nochmal Passagen und Piaffen macht, dann war das einfach Gänsehaut pur. Wenn man am Ende rausgeht und denkt, ich hätte es nicht besser machen können, dann bin ich happy und zufrieden.“ Einen Moment lang habe sie geglaubt, es habe vielleicht gereicht, sagte Werth. „Aber ich bin zufrieden und glücklich über diese Prüfung und ich kann gut mit der Silbermedaille leben. Auch Jessi hat drei Tage super gekämpft und ihre Stute fantastisch präsentiert, das ist der Sport“, sagte sie.

Angesichts der Topleistungen ihrer Reiterinnen zieht Bundestrainerin Monica Theodorescu ein positives Fazit: "Gold und Silber – ganz viel besser geht’s nicht. Ein grandioser Fight! Pferde auf Höchstniveau. Es tut mir ein bisschen Leid für Dorothee. Wir haben auch alles versucht. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das ist heute ein kleiner Wermutstropfen. Nichtsdestotrotz Gold und dann nochmal Gold und Silber – sehr gut, wirklich toll."

Dorothee Schneider, 2016 in Rio noch Sechste in der Einzelwertung, landete in Tokio am Ende auf Platz 15 in der Kür. Sie war die letzte Starterin in der Kür mit ihrem Hannoveraner Wallach Showtime FRH (v- Sandro Hit  - Rotspon (Züchter Heinrich Wecke, Stadthagen), den sie seit er drei Jahre alt ist selbst ausgebildet hat und mit dem sie bei den Olympischen Spielen in Rio bereits Mannschaftsgold holte. Etwas enttäuscht erklärte sie, wie es zu den kleinen Fehlern bei ihrem Ritt mit Showtime FRH kam: "Wir haben entschieden, dass ich volles Risiko reite. Alles oder nichts und jetzt ist es eben nichts. Kann auch passieren. Er wirkte so fit, sehr motiviert und hat sich sehr locker angefühlt. Wir haben halt gesagt, wir riskieren ein bisschen was, machen ihn ein bisschen wach, vielleicht war das ein bisschen zu viel. Das Gold von gestern strahlt natürlich noch, aber ich finde es schade für das Pferd, er ist wirklich was Besonderes. Aber hier Gold mit dieser tollen Mannschaft mit dem kurzen Anlauf, den wir hatten, zu holen, da bin ich schon mächtig stolz."   

Der Endstand Einzelwertung Dressur in der Übersicht 
Gold: Jessica von Bredow-Werndl (GER) mit TSF Dalera; 91,732
Silber: Isabell Werth (GER) mit Bella Rose; 89,657
Bronze: Charlotte Dujardin (GBR) mit Gio, 88,543
4. Catherine Dufour (DEN) mit Bohemian; 87,507
5. Sabine Schut-Kery (USA) mit Sanceo: 84,300
6. Edward Gal (NED) mit Total US; 84,157
7. Carina Cassoe Kruth (DEN) mit Heiline’s Danciera, 83,329
8. Carl Hester (GBR) mit En Vogue: 81,818 Prozent
9. Juliette Ramel (SWE) mit Buriel K.H., 81,182
10. Steffen Peters (USA) mit Suppenkaspar; 80,968
11. Nanna Skoborg Merrald (DEN) mit Zack; 80,893
12. Hans Peter Minderhout mit Dream Boy: 80,682
13. Charlotte Fry (GBR) mit Everdale, 80,614
14. Therese Nilshagen (SWE) mit Dante Weltino OLD; 79,721
15. Dorothee Schneider (GER) mit Showtime FRH; 79,432
16. Rodrigo Torres (POR) mit Fogoso 78,943
17. Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit Elegance 77,532
18. Brittany Fraser-Beaulieu (CAN) All in 76,404


29. 7. 21 - WRWS (jr) - Neues Jugendförderprogramm der NRHA Germany.

Die NRHA Germany hat ein neues Programm zur Förderung des Reining-Nachwuchses verabschiedet. Ursprünglich veranstaltete der Reining-Verband ein bundesweites „Youth Camp“ pro Jahr, ab 2021 unterstützt die NRHA Germany ihre Regionalgruppen zusätzlich bei der Austragung regionaler „Youth Camps“. 

Die Regionalgruppen bekommen einen Zuschuss pro Veranstaltung und eine zusätzliche Unterstützung pro TeilnehmerIn. Bei den Jungendcamps sind Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre herzlich willkommen, eine NRHA-Germany-Mitgliedschaft wird nicht vorausgesetzt, allerdings ist die Teilnahmegebühr für Jugend-Mitglieder günstiger.Lilliy Marlen Grothe auf „JCD Dream On“ (© Tom Hautmann)Lilliy Marlen Grothe auf „JCD Dream On“ (© Tom Hautmann)

Die Planung und Durchführung der Jugendcamps obliegt den einzelnen Regionalgruppen. Zugelassen werden pro Camp zwischen acht und 20 Teilnehmer, dabei sind Kinder und Jugendliche eines jeden Leistungsniveaus eingeladen teilzunehmen. Von Zirkel über Spin bis hin zu fliegenden Galoppwechseln kann an allem gefeilt werden.
Doch es wird nicht nur an den Manövern gearbeitet, sondern vor allem versuchen die Trainer bei den Jugendlichen die Grundlagen wie eine korrekte Zügelführung, den Einsatz von Gewichts- und Schenkelhilfen und einen sicheren Sitz zu festigen.
Die „Youth Camps“ bieten damit den Kindern und Jugendlichen die optimale Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihren Pferden weiterzuentwickeln und zudem Reining-Luft zu schnuppern. So möchte die NRHA Germany Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Disziplin erleichtern.

Alle Informationen rund um das Jugendförderprogramm gibt es bei der NRHA-Germany-Geschäftsstelle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


27. 7. 21 - WRWS/FN -Tokio 2021:

Gold für deutsches Dressurteam

USA gewinnen Silber/Bronze für Großbritannien

Tokio/JPN (fn-press).
Die erste Entscheidung im Pferdesport bei den Olympischen Spielen in Tokio ist gefallen. Dank der Glanzleistungen aller drei deutschen Teamreiterinnen  - Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera, Isabell Werth mit Bella Rose und Dorothee Schneider mit Showtime FRH - gewinnt Deutschland zum 14. Mal die Goldmedaille in der Mannschaftswertung Dressur. Acht Teams kämpfen im Grand Prix Special um die Medaillen. Die USA gewinnen die Silbermedaille, Großbritannien folgt auf dem Bronzerang. (Video: YouTube/ZDF-Sportstudio)

16:40 Uhr: Die deutsche Mannschaft hat mit großem Abstand die 14. Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewonnen. „Der große Abstand beschäftigt mich nicht. Das geht Schritt für Schritt. Ich beschäftige mich mit unseren Pferden und mit unseren Reitern und dass wir unser Team, so gut es geht, an den Start bringen“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Alle haben fantastisch geritten, es zelebriert. Das war große Klasse. Ich habe es wirklich genossen“, sagte sie. Besonders fasziniert habe sie, dass alle drei ihre Leistung wiederholen oder sich sogar noch steigern konnten. „Jessis Ergebnis ist halbwegs ähnlich wie im Grand Prix, sie hat ihre Leistung wiederholt, die anderen beiden haben nochmal eineinhalb bis zwei Prozent darauflegen können. Das ist ein Riesenschritt, gerade auf diesem Niveau. Ich bin sehr stolz auf das Team.“ Eine Prognose für den Ausgang der Einzelwertung wollte die Bundestrainerin wie gewohnt nicht abgeben: „Morgen wird nach schöner Musik wunderbar geritten“, sagte sie lachend.

15:23 Uhr: Jessica von Bredow-Werndl ist nicht nur die letzte Starterin des Grand Prix Special, sie liefert auch das beste Ergebnis an diesem Tag ab: deutlich über 84 Prozent - und das, obwohl Dalera zu Beginn der Einerwechsel kurz aus dem Takt kam. Damit haben alle drei deutschen Reiterinnen Ergebnisse über 80 Prozent abgeliefert. 

15:17 Uhr: Gold für Deutschland! Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera behalten die Nerven. Ein toller Auftritt der dritten deutschen Mannschaftsreiterin bringt das deutsche Team mit 8178 Punkten deutlich vor die US-Amerikaner (7747), die damit Silber gewinnen und Großbritannien (7723), die sich über Bronze freuen. 

Für alle, die den Ritt von TSF Dalera verpasst haben, hier der Ritt von Jessica von Bredow-Werndl auf Eurosport.

15:05 Uhr: Riesenüberraschung! Eine gelungene Vorstellung, aber leider mit kleinen Fehlern in den Einerwechseln, zeigt die dreifache Olympiasiegerin Charlotte Dujardin mit Gio. Das heißt, die Briten bleiben hinter den US-Amerikanern. Jetzt Daumen drücken für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera!

14:50 Uhr: Freudentränen fließen bei Sabine Schut-Kery. Bei ihrem Olympia-Debüt gewinnt die in Deutschland geborene Schut-Kery mit über 81 Prozent und ihrem 15-jährigen Hannoveraner Hengst Sanseo (v. San Remo) mit dem US-Team mindestens die Bronzemedaille.  

14:45 Uhr: Und schon wieder ein Führungswechsel. Cathrine Dufour zeigt mit dem Westfalen Bohemian (v. Bordeaux) eine gute Leistung, bleibt allerdings hinter Gal. Trotzdem sich Dänemark mit 7.540 Punkten die Spitze. Ob es für sie für eine  Medaille reicht, wird sich gleich zeigen. Es kommen nur drei Reiter - aus den USA, Großbritannien und zum Abschluss Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera!   

14:40 Uhr: Edward Gal mit dem Totilas-Sohn Total US bringen das niederländische Team in vorläufige Führung: 7.479,5 Punkte. 

14:30 Uhr: Mit ihrem Ritt hat Therese Nilshagen die Schweden wieder "auf Spur" gebracht. Die 55-jährige Beatriz Ferrer-Salat aus Spanien, Bronzemedaillegewinnerin in Athen 2004, blieb mit Elegance knapp unter 75 Prozent. Damit rückt Schweden wieder vor Spanien vor.  

Endstand nach drei Reitern: 

  • GER: 8.178,0 Punkte
  • USA: 7.747,0 
  • GBR: 7723,0
  • DEN: 7.540,0 
  • NED: 7.478,5
  • ESP: 7.198,5  
  • SWE: 7.210,0
  • POR: 6.965,5 

14:16 Uhr: Die ersten Endergebnisse des olympischen Teamwettbewerbs in der Dressur stehen fest. Schweden bringt nach allen drei Reitern 7.210 Punkte nach Hause, nachdem die Vorstellung von Therese Nilshagen und ihrem Oldenburger Hengst den Richtern knapp 76 Proznent war war. Die Portugiesen haben endgültig 6.965,5 Punkte auf dem Konto. 

14:00 Uhr: Die letzte Gruppe ist gestartet - in leicht veränderter Reihenfolge. Den Auftakt macht nun Portugal mit Rodigro Torres und seinem Lusitano Hengst Fogoso vor den Schweden, die die in Lodbergen lebende Therese Nilshagen mit Dante Weltino OLD (v. Danone I) an den Start schicken. Die Spanier, nach dem Grand Prix noch Schlusslicht der acht Teams, haben zwei Plätze gutgemacht und rangieren vor ihrer letzten Reiterin Beatriz Ferrer-Salat mit Elegance auf Rang sechs.     

13.55 Uhr: Wer Bella Rose verpasst hat, kann sich den ganzen Ritt von Isabell Werth auf Eurosport anschauen.

13.45 Uhr: Isabell Werth freut sich über ihren gelungenen Auftritt: "Ich bin total happy über Bella, sie hat eine fantastische Prüfung gezeigt. Natürlich würde ich mich über ein paar Punkte mehr auch freuen, aber am Ende des Tages bin ich lange genug im Sport, dass ich mich erstmal hier über das Pferd freue. Warum sollte ich mich ärgern, sie ging fantastisch und wir werden sehen, was heute passiert. Ich war unglaublich happy, dass sie auch so relaxt war. Am ersten Tag war sie noch sehr eifrig und jetzt war sie richtig zuhause in dem Viereck."

13:00 Uhr: Wow - Isabell Werth und Bella Rose präsentieren sich in Topform! Das beste Ergebnis bis jetzt mit 83,298 Prozent! Erleichterung und Freude bei Isabell Werth, der ein fehlerfreier Auftritt gelingt. Deutschland bleibt nach zwei von drei Reitern in Führung mit 5392 Punkten vor Großbritannien mit 5106 Punkte. Damit hat das deutsche Team 280 Punkte Vorsprung. 

12:40 Uhr: Noch wenige Minuten, dann heißt es "Daumen drücken" für Isabell Werth und Bella Rose. Nach sechs von acht Teams liegt die USA in Führung vor Dänemark. 

12.30 Uhr: Inzwischen steigern sich mit jedem Ritt die Punkte: Auf Hans Peter Minderhoud mit Dream Boy für die Niederlande mit über 76 Prozent folgt Steffen Peters. Der gebürtige Rheinländer besitzt seit 1992 die US-amerkanische Staatsbürgerschaft und tritt mit dem früher von Helen Langehanenberg gerittenen Wallach Suppenkasper an, über den er nach dem Grand Prix sagte:„ Er ist ein heißes Pferd, also war ein entspannter fehlerfreier Test ein sehr guter Start. Dies war kein Test zum Ausflippen, das machen wir im Special!“ Seit vier Jahren sind er und der 1,82 Meter große „Teddybär“ ein Team. Er trägt 2.558,5 Punkte zum US-Ergebnis bei.

12.22 Uhr: Für alle, die es verpasst haben, hier nochmal der komplette Ritt von Dorothee Schneider und Showtime FRH bei Eurosport:

12:10 Uhr: Nachdem Antonia Ramel als erste Teamreiterin der Schweden mit ihrem Brother de Jeu etwas zu kämpfen hatte, lieferte ihre Schwester Juliette Ramel mit Buriel K.H. trotz Fehlern in den Galoppwechseln rund 75 Prozent ab. Die Schweden kommen damit auf 4710 Punkte.

Zwischenstand nach zwei Reitern: 

  • GER: 5.392,5 Punkte
  • GBR: 5.106,0
  • USA: 5.062,5 
  • DEN: 4.978,5 
  • Niederlande: 4.851  
  • Spanien: 4734.5
  • Scheden: 4710.0
  • Portugal: 4507.0

11.45: Glücklich erklärt Dorothee Schneider nach ihrem Ritt: "Ich bin ganz, ganz stolz auf mein Pferd, so wie er heute schon auf dem Abreiteplatz war, immer in Verbindung immer vor mir, er hat mir immer positiven Druck in die Hand gegeben. Er drückt ab und arbeitet über den Rücken in die Hand, das war ein Gänsehaut-Gefühl. Das waren gute Pirouetten heute. Aber wieder ein kleiner Fehler. Beim Übergang aus der Passage in den Mitteltrab ist er mir einmal kurz angaloppiert, das ist natürlich schade. Aber er ist auch danach wieder direkt bei mir gewesen und wir konnten auch den Mitteltrab danach noch zeigen, er hat auch nahtlos weitergemacht, auch mit den Passagen und der Versammlung. Ich bin heute wirklich total happy mit dem Pferd."

11.22 Uhr:  Dorothee Schneider beginnt mit einem Paukenschlag: gleich zweimal gibt es die 10,0 für die Grußaufstellung. Weitere Höhepunkte folgen Schlag auf Schlag, lediglich einmal galoppiert Showtime fälschlicherweise an. Das deutsche Paar kommt als erstes über die 80 Prozent und bringt die deutsche Mannschaft mit 2.652 Punkten deutlich in Führung.

11:10: Die USA bleibt auch nach der Vorstellung von Nanna Skodborg Merrald mit dem Hengst Zack vor Dänemark. Neue Führung vor dem Start von Dorothee Schneider übernimmt allerdings Carl Hester mit dem zwölfjährigen KWPN-Wallach En Vogue v. Jazz-Contango, der seiner Teamkollegin Charlotte Dujardin gehört und den sie ihm im vergangenen Jahr überlassen hat: 2.577,5 Punkte, umgerechnet rund 78 Prozent. 

"Es war gut, aber es kann besser", sagte Dorothee Schneider am Sonntag nach ihrem Ritt mit Showtime FRH im Grand Prix, in dem ihr ein kleiner Patzer in der Links-Pirouette unterlaufen war. Im Training lief es super. Jetzt heißt es „Daumen drücken“ für den Grand Prix Spezial und die erste deutsche Teamreiterin. 

10:40 Uhr: Mit der US-Amerikanerin Adrienne Lyle mit Salvino, einem von fünf Nachkommen des Hengstes Sandro Hit bei diesen Olympischen Spielen, startet die erste, auch für die Einzelwertung qualifizierte Reiterin. Nach den ersten vier Startern führt die Niederlande, vor Spanien, Portugal und Schweden. 

Zwischenstand  (nach einem Reiter): 

  • GER: 2.652.0 Punkte
  • GBR: 2577.5 
  • USA: 2.504,0 
  • Dänemark: 2441.5 
  • Niederlande: 2.321.0
  • Spanien: 2.308,0
  • Portugal: 2.260,0
  • Schweden: 2.219,0

 9:30 Uhr: Noch eine halbe Stunde bis zum Start von Severo Jurado Lopez. Der Spanier, mit Lorenzo Fünfter der Olympischen Spiele in Rio, ist wie schon am Sonntag im Grand Prix der Erste, der mit seinem Fuchswallach Fendi T im gewaltigen, aber weitgehend leeren Stadion im Baji Koen Equestrian Park ins Viereck geht. Bei seinem ersten Auftritt hatte er „einige kleine, aber teure Fehler und Missverständnisse“, wie er auf seiner Facebookseite schreibt. In der Grand Prix Kür wird man ihn daher bei diesen Spielen nicht am Start erleben, denn der Grand Prix diente nicht nur als Qualifikation für die Team-, sondern auch für die Einzelwertung. Heute allerdings ist er bereits Geschichte, alles geht wieder bei null los.

Nimmt man die Ergebnisse des Grand Prix als Maßstab, kommen die größten Konkurrenten für das deutsche Team aus Großbritannien und Dänemark. Es lohnt sich also, im ersten Block vor allem einen Blick auf die Carl Hester zu richten, Urgestein im britischen Team. Der 54-jährige Brite nahm bereits 1990 an den Weltreiterspielen teil und war 1992 mit Georgioni der jüngste britische Reiter, der jemals an den Spielen teilgenommen hat. Zusammen mit der dreifachen Olympiasiegerin Charlotte Dujardin, die später auch noch zu sehen sein wird, gehörte er in London zum britischen Goldteam und gewann 2016 in Rio Silber.

Informationen zum Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten, TV-Zeiten und Links zu den Livestreams sind hier zu finden: https://www.pferd-aktuell.de/tokio2021


26. 7. 21 - WRWS/DQHA - Countdown zum „Q21“-Cup in Schermbeck: Boxenpläne und Anfahrtsinfo.

Diese Woche ist es soweit, der „Q21“-Cup in Schermbeck startet.
Hier noch einige Infos: ·        
Flutopferhilfe: Auf der Show wird es Pins zu kaufen geben, die für einen Mindestbetrag von 5 € erworben werden…
Lesen...


26. 7. 21 - WB - Dänemark: Montag beginnt die „European Affilate Championship“ 2021/wittelsbuergerTV Livestream und Livescoring mehr...
Italien: Das sind die Starterlisten für das 120.000 EUR IRHA Reining Derby vom 28. – 31. Juli in Cremona mehr...
Quarter-Horse-Zucht: Samstag beginnt in Thüringen die DQHA-Zuchtschausaison/Kein Equidenpass-Service und Urkunden mehr...
Flutkatastrophe: Über 100.000 EUR FN-Finanzhilfen sind ab sofort abrufbar mehr...
AQHA/VWB: Bayerische Meisterschaften finden vom 13. – 17. Oktober in Kreuth statt mehr...

26. 7. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Gelungener Auftakt für Schneider und Werth.

Deutsche Dressurreiterinnen für Kür und Mannschaftswertung qualifiziert.

Tokio/JPN (fn-press).
Das war das Ziel: Alle drei deutschen Dressurreiterinnen haben sich bei den Olympischen Spielen in Tokio für den Start in der Team- und Einzelwertung qualifiziert. Nach Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), die mit TSF Dalera bereits am ersten Tag in der Qualifikationsprüfung, dem Grand Prix, den Ton angab, folgten heute ihre beiden Teamkolleginnen Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose und sicherten sich einen Startplatz in der Kür am Mittwoch, 28. Juli, in der die Einzelmedaillen vergeben werden.

Insgesamt gingen 58 Paare aus 29 Nationen im Grand Prix an den Start, 14 Nationen stellten eine Mannschaft, von denen die besten acht im Grand Prix Special am Dienstag, 27. Juli, um die Teammedaillen kämpfen dürfen. Dort geht es dann, wie auch in der Kür, für alle wieder bei Null los.

Die Auswahl für die Einzelwertung erfolgte blockweise. Dazu war das Starterfeld in sechs Gruppen unterteilt, von denen sich die beiden Besten jeweils automatisch für die Kür qualifizierten. Nach Jessica von Bredow-Werndl dominierten auch ihre Teamkolleginnen ihre jeweilige Gruppe. Isabell Werth, letzte Starterin in der letzten Gruppe, beendete die Aufgabe mit ihrem „Herzenspferd“ Bella Rose mit 82,5 Prozent. „Es war wichtig, einen sicheren und fehlerfreien Ritt zu absolvieren", sagte Isabell Werth, daher sei sie auch nicht das letzte Risiko eingegangen. „Bella war sehr fokussiert und konzentriert. Es waren zwei oder drei Kleinigkeiten, was vielleicht auch der letzten Durchlässigkeit und ihrem Eifer geschuldet war, das Einreiten und die erste Pirouette. Ansonsten waren das super Highlights. Die ganze Piaffe-Passage-Tour fühlte sich super leicht an. Auch die Trabverstärkungen fühlten sich sehr gut an. Ich bin echt zufrieden.“

Ein toller Einstieg in die olympische Dressur gelang auch Dorothee Schneider mit Showtime FRH. Aufgrund eines Patzers in der Linkspirouette blieb das Paar mit 78,820 Prozent allerdings etwas unter seinen Möglichkeiten. "Es war gut, aber es kann besser", fasste Schneider kurz und knapp zusammen. „Ich wünschte mir natürlich der Fehler wäre nicht passiert, der war sehr teuer, aber insgesamt für den ersten Tag hat er toll mitgemacht und hat im Viereck wirklich angefangen lozulassen und ist richtig schön durch den Körper gegangen – athletisch eben –, wie er halt so ist.“

Die Topleistungen ihrer Reiterinnen brachten auch die Bundestrainerin zum Strahlen: „Ich bin zufrieden, sehr zufrieden“, sagte Monica Theoderscu. „Es war ein Einstieg nach Maß für eine Einlaufprüfung, das ist es ja jetzt eigentlich. Es haben sich alle für die Kür qualifiziert, jede hat ihre Gruppe gewonnen, auch mit einem Topergebnis. Es geht kaum besser für den ersten Tag.“

Auf die Frage, wie sie das neue Qualifikationssystem mit den sechs Startergruppen beurteilt, antwortet sie. „Man muss das erst einmal evaluieren. Aber ich glaube, dass es sich gut durchmischt hat. Ich bin jedenfalls froh, dass nicht alle drei hintereinander dran waren. Das macht es für uns Trainer definitiv einfacher. Das war für unsere Situation bestimmt kein Nachteil.“

Neben Isabell Werth und Dorothee Schneider konnten sich am zweiten Tag des Grand Prix auch die Triple-Olympiasiegerin von London, die Britin Charlotte Dujardin mit Gio, die Schwedin Juliette Ramel mit Buriel K.H. sowie die Dänin Carina Cassoe Krüth mit ihrer zehnjährigen Fürstenball-Tochter Heiline’s Danciera und die US-Amerikanerin Adrienne Lyle mit Salvino auf Anhieb für die Kür empfehlen. Zusätzlich zu den zwölf direkt Qualifizierten ziehen auch die nächsten sechs punktbesten Paare aus dem Grand Prix ins Finale ein.

Dank ihrer Topergebnisse erzielten die drei deutschen auch das höchste Ergebnis als Team und treten damit neben Großbritannien, Dänemark, den USA, den Niederlanden, Schweden. Portugal und Spanien am 27. Juli zum Teamentscheid an.

Direkt qualifiziert für die Kür sind aus den sechs Startergruppen:
Jesscia von Bredow-Werndl (GER) mit TSF Dalera; 84,379 Prozent
Isabell Werth (GER) mit Bella Rose. 82,5
Cathrine Dufour (DEN) mit Bohemian; 81,056
Charlotte Dujardin (GBR) mit Gio; 80,963
Dorothee Schneider (GER) mit Showtime; 78,820
Edward Gal (NED) mit Total US; 78,649
Sabine Schut-Kery (USA) mit Sanceo; 78,416
Charlotte Fry (GBR) mit Everdale; 77,096
Caterina Cassoe Krüth (DEN) mit Heiline's Danciera: 76,677
Therese Nilshagen (SWE) mit Dante Weltino OLD; 75,140
Adrienne Lyle (USA) mit Salvino; 74,876
Juliette Ramel (SWE) mit Buriel K.H., 73,369

Zusätzlich qualifiziert sind die besten sechs Ergebnisse:
Hans Peter Minderhout (NED) mit Dream Boy; 76,817 Prozent
Steffen Peters (USA) mit Suppenkaspar; 76,196
Carl Hester (GBR) mit En Vogue; 75,124
Nanna Skodborg Merrald (DEN) mit Zack; 73,168
Rodrigo Torres (POR) mit Fogoso; 72,624
Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit Elegance; 72,096

Qualifikationsergebnis Teams: 
GER: 7911.5 Punkte
GBR: 7508.5 Punkte
DEN: 7435,0 Punkte
USA: 7389,5 Punkte
NED: 7312,0 Punkte
SWE: 6.989,0 Punkte
POR: 6862,5 Punkte
ESP: 6749,5 Punkte


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