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Stern

8. 8. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Das Teamfinale aus deutscher Sicht.

André Thieme, Maurice Tebbel und Daniel Deußer ohne Glück im Parcours.

Tokio/JPN (fn-press). 
Im Baji Koen Equestrian Park in Tokio ging es um die Medaillen im Mannschaftsspringen. Die besten zehn Mannschaften aus 19 Nationen hatten sich für das Finale qualifiziert. Für Deutschland gingen André Thieme (Plau am See) mit „DSP Chakaria“, Maurice Tebbel (Emsbüren) mit „Don Diarado“ und Daniel Deußer (Rijmenam/BEL) mit „Killer Queen“ an den Start. Es lief für die deutsche Mannschaft nicht rund, am Ende wurde es Platz neun. In einem spannenden Stechen gewannen die favorisierten Schweden Gold vor den USA. Bronze ging an Belgien.

Den Auftakt machte André Thieme mit „DSP Chakaria“. Er fing gut an, doch dann klapperte es an der zweifachen Kombination und am nächsten Oxer kam ein Folgefehler dazu, somit waren es acht Strafpunkte für den ersten deutschen Teamreiter. Bei Maurice Tebbel und „Don Diarado“ sah es zunächst sehr souverän aus, doch am Aussprung der Kombination fiel eine Stange. Mit vier Strafpunkten beendeten Maurice Tebbel und „Don Diarado“ den Parcours. Nach zwei von drei Reitern lag das deutsche Team in der Zwischenwertung auf Rang sechs. Schlussreiter Daniel Deußer erwischte mit „Killer Queen“ nicht die richtige Distanz zur dreifachen Kombination, es wurde viel zu dicht, und die beiden stoppten am zweiten Sprung. Daniel Deußer entschied sich dafür, „Killer Queen“ zu schonen und ihr Sicherheit zu geben, indem er noch einmal in Ruhe Sprung eins absolvierte. Am Ende wurde es Platz neun für das deutsche Team.

Otto Becker resümierte: „Wir sind natürlich enttäuscht. Die Qualifikation sah vielversprechend für uns aus. Manchmal gibt es so Tage, an denen es nicht läuft. André hat richtig gut angefangen, sein Pferd sah super aus auf dem Vorbereitungsplatz. Die beiden Fehler haben natürlich weh getan. Maurice hat eine super Runde gedreht. Er ist sehr spät in den Wettkampf gestartet und ich muss ihn wirklich dafür loben, wie souverän und sicher er sich mit „Don Diarado“ präsentiert hat. Und wenn dann auch noch so etwas passiert wie mit Daniel, dann ist einfach der Wurm drin. Springreiten heißt Null reiten und das haben wir nicht hingekriegt, deshalb ist die Enttäuschung natürlich schon da, aber irgendwann muss man auch mal wieder nach vorne schauen."

Er ergänzte noch: „Man nimmt immer etwas mit. Wir sind momentan im Umbruch. Wir waren in Rio mit fünf gestandenen Weltklasse-Paaren. Hier waren drei von vier Paaren noch unerfahren und auf dem Weg in die Weltspitze. Sie sind noch nicht so weit, um diese Leistung konstant abzurufen. Und diese Reiter, die lernen aus diesen Erfahrungen. Wir haben ja jetzt auch noch ein paar Aufgaben vor uns: Wir haben Europameisterschaften in Riesenbeck, danach Aachen, dann ist Nationenpreis-Finale in Barcelona, nächstes Jahr wieder die WM und Olympia-Qualifikation. Trotzdem hatten wir gehofft, hier eine Medaille mitnehmen können. Es waren alle fit, aber es hat einfach nicht sollen sein."

„ ,Killer Queen’ geht es gut. Sie hat sich etwas erschreckt vor der dreifachen Kombination", sagte Daniel Deußer. „Das Resultat ist natürlich nicht das, was ich erwartet hatte, aber wir müssen nach vorne schauen. Wenn ich Null geritten wäre, wären wir vielleicht nicht weit von einer Medaille weg gewesen. Das bringt alles nichts und ist viel Hätte, Wenn und Aber. Ich muss einfach sagen, dass mein Pferd die Woche über nicht viel falsch gemacht hat und bin froh, dass wir gesund zurück nach Hause fahren. Der Parcours ist schwer, und ich weiß, dass sie so einen Kurs fehlerfrei springen kann. Aber da ist eben eine Sache schief gelaufen, und wenn das Vertrauen in so einem Moment weg ist, bringt es nichts weiterzureiten. Also habe ich mich entschieden aufzuhören.“

Das sagte Maurice Tebbel nach seinem Ritt mit dem Rheinländer-Hengst „Don Diarado“ (v. Diarado - Lord Lancer): „Ich habe mir das hier natürlich ein bisschen anders vorgestellt und hätte gern eine Nullrunde für die Mannschaft beigesteuert. Aber vier Punkte sind ehrlich gesagt schnell passiert, und das sind die Olympischen Spiele, natürlich ist es hier wirklich anspruchsvoll. Das waren die ersten Olympischen Spiele für ,Don Diarado’ und mich, er ist in der Quali toll und fehlerfrei gesprungen, und heute fehlte ein bisschen Glück, ich bin super stolz auf mein Pferd.“

André Thieme analysierte seinen Ritt mit seinem Deutschen Sportpferd „Chakaria“ (v. Chap - Askari) so: „Es fing super an, ,Chakaria’ hat mir ein ganz tolles Gefühl gegeben und sich sehr viel lockerer präsentiert als in der Qualifikation gestern. Wir hatten vorab entschieden, in der letzten Linie einen Galoppsprung mehr einzubauen. Aber da hätte ich flexibler sein, besser auf mein sehr lockeres Pferd reagieren und einen Galoppsprung weniger einbauen müssen. Für mich wäre es besser gewesen, fünf statt sechs Galoppsprünge zu reiten. So ist der Fehler entstanden, und der zweite Fehler war eine Folge daraus.“ Er sagt: „Ich habe mir das definitiv anders vorgestellt, und es tut mir sehr leid für meine Mannschaftskollegen. Als erstes Paar so vorzulegen ist ärgerlich, und ich habe viel Lehrgeld bezahlt. Ich habe hier in Tokio generell unheimlich viel gelernt. Ich habe gedacht, dass es reicht, ein so großartiges Pferd wie ,Chakaria’ dabei zu haben, aber habe gesehen, dass so viel mehr zusammenspielt, um am Ende erfolgreich zu sein. Ich bin unheimlich stolz auf mein junges Pferd.“
evb/lau

Informationen zum den deutschen Reitern und Pferden, die deutschen Ritte, Fotos und mehr gibt es auf der FN-Homepage.


8. 8. 21 - WRWS (jr) - Tag 2 „Summer Slide“. Tag 2 auf dem „Summer Slide” in Kamp-Lintfort.

Am zweiten Tag des „Summer Slide“ begrüßte die „Riverside Ranch“ die Teilnehmer und Besucher mit eher kühlem und unfreundlichem Wetter, doch die begeisterten Reining-Neulinge der „Greener Than Grass Klasse“ blendeten das völlig aus.

So beispielsweise auch Holger Kamphuis, der Papa von Erfolgsreinerin Joline Kamphuis. Er durfte sich ONE SHINING DREAM von seiner Tochter ausleihen und bestritt unter dem tosenden Applaus seiner Familie die Prüfung. Leider patzte er, so dass er mit einem Score von 0 die Arena verließ. Durchsetzen konnten sich in dieser Prüfung Alina Meurers mit COL HANGTEN ANDAURE und Stefan Kahl mit GUN FIREBALL. Beide erreichten einen Score von 137.5.

Greener Than Grass Regio
1 Alina Meurers mit COL HANGTEN ANDAURE (Score 137.5)
1 Stefan Kahl mit GUN FIREBALL (Score 137.5)
3 Nancy Syrowiszka mit LONELY PLAYBOY (Score 133)
4 Sina Wilting mit DRY LITTLE GUN (Score 132.5)
5 Jeannine Siep mit LSS LITTLECUSTOMGUN (Score 132)
5 Jette Portleroi mit ARCLETIC HOLLYJAC (Score 132)
7 Jamie Blens mit ARCLETIC BROADBAY (Score 128.5)

Auch in der anschließenden „Green Reiner Regio” gelang Alina Meurers ein toller Ritt. Sie konnte ihre Leistung mit COL HANGTEN ANDAURE deutlich steigern und wurde von den Richtern für den zweiten Ritt mit einem Score von 140 bewertet. Stefan Kahl kam nicht ganz an seine Leistung in der „Greener Than Grass Regio” heran und landete mit einem Score von 135 auf Platz fünf.

Green Reiner Regio
1 Alina Meurers mit COL HANGTEN ANDAURE (Score 140)
2 Sabrina Welter mit MISSAWAVE (Score 138)
2 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 138)
4 Gaby Dammann mit JUST A CASPER OF QT (Score 137)
5 Stefan Kahl mit GUN FIREBALL (Score 135)
6 Sina Wilting mit DRY LITTLE GUN (Score 134.5)
7 Barbara Ott mit LH TOPSAIL JERRY LEE (Score 133.5)
8 Lisa Marie Prell mit KK CHAMP O GUN (Score 132.5)

Als nächstes stand die „Snaffe Bit Hackamore 4 & under Non-Pro Regio” auf dem Programm. Die Klasse wurde für Amateur-Reiter und ihre Youngster ausgeschrieben. Einige Non-Pros nutzten die Chance, um ihren Nachwuchs an das Turnierleben heranzuführen. Die beste gemeinsame Leistung zeigten Zoé Vercammen und ZAPHIR ROOSTER SNAP und wurden dafür mit einer Wertung von 139.5 belohnt.

SBH 4 & under Non-Pro Regio
1 Zoé Vercammen mit ZAPHIR ROOSTER SNAP (Score 139.5)
2 Karin Kamphuis mit GH LIL JO VINTAGE (Score 133.5)
3 Manuela Mielke mit FB DR JEKYLL (Score 133)
4 Katharina Nesemann mit SHINING KISS (Score 125.5)
5 Lisa Marie Prell mit KK CHAMP O GUN (Score 121.5)

Von den jungen Pferden gab es einen Alterssprung hin zu den Best-Ager-Reitern. In der Klasse „Regio Golden 40+ Non-Pro” hatten Amateur-Reiter über 40 Jahre die Chance, ihre Pferde, egal welcher Altersklasse, vorzustellen. Zehn Reiter nahmen das Angebot an. Durchsetzen konnten sich gleich zwei Goldies: Klaus Kopp mit SL SMART CHIC LENA und Lydia Leipertz-Baumgarten mit LEX E GUN. Mit einem Score von 137.5 teilten sie sich Platz eins.

Regio Golden 40+ Non-Pro
1 Klaus Kopp mit SL SMART CHICA LENA (Score 137.5)
1 Lydia Leipertz-Baumgarten mit LEX E GUN (Score 137.5)
3 Frank Poeppinghaus mit OT TUNE ON THE MOON (Score 134.5)
4 Barbara Ott mit LH TOPSAIL JERRY LEE (Score 131.5)
5 Catharina J.M. Smetsers mit WIMPY SPECIAL GUN (Score 131)
6 Gaby Dammann mit JUST A CASPER OF QT (Score 128)

Danach gab es einen erneuten Alterssprung und zwar von den ältesten hin zu den jüngsten Reitern.
Die Nachwuchs-Reiner begeisterten das Publikum mit ihrem Spaß am Reiten und ihrem unbeschwerten Umgang mit den Pferden. In den Klassen „Youth bis 13”, „Ranch Riding und Short Stirrup 14 & under” durften die Kids zeigen, was sie draufhaben. Besonders Sina Wilting konnte überzeugen. In einem schicken und gut abgestimmten Outfit machte sie mit DRY LITTLE GUN eine tolle Figur in der Show-Arena und wurde mit einem Score von 136.5 belohnt.

Auch Luisa Schütte, die als einzige Starterin „Ranch-Riding” geritten und „Short Stirrup 14 & under” an den Start ging sowie Merle Leisdon und Hannah Becks lieferten großartige Leistungen ab und wurden dementsprechend von den Richtern mit tollen Scores belohnt.

Youth bis 13
1 Sina Wilting mit DRY LITTLE GUN (Score 136.5)
2 Jette Portleroi mit ARCLETIC HOLLYJAC (Score 128.5)

Youth bis 13 USA
1 Sina Wilting mit DRY LITTLE GUN (Score 136.5)
2 Jette Portleroi mit ARCLETIC HOLLYJAC (Score 128.5)

Youth bis 13 Regio
1 Sina Wilting mit DRY LITTLE GUN (Score 136.5)
2 Jette Portleroi mit ARCLETIC HOLLYJAC (Score 128.5)

Ranch-Riding geführt
1 Merle Leisdon mit ONE SHINING DREM (Score 74)
2 Hannah Becks mit GH LIL JO VINTAGE (Score 73)

Ranch-Riding geritten
1 Luisa Schütte mit THE SLIDING Man (Score 79)

Short Stirrup 14 & under
1 Luisa Schütte mit THE SLIDING Man (Score 65)

Als vorletzte Klasse des Tages fand die „Regio Jackpot Non-Pro” statt. Mit 18 Startern war es die am meisten genannte Klasse des Tages. Die Amateure gaben sich viel Mühe und holten noch mal alles aus ihren Pferden heraus, die zum Teil schon einige Starts hinter sich hatten. Den Sieg holte sich Joline Kamphuis mit ihrem LINUS. Das Duo legte einen hochpräzisen Ritt hin und bekam dafür eine Wertung von 140.5.

Regio Jackpot Non-Pro
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 140.5)
2 Catharina J.M. Smetsers mit WIMPY SPECIAL GUN (Score 140)
3 Klaus Kopp mit SL SMART CHICA LENA (Score 138.5)
4 Lydia Leipertz-Baumgarten mit LEX E GUN (Score 138)
5 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 137)
6 Manuela Mielke mit FB DR JEKYLL (Score 136.5)
7 Mandy Eversmann mit LF WRANGLE QUEEN (Score 136)
8 Karin Kamphuis mit GH LIL JO VINTAGE (Score 135)

Um 18 Uhr startete dann die Bronze-Trophy Open. Als zweiter Starter ging Markus Süchting mit CSG WISHBESHOOTER an den Start und bekam auf einen großartigen Ritt einen Score von 143.5. Das Duo übernahm damit kurzzeitig die Führung, die ihnen Emanuel Ernst auf USS N DUN IT wenige Reiter später streitig machte. Im Sattel des Erfolgspferdes seines Bruders Elias Ernst erritt er einen Score von 145 und holte damit den Sieg in der nationalen Wertung der Bronze-Trophy sowie der FN-Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die class-in-class ausgetragen wurden.

Nimroid Vannietvelt auf „Hey Joe“ (© Tom Hautmann)Nimroid Vannietvelt auf „Hey Joe“ (© Tom Hautmann)In der amerikanischen Wertung schaffte es das Duo noch auf Platz drei. Sie wurden von Tiara van Dongen auf MR GUN WR SAN JO knapp überholt. Mit einem Score von 145.5 wurde die Belgierin schlussendlich hinter ihrem Landsmann Nimroid Vannietvelt Zweite. Nimroid Vannietvelt gelang im Sattel von HEY JOE ein überragender Ritt mit herausragenden Manövern, der mit einem Score von 148 bewertet wurde. Damit gewann er, als Amateur, nicht nur die amerikanische Bronze-Trophy Open, sondern stellte auch den neuen Turnier-Highscore auf. Um halb acht war der zweite Turniertag vorbei.

Bronze-Trophy Open
1 Emanuel Ernst mit USS N DUN IT (Score 145)
2 Pascal Ehrling mit SPOOK CHIC OLENA (Score 138.5)
3 Pascal Ehrling mit SENORITA CHICOLENA (Score 135)

Bronze-Trophy Open USA
1 Nimroid Vannietvelt mit HEY JOE (Score 148)
2 Tiara van Dongen mit MR GUN WR SAN JO (Score 145.5)
3 Emanuel Ernst mit USS N DUN IT (Score 145)
4 Markus Süchting mit CSG WISHBESHOOTER (Score 143.5)
5 Wim Vervecken mit WIMPYSSHININGABIGAIL (Score 142.5)
6 Sara Nordin mit CHEX LITTLE LEGEND (Score 141)
7 Markus Süchting mit BIG STAR DUN IT (Score 136)

Regio Open
1 Maria-Katharina Fichtel mit HR GUNNERSREVOLUTION (Score 140)
2 Pascal Ehrling mit SPOOK CHIC OLENA (Score 138.5)
3 Pascal Ehrling mit SENORITA CHICOLENA (Score 135)

FN-Qualifikation DM Senioren
1 Emanuel Ernst mit USS N DUN IT (Score 145)
2 Maria-Katharina Fichtel mit HR GUNNERSREVOLUTION (Score 140)

Sonntag früh geht es um 9 Uhr mit der letzten Trophy des Turniers weiter: der Intermediate Non-Pro.


6. 8. 21 - WRWS (jr) - Tag 1 Summer Slide.
Tag 1 Summer Slide in Kamp-Lintfort.
Nach den Schulungsklassen am Donnerstag Abend ging es am 6. August, um 9.30 Uhr mit den ersten Prüfungsklassen des Turniers los.


Den Anfang machten die Reiter der Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen in der „Klasse Regio Beginners“. In entspannter und lockerer Atmosphäre konnten die Reining-Einsteiger sich mit ihren Pferden in der Show-Arena der „Riverside Ranch“ präsentieren.
Alle Reiter gingen hochmotiviert an den Start und zeigten ihren Spaß am Reining-Sport in der Arena. Sabrina Welter und Alina Meurers hatten zwei sehr schöne Ritte und setzten sich damit mit ihren Pferden MISSAWAVE und COL HANGTON ANDAURE vom restlichen Starterfeld ab. Mit einem Score von 138 teilten sich die Reinerinnen den ersten Platz in der „Regio Beginners“.

Regio Beginners
1 Sabrina Welter mit MISSAWAVE (Score 138)
1 Alina Meurers mit COL HANGTON ANDAURE (Score 138)
3 Nancy Syrowiszka mit LONELY PLAYBOY (Score 133.5)
4 Jana Christina Motz mit SES TOPSAIL ROOSTER (Score 129)
5 Jeannine Siep mit LSS LITTLECUSTOMGUN (Score 128.5)

Um 10 Uhr ging es dann mit den Rookie-Klassen weiter. Class in Class wurden die Wertungen national, USA Level 1 und 2 sowie Regio ausgetragen. 23 Reiner unterschiedlicher Leistungsklassen gingen an den Start und versuchten, ihre Pferde bestmöglich zu präsentieren. Vielen gelang das auch, und sie wurden für tolle Ritte von den anwesenden Zuschauern gefeiert. So auch Johannes Wilk, für den sich die weite Anfahrt aus Baden-Württemberg gelohnt hat. Mit seinem MS CHIC PEPPY FRITZ gelang ihm ein Score von 138.5 und damit der Sieg in der nationalen Rookie, der Rookie USA Level 1 und 2. In der regionalen Rookie-Klasse siegte Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE und einem Score von 137.

Rookie national
1 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
2 Annette Maile mit RUF LIL ANGEL (Score 138)
3 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 137)
4 Luisa von Beverfoerde mit ELTA WHIZ SPOOK (Score 135.5)
5 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 134.5)
6 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 134)

Rookie USA Level 1
1 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
2 Sabrina Welter mit MISSAWAVE (Score 137.5)
3 Tom Winter mit MR JACOLATE CHIC (Score 136.5)
4 Luisa von Beverfoerde mit ELTA WHIZ SPOOK (Score 135.5)
5 Nadine Seelmeyer mit WHO IS PETER PARKER (Score 134.5)
5 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 134.5)
5 Elisabeth Brosens mit WIMPYS NEXT STEP BB (Score 134.5)
8 Sinje Gros mit HESA SMART SCOTTY (Score 128.5)

Rookie USA Level 2
1 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
2 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 138)
3 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 137)
4 Tom Winter mit MR JACOLATE CHIC (Score 136.5)
5 Luisa von Beverfoerde mit ELTA WHIZ SPOOK (Score 135.5)
6 Nadine Seelmeyer mit WHO IS PETER PARKER (Score 134.5)
6 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 134.5)

Rookie Regio
1 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 137)
2 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 134.5)
3 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 134)
4 Manuela Mielke mit FB DR JEKYLL (Score 133)
5 Barbara Ott mit LH TOPSAIL JERRY LEE (Score 128)
6 Lisa Marie Prell mit KK CHAMP O GUN (Score 125)

Nach einer Stunde Mittagspause ging es um 13.30 Uhr mit dem Turnierprogramm weiter. 10 Profis gingen in der Intermediate Open an den Start. Mit tollen Ritten zeigten sie, was sie mit ihren Pferden trainiert haben. Als zweiter Teilnehmer startete Patryk Peszke und zeigte mit HA HANDSOME HARRY sehr schönen Reining-Sport. Die Richter bewerteten die gemeinsame Leistung mit einem tollen Score von 143.5. Damit übernahm das Duo frühzeitig die Führung, konnte diese in der nationalen und amerikanischen Wertung bis zum Ende halten, setzte sie sich gegen hochkarätige Pferd-Reiter-Kombinationen durch und gewannen die erste Trophy des Turniers. Außerdem war die Intermediate Open mit $2.500 die erste Klasse mit einem vierstelligen Preisgeldbetrag.

Intermediate Open
1 Patryk Peszke mit HA HANDSOME HARRY (Score 143.5)
2 Niklas Ludwig mit MR RICOCHET (Score 141)
3 Patryk Peszke mit STARSPANGLED WHISKEY (Score 138.5)

Intermediate Open Trophy USA
1 Patryk Peszke mit HA HANDSOME HARRY (Score 143.5)
2 Tiara van Dongen mit MR GUN WR SAN JO (Score 141.5)
2 Nimroid Vannietvelt mit HEY JOE (Score 141.5)
4 Niklas Ludwig mit MR RICOCHET (Score 141)
5 Wim Vervecken mit WIMPYSSHININGABIGAIL (Score 139)
6 Patryk Peszke mit STARSPANGLED WHISKEY (Score 138.5)
7 Maria-Katharina Fichtel mit HR GUNNERSREVOLUTION (Score 136)

Um 15 Uhr ging es mit der Novice Horse Non-Pro und anschließend mit der Novice Horse Open weiter. In beiden Klassen durften die Reiter Pferde vorstellen, die in ihrer bisherigen Karriere weniger als $25.000 Preisgeld gewonnen haben. Einige Reiter nutzen diese Chance um unerfahrene Pferde in der Arena zu präsentieren und ihnen des Showpferde-Leben näher zu bringen. Ruben Schulte-Bossendorf und Markus Süchting siegten jeweils in der nationalen und amerikanischen Wertung. Beide Reiner zeigten sehr schönen Reining-Sport und wurden von den Richtern mit Scores von 140.5 und 142 belohnt.

Novice Horse Non-Pro
1 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 140.5)
2 Sybille Jeske mit SMART SHINING GUN (Score 140)
3 Judith Krämer mit ARCLETIC BROADBAY (Score 137)
4 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 135.5)
5 Björn Bürig mit HESA HOLLYWOOD GUN (Score 133.5)
6 Luisa von Beverfoerde mit ELTA WHIZ SPOOK (Score 133)
7 Karin Kamphuis mit GH LIL JO VINTAGE (Score 132.5)
7 Nadine Seelmeyer mit WHO IS PETER PARKER (Score 132.5)

Novice Horse Non-Pro USA
1 Ruben Schulte-Bossendorf mit DIAMOND GUNNIT FACE (Score 140.5)
2 Sybille Jeske mit SMART SHINING GUN (Score 140)
3 Lydia Leipertz-Baumgarten mit LEX E GUN (Score 137)
4 Holger Fichtel mit RH RUFFERS EMYSOLANO (Score 136)
5 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 135.5)
6 Björn Bürig mit HESA HOLLYWOOD GUN (Score 133.5)
7 Luisa von Beverfoerde mit ELTA WHIZ SPOOK (Score 133)
8 Elisabeth Brosens mit WIMPYS NEXT STEP BB (Sore 132)

Novice Horse Open
1 Markus Süchting mit CSG WISHBESHOOTER (Score 142)
2 Emanuel Ernst mit COLONELMOBSTER (Score 141)
3 Patryk Peszke mit STARSPANGLED WHISKEY (Score 140)

Novice Horse Open USA
1 Markus Süchting mit CSG WISHBESHOOTER (Score 142)
2 Emanuel Ernst mit COLONELMOBSTER (Score 141)
3 Patryk Peszke mit STARSPANGLED WHISKEY (Score 140)
4 Maria-Katharina Fichtel mit HR GUNNERSREVOLUTION (Score 137)

In der darauffolgenden Limited Non-Pro traten zehn Pferd-Reiter-Kombinationen an. Durchsetzen konnte sich in der nationalen Wertung Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR und einem Score von 133. Die amerikanische Wertung gewann Elisabeth Brosens mit WIMPYS NEXT STEP BB und einem Score von 134.5.

Limited Non-Pro
1 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 133)
2 Barbara Ott mit LH TOPSAIL JERRY LEE (Score 132.5)

Limited Non-Pro USA
1 Elisabeth Brosens mit WIMPYS NEXT STEP BB (Score 134.5)
2 Lisa Schroers mit I AM ELIZA QUIXOTE (Score 133.5)
3 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 133)
3 Holger Fichtel mit RH RUFFERS EMYSOLANO (Score 133)
5 Todd Ferschweiler mit ALPEN JAC STAR (Score 128)

Bis zum siebten Starter war Emanuel Ernst in der Regio Jackpot Open der einzige Reiter mit einem Score über 0. Emanuel Ernst ging als zweiter Reiter an den Start und holte mit COLONELMOBSTER einen großartigen Score von 143 und den Sieg in dieser Klasse. Zwei weitere Reiter scorten in der Regio Jackpot Open noch.

Regio Jackpot Open
1 Emanuel Ernst mit COLONELMOBSTER (Score 143)
2 Zoé Vercammen mit ZAPHIR ROOSTER SNAP (Score 139)
3 Markus Süchting mit ELECTRIC WINCHESTER (Score 136)

Dries Verschueren auf „Smart-N-Sparkin“ (© Tom Hautmann)Dries Verschueren auf „Smart-N-Sparkin“ (© Tom Hautmann)Als letzte Klasse des Tages fand die Bronze-Trophy Non-Pro statt. Mit 15 genannten Startern war es die größte Klasse des Tages und mit $5.000 added money auch die am höchsten dotierte. Die Amateur-Reiter gingen hoch motiviert an den Start und holten absolute Spitzenleistungen aus ihren Pferden raus. Dries Verschueren ritt mit MISSEDOUTTINSELTOWN als Erstes in die Arena ein. Das Duo legte gemeinsam einen großartigen Score von 144.5 vor, den Nikolai Stiller einen Starter später toppen konnte. Im Sattel seines Derby-Champion-Pferdes legte er einen herausragenden Ritt hin und wurde von den Richtern mit einem Score von 146 bewertet. Damit war ihm und seinem HOLLYWOOD GUNRUNNER der Sieg fast schon sicher.
Doch Dries Verschueren machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Als vorletzter Starter ritt er mit SMART N SPARKIN erneut in die Arena und legte einen überragenden Ritt hin. Mit spektakulären Spins und atemberaubenden Stopps rutschte er zu einem Score von 147.5 und holte damit den Sieg in der Bronze-Trophy-Non-Pro national und USA.
Die regionale Non-Pro-Trophy gewann Catharina J.M. Smetsers mit WIMPY SPECIAL GUN. Die beiden zeigten einen tollen Ritt und bekamen einen Score von 139.

Bronze-Trophy Non-Pro
1 Dries Verschueren mit SMART N SPARKIN (Score 147.5)
2 Nikolai Stiller mit HOLLYWOOD GUNRUNNER (Score 146)
3 Dries Verschueren mit MISSEDOUTTINSELTOWN (Score 144.5)
4 Sybille Jeske mit SMART SHINING GUN (Score 141)
5 Anita Ernst mit BH SAILIN WITHATWIST (Score 140)
6 Catharina J.M. Smetsers mit WIMPY SPECIAL GUN (Score 139)
7 Klaus Kopp mit SL SMART CHICA LENA (Score 137)
8 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 136)

Bronze-Trophy Non-Pro USA
1 Dries Verschueren mit SMART N SPARKIN (Score 147.5)
2 Nikolai Stiller mit HOLLYWOOD GUNRUNNER (Score 146)
3 Dries Verschueren mit MISSEDOUTTINSELTOWN (Score 144.5)
4 Suzanne Scharroo mit SHORTYSLITTLESTEP BB (Score 141)
4 Sara Nordin mit CHEX LITTLE LEGEND (Score 141)
4 Sybille Jeske mit SMART SHINING GUN (Score 141)
7 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 140.5)
8 Anita Ernst mit BH SAILIN WITHATWIST (Score 140)

Regio-Non-Pro-Trophy
1 Catharina J.M. Smetsers mit WIMPY SPECIAL GUN (Score 139)
2 Klaus Kopp mit SL SMART CHICA LENA (Score 137)
3 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 136)
4 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 135.5)
5 Karin Kamphuis mit GH LIL JO VINTAGE (Score 131)

Am Samstag geht es um 9.30 Uhr mit der „NRW Regio Greener Than Grass“ weiter.


6. 8. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Deutsche Springreiter im Team-Finale.

André Thieme, Maurice Tebbel und Daniel Deußer ohne Springfehler.

Tokio/JPN (fn-press). 
Im Baji Koen Equestrian Park in Tokio stand die Qualifikation für das Finale der Mannschaften auf dem Programm. 19 Nationen stellten ein Team, die zehn besten Mannschaften haben sich für das Finale am Samstag qualifiziert. Alle drei deutschen Reiter André Thieme (Plau am See) mit „DSP Chakaria“, Maurice Tebbel (Emsbüren) mit „Don Diarado“ und Daniel Deußer (Rijmenam/BEL) mit „Killer Queen“ blieben ohne Springfehler, lediglich je ein Zeitstrafpunkt bei Thieme und Deußer und zwei bei Tebbel ergaben am Ende vier Fehler in der Gesamtwertung. Damit belegte das deutsche Team gemeinsam mit Belgien Rang zwei, hinter Schweden, das komplett ohne Fehler blieb.

Für das Finale qualifiziert sind: Schweden (0 Fehler), Deutschland (4), Belgien (4), Schweiz (10), USA (13), Frankreich (15), Großbritannien (20), Brasilien (25), Niederlande (26) und Argentinien (27). Die Strafpunkte zählen allerdings nicht fürs Finale, alle Teams fangen wieder bei null an. Die Qualifikation war ein Springen nach Fehlern und Zeit ohne Stechen. Jedes Team ist in Tokio nur mit drei Reitern am Start, es gibt erstmalig - wie auch schon zuvor in der Dressur und in der Vielseitigkeit - kein Streichergebnis. Einige Nationen machten allerdings von der Möglichkeit Gebrauch, einen Reiter auszuwechseln – so auch das deutsche Team. Wie im Vorfeld bereits angekündigt, hatte Maurice Tebbel mit seinem Hengst Don Diarado seinen ersten Einsatz. Er ging für Christian Kukuk mit Mumbai an Start, der in der Einzelwertung sein Olympiadebüt hatte. Mit Tebbel im deutschen Team starteten außerdem André Thieme mit DSP Chakaria und Daniel Deußer mit Killer Queen. Insgesamt bewarben sich 19 Nationen um einen Platz im Finale. Dieses beginnt am Samstag um 12 Uhr (deutsche Zeit). 

Als erster Reiter für Deutschland ritt André Thieme mit seiner elfjährigen Fuchsstute, einem Deutsche Sportpferd v. Chap – Askari, in den Parcours und blieb ohne Fehler, lediglich ein Zeitstrafpunkt kam hinzu. André Thieme nach seinem Ritt: „Heute hatte ich von Beginn an ein super Gefühl, ich bin in den Parcours gegangen und war mir sicher, dass das gut wird. Ich hatte gedacht, dass sich Chakaria am dritten Tag etwas besser an das Licht und die Umgebung gewöhnt hätte, aber sie sprang übervorsichtiger denn je und ich musste wirklich kämpfen – erst recht nach dem groben Fehler, den ich in der Einzel-Qualifikation hatte. Das Ergebnis ist top. Der Druck war groß als erster Starter. Otto hatte mich gefragt, ob ich mir das zutraue, und ich habe sofort ja gesagt, weil ich wusste, dass ich dem Druck standhalte."

Ebenfalls ohne Springfehler, jedoch mit zwei Zeitstrafpunkten kamen Maurice Tebbel und sein zwölfjähriger Rheinländer-Hengst Don Diarado (v. Diarado – Lord Lancer) ins Ziel. Damit lag das deutsche Team nach zwei Reitern auf Rang vier. Maurice Tebbel nach seinem Ritt: „Don Diarado fühlte sich super an – die Hindernisse sind sehr bunt, für ihn war es das erste Mal in diesem Stadion, bei dem besonderen Licht, aber er war kaum beeindruckt. Die Mauer, die dreifache Kombination, das hat er einfach super gemacht. Einmal hatten wir etwas Glück, da hat es am blauen Oxer ein bisschen geklappert. Da war ich vielleicht etwas zu nah dran und er hat sich super gerettet und alles möglich gemacht. Danach habe ich einen Galoppsprung mehr eingebaut, um die Aufmerksamkeit wieder ein bisschen zu erhöhen und habe damit Zeitfehler in Kauf genommen. Aber ich hoffe, dass die Zeit heute etwas nebensächlich ist und dass wir morgen im Finale etwas schneller reiten können. Unser größtes Ziel heute war, dass wir morgen am Finale teilnehmen können. Das war auch ganz klar die Parole vom Bundestrainer.“

Als vorletzter Reiter der insgesamt 57 Starter war der Weltranglisten-Erste Daniel Deußer mit seiner Stute Killer Queen im Parcours. Sie zeigten eine souveräne Runde und fügten dem deutschen Konto nur noch einen weiteren Zeitstrafpunkt hinzu. Damit beendete Deutschland die Qualifikation punktgleich mit Belgien auf Rang zwei hinter Schweden. Daniel Deußer nach seinem Ritt: „Ich war sehr, sehr zufrieden. Killer Queen ist sehr gut gesprungen und in sehr guter Verfassung. Für mich war heute nicht mehr so viel Druck da, in der erlaubten Zeit zu bleiben, deshalb konnte ich sogar einen Galoppsprung mehr reiten, als ich bei der Parcours-Besichtigung geplant hatte. Wir haben ein etwas unerfahreneres Team, aber wenn wir morgen nochmal so weiter reiten, haben wir noch eine Chance, um die Medaille mitzureiten.“

Auch der Bundestrainer Otto Becker zieht ein positives Fazit nach der Qualifikation: „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind froh, dass wir im Finale dabei sind und drei souveräne Runden gesehen haben. Das tut uns gut fürs Selbstvertrauen. Die Jungs haben im Vorfeld gezeigt, dass sie es können und es hier nochmal bestätigt. Jetzt schauen wir auf den morgigen Tag. Das wird sicher nochmal schwerer morgen, aber es haben alle einen guten Eindruck hinterlassen und das macht uns erstmal sehr froh." 
evb/lau

Informationen zum Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten, TV-Zeiten und Links zu den Livestreams sind hier zu finden auf der FN-Hompage.


6. 8. 21 - WRWS/DQHA - Absage der Ost-Futurity 2021 aufgrund der Covid-19 Bestimmungen.

Eine schwierige Entscheidung musste leider getroffen werden.
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Zuchtschau in Regenstauf fällt leider aus.

Leider müssen wir bedauerlicherweise die Zuchtschau in Regenstauf absagen…
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6. 8. 21 - WB - Reining: Champions-Talk von der „NRHA Affiliate Championships“ mit Jody Fonck, Miroslav Baniari uvm. mehr...
Quarter-Horse-Sport: „ DQHA Ost-Futurity 2021“ in Berlin wird abgesagt mehr...
Quarter-Horse-Zucht: DQHA-Zuchtschau in Regenstauf wird abgesagt/kein Equidenpass-Service und keine Urkunden mehr...
Sommer, Sonne, Show: Ab Donnerstag live vom „NRHA Summer Slide“ in Kamp-Lintfort mehr...


6. 8. 21 - WRWS (jr) - Das nächste NRHA-Germany-Sommer-Highlight: Der „Summer Slide“ in Kamp-Lintfort.
Vom 5. bis 8. August findet auf der „Riverside Ranch“ das dritte Sommer-Reining-Highlight der NRHA Germany statt: Der „NRHA Germany Summer Slide“. Vier Tage lang haben Reiner aus ganz Deutschland die Chance, in NRHA-Germany- und Regio-Reining-Prüfungen jeder Leistungsklasse anzutreten und über $ 12.000,– Preisgeld abzuräumen.

Markus Süchting (© Dennis Vetter)Markus Süchting (© Dennis Vetter)Die Show beginnt am Donnerstag mit Pre-Prep-Klassen, in denen die Reiter die Möglichkeit haben, ihren Pferden unter Show-Bedingungen die Arena zu zeigen. Am Freitag stehen dann die ersten Turnierklassen für die knapp 100 genannten Pferd-Reiter-Kombinationen auf dem Programm!
Um 9.30 Uhr morgens startet der „Summer-Slide“ mit der Regio-Klasse „NRW Beginners“ für Neueinsteiger im Reiningsport. Weiter geht es mit der Rookie (national, USA Lev. 1 & 2 und Regio) und der Intermediate Open (national und USA).
In der amerikanischen Wertung gibt es auch den ersten größeren Betrag an Preisgeld zu gewinnen: Sieger und Platzierte können sich über $2.500 Dollar added money freuen.
Im Anschluss dürfen die Amateur- und Open-Reiter mit ihren „unerfahrenen“ Show-Pferden in die Arena. In der Novice-Horse-Non-Pro (national und USA) und Open (national und USA) dürfen Pferde, die in ihrer bisherigen Karriere weniger als $25.000 gewonnen haben, antreten.
Mit der Limited Non-Pro (national und USA) und der Regio-NRHA-Jackpot-Open gibt es einen eleganten Übergang in das erste Turnier-Highlight, die Bronze-Trophy Non-Pro (national, USA und Regio). In dieser Klasse können die Amateurreiter bis zu $5.0000 added money gewinnen.

Am Samstag startet der Tag mit zwei Einsteiger-Regio-Klassen: Der „Regio Greener Than Grass“ und der „Regio Green Reiner“. „Grün“ geht es in der nächsten Klasse weiter, mit jungen Pferden in der SBH 4 & under Non-Pro. Auch die vierte Klasse des Tages, die „Regio NRW Golden 40+ Non-Pro“, steht unter einem farblichen Motto: Für die Reiter der „goldenen Jahrgänge“.
Im weiteren Verlauf des Samstags dürfen dann die Reining-Nachwuchsreiter zeigen, was sie können. In der „Youth bis 13“ (national, USA und Regio), den „Ranch-Riding-Kids“-Klassen und der „Short-Stirrup“ können sich Kinder jedes Leistungsniveaus mit ihren Pferden in der Show-Arena zeigen und Turnierluft schnuppern.
Der Samstagabend wird ähnlich beschlossen, wie am Vortag, nur dass dieses Mal die Amateurreiter in der „Regio-Jackpot-Non-Pro“ antreten dürfen – und die Profis in der Bronze-Trophy (national, USA, Regio und FN-Qualifikation) um $ 5.000,– added money reiten.

Auch der Sonntag hat es als letzter Turniertag noch mal ordentlich in sich.Es beginnt mit der Intermediate-Non-Pro (national und USA), anschließend finden die „Regio-Ranch-Riding-Non-Pro und -Open sowie die Limited Open (national und USA) und die „SBH 4 & Under Open“ statt, bevor das Turnier mit der „Youth bis 18“ (national, USA, Trophy, Regio und FN-Qualifikation) beschlossen wird.

Beim „Summer Slide“ sind Zuschauer zugelassen. Vor Ort müssen sie sich mithilfe der Luca-App oder der Corona-Warn-App registrieren.


5. 8. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Daniel Deußer auf Platz 18 im Finale.

Gold gewinnt der Brite Ben Maher mit „Explosion W“.

Tokio/JPN (fn-press). 

Heute ging es im „Baji Koen Equestrian Park“ in Tokio um die Einzel-Medaillen im Springen. 30 Springreiter*innen hatten sich in der ersten Prüfung für das Finale qualifiziert. Einziger deutscher Teilnehmer war Daniel Deußer (Rijmenam/BEL) mit seiner Stute „Killer Queen‰. André Thieme (Plau am See) mit „DSP Chakaria“ und Christian Kukuk (Riesenbeck) mit „Mumbai“ hatten sich nicht für das Finale qualifiziert. Bei Daniel Deußer und „Killer Queen“ fiel zweimal eine Stange, so dass sie mit acht Strafpunkten bei der Medaillenvergabe keine Rolle spielten. Gold gewann der Brite Ben Maher mit „Explosion W“, Silber ging an den Schweden Peder Fredricson mit „All In“ und Bronze an den Niederländer Maikel van der Vleuten mit „Beauville Z“.


Am Ende blieben nur sechs der 30 Final-Teilnehmer fehlerfrei und qualifizierten sich fürs Stechen. Das waren die drei Schweden Henrick von Eckermann mit King Edward, Malin Baryard-Johnsson mit Indiana und Peder Fredricson mit All In, der Japaner Daisuke Fukushima mit „Chanyon“, der Niederländer Maikel van der Vleuten mit „Beauville Z“ und der Brite Ben Maher mit „Explosion W“. Als drittletzter Starter setzte sich mit der schnellsten Zeit der zuvor schon als Favorit gehandelte Brite Ben Maher mit „Explosion W“ durch. Daniel Deußer und „Killer Queen“ beendeten das Finale am Ende auf Platz 18.

Daniel Deußer analysierte seinen Ritt so: „Der Parcours war sehr anspruchsvoll, es war alles enthalten, was der Parcours-Chef abfragen konnte: Drei Kombinationen, Wasser, einige sehr guckige Sprünge und eine anspruchsvolle Zeit. „Killer Queen“ ist etwas beeindruckt gewesen, als sie in den Parcours gekommen ist. Sie hat mir trotzdem ein sehr gutes Gefühl gegeben, aber ich muss einfach besser reiten, um Null zu bleiben“, ziehter ein selbstkritisches Resümee nach seinem Einzelfinale. „Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht. „Killer Queen“ hat alles gemacht, was sie konnte. Ich dachte, ich hätte ihr ausreichend Selbstvertrauen und Unterstützung gegeben, als sie noch etwas beeindruckt war. Ich hätte sie zwischendurch eventuell nochmal mehr schließen müssen. Wenn ich etwas näher an die Trippelbarre herangeritten wäre, hätte sie den Sprung besser nehmen können, und auch der Folgefehler wäre vielleicht nicht entstanden.“

Zum Mannschaftswettkampf, der am Freitag beginnt, sagte er: „Wir haben eine Chance, um eine Medaille mitzureiten. Es wird spannend. Ich gehe davon aus, dass die erste Runde am Freitag nicht zu schwer wird, damit sich der Parcours-Chef einen Eindruck von den Mannschaften machen und dann am Samstag gegebenenfalls nachjustieren kann.“

Bundestrainer Otto Becker sagte nach Deußers Ritt: „Die Runde heute war gut, aber nicht ganz so rhythmisch wie gestern – so sind die zwei Fehler entstanden, wir sind natürlich ein bisschen enttäuscht, schlafen eine Nacht darüber und analysieren in Ruhe. Wir hatten uns für beides (Einzel und Mannschaft) was vorgenommen, die Pferde waren gut drauf, dann werden wir jetzt noch mal angreifen.“

Erst am Freitag und Samstag geht es um die Mannschafts-Medaillen. Wer für die deutsche Mannschaft an den Start geht, entscheidet sich Donnerstag nach dem Vet-Check. Denn es kann ein Reiter-Pferd-Paar eingewechselt werden. Von dieser Möglichkeit wird auch das deutsche Team in Tokio Gebrauch machen und Maurice Tebbel (Emsbüren) und seinen Hengst „Don Diarado“ für das Team starten lassen. Es dürfen nur drei deutsche Reiter für das Team antreten, es gibt kein Streichergebnis. Die Qualifikation für das Mannschaftsfinale beginnt Freitag um 19 Uhr (12 Uhr deutsche Zeit).
evb/lau

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5. 8. 21 - WJ - EWU bietet Lösung für DQHA an – DQHA-Working-Cowhorse-Futurity und -Maturity Class-in-Class mit EWU-Cowhorse-Prüfungen auf der „German Open“ 2021.

(EWU)
Die Lösung für die ausgefallene „DQHA Cowhorse-Futurity und -Maturity 2020/2021 ist gefunden: [...]


5. 8. 21 - WB - Sommer, Sonne, Show: Ab Donnertag live vom „NRHA Summer Slide“ in Kamp-Lintfort mehr...
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3. 8. 21 - WRWS/DQHA - Terminverschiebung: DQHA-Nord-Mitgliederversammlung am 26. 9.

Am 26. September 2021 um 10 Uhr findet die Mitgliederversammlung der DQHA Nord im Niedersachsenhof Verden statt. Es wird ein gemütliches Beisammensein bei einem gemeinsamen Frühstück. Die Kosten dafür betragen 15,– € pro Person. Verbindliche…
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3. 8. 21 - WB - EWU-Sport: Das sind die Ergebnisse der A/Q-Turniere Steckelsdorf (BB), Heiligenwald (RPS), Bergkamen (WESTF) mehr...
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3. 8. 21 - WRWS/FN -Tokio 2021: Julia Krajewski gewinnt Gold in der Vielseitigkeit.

Deutsches Team wird Vierter/Michael Jung landet auf Platz acht.

Tokio/JPN (fn-press).
Julia Krajewski ist Olympiasiegerin in der Vielseitigkeit. Als erste Frau gewinnt die 32-jährige Junioren-Bundestrainerin aus Warendorf mit der elfjährigen Stute „Amande de B’Neville“ die begehrteste Medaille im Sport. Titelverteidiger Michael Jung (Horb) wird mit „Chipmunk FRH“ Achter in der Einzelwertung. In der Teamwertung hatte das deutsche Trio, dem auch Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit „Viamant du Matz“ angehört, knapp das Podium verpasst. Nach kleinen Fehlern im Gelände erkämpfte sich das deutsche Team mit drei Nullrunden im Springen Platz vier.

„Wahnsinn, ich kann mit Sicherheit sagen, ich habe es noch nicht richtig realisiert, was das jetzt heißt. Ich bin einfach unfassbar stolz auf mein Pferd und glücklich, das geschafft zu haben. Und da ist ein ganz großes Gefühl von Dankbarkeit an all die Leute, die immer an mich geglaubt haben und hinter mir stehen. Mein Handy explodiert gerade. Irgendwie ist es ein riesiges Gefühl, so eine Medaille gewonnen zu haben für Deutschland und für alle, die immer an mich glauben“, sagte Julia Krajewski nach ihrem Ritt und bedankte sich bei ihrem Pferd. „Sie hat mir unheimlich viel Sicherheit gegeben, ich hatte fast das Gefühl, sie weiß, worum es geht heute, und sie hat alles für mich gegeben. Die Medaille gehört genauso meinem Pferd wie mir. Ich bin einfach unheimlich stolz, das hier so abgeliefert zu haben."

Auch Hans Melzer freut sich für die ehemalige Sportsoldatin: „Das Pferd („Amande de B'Neville“) ist einfach gigantisch, hat unheimlich viel Springvermögen, es ist ja auch entdeckt worden bei einem Springpferde-Championat in Frankreich, nicht bei einem Vielseitigkeitspferde-Championat. Julia hat heute zwei tolle Runden geritten. Sie hat es verdient zu gewinnen. Sie war in allen drei Teildisziplinen überragend, hat heute auch zwei fehlerfreie Runden geritten. Mehr geht nicht.“

Für Hans Melzer waren die Olympischen Spiele das letzte Championat als Bundestrainer. Unter seiner Führung stellte Deutschland vier Mal in Folge den Olympiasieger in der Einzelwertung. Hinrich Romeike (2008), Michael Jung (2012 und 2016) und nun Julia Krajewski. Melzers Fazit: "Ich bin stolz, stolz mit einer Goldmedaille abzutreten, ohne Frage! Auch wenn es jetzt nicht so hingehauen hat mit dem Team, da hatten wir uns natürlich mehr erhofft. Aber ein bisschen Glück gehört auch dazu. Wir hatten, glaube ich, die richtigen Paare hier, aber am Geländetag nicht das nötige Glück, wenn ich an Michi denke. Aber so ist der Sport. Aber einen versöhnlicheren Abschluss als heute - mit dem Team Vierter und Julia gewinnt - hätte es nicht geben können für uns.“

Michael Jung hatte seine dritten Olympischen Spiele mit einem Platz eins in der Dressur begonnen, musste sich aber mit „Chipmunk FRH“ beim Geländeritt elf Strafpunkte für das Auslösen eines Sicherheitselementes anrechnen lassen. Im letzten Springen um die Einzelwertung kam ein Abwurf hinzu. Der dreimalige Olympiasieger landete auf Platz acht. „Das Ziel war null, und schnell zu sein, ich hatte nur die eine Chance, die anderen ein bisschen unter Druck zu setzen, das ist jetzt nicht ganz aufgegangen, das ist natürlich ärgerlich“, sagte Jung.
Seine Bilanz: „Das war alles nicht so ideal. Alles nicht nach Plan. „Chipmunk“ ist ein tolles Pferd, er hat alles richtig gemacht die ganzen Tage. Das nötige Glück braucht man eben auch. Die letzten Male hatte ich das, jetzt hat es jemand anderes gehabt. Jetzt bin ich natürlich enttäuscht, aber wir kämpfen weiter“, sagte Jung.
Sein Glückwunsch galt der neuen Olympiasiegerin: „Julia hat zwei klasse Runden gehabt, war gestern auch schon toll im Gelände. Das war bilderbuchmäßig. Ein verdienter Sieg auf jeden Fall!"

Nicht ganz wunschgemäß liefen die Olympischen Spiele auch für Sandra Auffarth und „Viamant du Matz“. Die Doppelweltmeisterin von 2014 schloss nach einer nicht ganz fehlerfreien Dressur und einem ebensolchen Gelände die Olympischen Spiele in Tokio mit einer souveränen Nullrunde im Team-Springen ab. „Er (‚Viamant du Matz’) fühlte sich super frisch an. Toll, dass er den Geländetag so gut und frisch überstanden hat, ich hatte das Gefühl, er hätte noch mal das Gelände gehen können, so motiviert wie er war. Diese Frische hat er heute auch mit in den Parcours genommen, er sprang toll – wie gewohnt. Da freue ich mich natürlich sehr drüber“, sagte sie. Mit ihrem Gesamtergebnis landete Sandra Auffarth auf Platz 31 und damit den Einzug ins Einzelfinale.

Die Goldmedaille in der Teamwertung geht an Großbritannien vor Australien und Titelverteidiger Frankreich. In der Einzelwertung wird der Brite Tom McEwen mit „Toleso der Kerser“ Zweiter hinter Julia Krajewski. Der Australier Andrew Hoy, mit 62 Jahren der älteste Teilnehmer, gewinnt mit „Vassily de Lassos“ bei seinen achten Olympischen Spielen die Bronzemedaille.

Endstand Einzelwertung:
Gold: Julia Krajewski mit Amande de B’Neville, 26,0 Minuspunkte
Silber: Tom McEwen (GBR) mit Toledo de Kerser, 29,30
Bronze: Andrew Hoy (AUS) mit Vassily de Lassos, 29,60
4. Kazuma Tomoto (JPN) mit Vinci de la Vigne, 31,90
5. Oliver Townend (GBR) mit Ballaghmor Class, 32,40
6. Christopher Six mit Totem des Brecey, 35,20
7. Nicolas Touzaint (FRA) mit Absolut Gold; 33,9
8. Michael Jung (GER) mit Chipmunk FRH, 36,10

Endstand Teamwertung:
Gold: GBR: 86,3 Minuspunkte
Silber: AUS; 100,2
Bronze: FRA, 101,5
4. GER, 114,2
5. NZL, 116,4
6. USA, 125,8

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2. 8. 21 - WRWS/FN - Tokio 2021: Julia Krajewski auf Silberkurs.

Deutsches Team nach Dressur und Gelände auf Platz sechs.

Tokio/JPN (fn-press).
Bei den Olympischen Spielen in Tokio liegen Julia Krajewski (Warendorf) und Amande de B'Neville nach Dressur und Gelände auf Silberkurs, Michael Jung (Horb) mit Chipmunk FRH folgt auf Platz zehn, Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant du Matz auf Platz 32. Damit rangiert das deutsche Team auf Platz sechs im Zwischenstand. Die Hoffnungen auf eine Teammedaille hat das deutsche Trio dennoch nicht aufgegeben, denn noch folgen zwei Springprüfungen – eine für die Team- und eine für Einzelwertung, eine Besonderheit bei Olympischen Spielen.

Der Geländetag im Sea Forest Park in der Bucht von Tokio hat für die deutsche Mannschaft mit einer Glanzleistung von Julia Krajewski begonnen, die ihre elfjährige Stute Amande de B’Neville fehlerfrei ins Ziel brachte – eine einzige Sekunde zu langsam. Am Coffin hatte sie – wie abgesprochen - den längeren Weg genommen. „Ich hatte heute Morgen schon ein gutes Gefühl. Auch das Gefühl, dass alles hinter mir steht und dass es jetzt läuft. Die Stute hat sich gut angefühlt. Ein kleines bisschen überrascht war sie von den Kameras. Ich glaube, wenn wir mehr Zuschauer haben, ist es einfacher in so einem Setting, weil die dann diese Kamera und die Bewegung nicht sehen. Aber ich bin immer wieder beeindruckt von dem Pferd, wie sie kämpft, wie sie alles für mich richtig machen will. Ich hatte nicht einen Moment den Eindruck, sie wackelt, zögert und überlegt", sagte sie nach ihrem Ritt. Mit einem Zwischenstand von 25,6 Minuspunkten rangiert sie vor dem Springen auf Platz zwei.

Die Hoffnung, dass Sandra Auffarth es ihrer Teamkollegin nachmachen würde, erfüllte sich nicht. Nach dem Aussprung aus dem Lake Sea Forest lief ihr Fuchswallach Viamant du Matz dem Eckensprung vorbei, erst im zweiten Anlauf ging es ungehindert weiter bis ins Ziel. „Das war natürlich super schade mit dem Vorbeiläufer", sagte die Weltmeisterin von 2014. „Gefühlt kam der (Sprung) auch sehr schnell, gleich zu Beginn. Ich war kaum unterwegs, da war das schon passiert. Ich habe ja schon vorher gesagt, dass ihm (Viamant du Matz) der Kurs liegt und dass er ein super wendiges Pferd ist. Aber dass er so schnell in die Wendung reinkomme würde, damit hätte ich auch nicht gerechnet. Ich kam auf ein oder sogar zwei Galoppsprünge weniger aus dem Wasser raus, wie ich eigentlich geplant hatte, dadurch kam ich sehr auf die Innenbahn zu der Ecke hin, so dass er am Ende die Aufgabe nicht so richtig erkannt hat. Er ist ein Pferd, der alles richtig machen will, aber in dem Moment kam ich zu schräg, dass er nicht wusste, was er machen sollte.“ Trotz des Fehlers kam das Paar beinahe noch innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel. „Er ist ein unglaubliches Geländepferd, er war super frisch im ganzen Kurs. Er will am Ende alles richtig machen und ich kann ihm nicht böse dafür sein“, sagte Auffarth. Ihr Zwischenstand erhöhte sich durch 20 Strafpunkte für den Vorbeiläufer und 2,4 Zeitstrafpunkte auf 56,5 – Platz 32.

Eine Nullrunde von Michael Jung als drittem und letzten deutschen Teamreiter hätte nicht nur ihm selbst die Spitzenposition in der Einzelwertung erhalten, sondern auch das deutsche Team in enger Schlagdistanz auf einen Podiumsplatz. Es sah auch alles danach aus, allerdings hatte er unterwegs beim Überwinden des Eckensprungs 14C einen MIM-Clip ausgelöst. „Zuerst mal bin ich sehr zufrieden über Chipmunk. Ich bin glücklich, wie er gegangen ist. Er ist super vorbereitet gewesen, ist toll galoppiert, er war richtig fit, er hat sich überall gut angefühlt. Es hat sich alles relativ einfach mit ihm angefühlt", sagt Michael Jung, der in Tokio als Titelverteidiger an den Start geht. Natürlich sei er auch enttäuscht, sagte er. Er habe den Fehler auch erst nicht bemerkt. „Ich bin erst den Oxer gesprungen und habe danach die Ecke ein bisschen berührt, aber lange nicht so, dass ich damit gerechnet hätte, dass sie runterfällt. Erst als ich schon weitergeritten war, hörte ich hinter mir einen Knall", sagt er. Jung war nicht der Einzige, dem dieses Malheur passierte. Insgesamt sechs Mal wurde an diesem Sprung der Sicherheitsmechanismus ausgelöst.

Die Teamleitung legte zunächst Einspruch ein, um den ordnungsgemäßen Einsatz des MIM-Clips zu prüfen. Dieser wurde jedoch nach einer Anhörung von der Ground Jury abgewiesen. Eine Video zeigte, dass nach Tim Price die Clips gewechselt wurden. Michael Jung war demnach über neue Clips gesprungen. „Von einer Anrufung des Tribunals haben wir in Abstimmung mit Michael und der Teamleitung mangels Erfolgsaussichten abgesehen", erklärt Vielseitigkeits-Equipechef Prof. Jens Adolphsen.

Insgesamt war der olympische Geländetag von Höhen und Tiefen geprägt. Dem britischen Team gelang es, alle drei Teamreiter ohne Zeit- und Hindernisfehler ins Ziel zu bringen. Es rangiert damit weiterhin mit nur 78,3 Minuspunkten auf Platz eins vor den Australiern, die sich dank ebenfalls zweier Nullrunden vom sechsten auf den zweiten Platz verbessern konnten (96,2 Minuspunkte). Titelverteidiger Frankreich machte sogar sechs Plätze gut und rückte vom neunten Platz auf den Bronzerang vor (97,1). Auch in der Einzelwertung haben die Briten die Nase vorn, beginnend mit dem Weltranglisten-Ersten Oliver Townend mit Ballaghmor Class auf Position eins (23,6 Minuspunkte) und seiner Teamkollegin Laura Collett mit dem Holsteiner London auf dem vorläufigen Bronzerang (25,8 Minuspunkte). 

Einen traurigen Ausgang nahm die Geländeprüfung für den erst 22-jährigen, aber bereits WM-erfahrenen Schweizer Robin Godel. Sein Pferd „Jet Set“ zog sich auf der Strecke einen schweren Bänderriss zu. Das Pferd wurde umgehend in die Tierklinik gebracht, musste jedoch eingeschläfert werden. Der Schweizer Pferdesportverband hat dazu eine https://www.fnch.ch/de/Pferd/Aktuell/Alle-News-1/Tragischer-Unfall-am-Gelaendetag-des-Concours-Complet-in-Tokyo.html" data-mce-href="https://95253.seu2.cleverreach.com/c/61395099/45843d6c4e589-qx5wjd">Erklärung veröffentlicht.

Stand Einzelwertung nach Gelände:
1. Oliver Townend (GBR) mit Ballaghmor Class, 23,60
2. Julia Krajewski mit Amande de B’Neville, 25,60
3. Laura Collett (GBR) mit London, 25,80
4. Tim Price (NZL) mit Vitali, 26,80
5. Kazuma Tomoto (JPN) mit Vinci de la Vigne, 27,50
6. Tom McEwen (GBR) mit Toledo de Kerser, 28,90

10. Michael Jung (GER) mit Chipmunk FRH, 32,10
...
32. Sandra Auffarth (GER) mit Viamant du Matz, 56,5

Stand Teamwertung nach Dressur und Gelände:
GBR,: 78,3
AUS; 96,2
FRA, 97,1
NZL 104,00
USA 109,4
GER, 114,2

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2. 8. 21 - WRWS (jr) - Tag 5 „NRHA Germany Hot Summer Show“.
Am fünften und letzten Tag der NRHA Germany Hot Summer Show begrüßte Kreuth seine Teilnehmer mit wechselhaftem und regnerischem Wetter. Doch das unfreundliche Wetter störte die Kids unter 14 überhaupt nicht. Voller Vorfreude bereiteten sie ihre Pferde auf ihre bevorstehenden Starts vor.

In drei Klassen hatten sie die Chance mit ihren Pferden Turnierluft zu schnuppern. Angefangen mit einer Ranch-Riding geführt und einer Ranch-Riding geritten, ging es für die Jung-Reiner mit Stangenarbeit los. Alle vier Starter meisterten das bravourös, bevor drei von ihnen in der Short-Stirrup erneut antraten. In dieser Klasse reiten die Kinder ein vereinfachtes Reining-Pattern. Emanuel Gebert setzte sich in der Ranch-Riding geritten und der Short-Stirrup mit zwei tollen und konstanten Ritten gegen Nathalie Maile und Luisa Schütte durch. Die Führzügelklasse gewann Fiona Hatzel, die als einzige Teilnehmerin an den Start ging, doch sich davon die Freude am Reiten nicht nehmen ließ.

Ranch-Riding Kids geführt:
1 Fiona Hatzel mit MISS MAJORETTE WHIZ

Ranch-Riding Kids geritten:
1 Emanuel Gebert mit SHOTSTEP (Score 69.5)
2 Nathalie Maile mit GD SMART CHIC WHIZ (Score 68)
3 Luisa Schütte mit THE SLIDING MAN (Score 62)

Short-Stirrup 14 & under:
1 Emanuel Gebert mit SHOTSTEP (Score 69.5)
2 Nathalie Maile mit GD SMART CHIC WHIZ (Score 62.5)
3 Luisa Schütte mit THE SLIDING MAN (Score 58.5)

Emanuel Gebert in der Ranch-Riding (© Tom Hautmann)Emanuel Gebert in der Ranch-Riding (© Tom Hautmann)

Nach den Kids waren die Jugendlichen bis 14 dran, und der Sieg in den zwei Youth-bis-18-Klassen sowie der Youth-Trophy und der Unrestricted-Youth war schnell vergeben, denn die Bronze-Trophy Non-Pro-USA-Siegerin Joline Kamphuis stellte ihren ONE SHINING DREAM erneut großartig vor und ließ das restliche Starterfeld mit einem Score von 142 weit hinter sich. Damit addieren sich zu ihrer aktuellen Hot-Summer-Show-Bilanz von zwei Siegen vier weitere hinzu.
Short-Stirrup-Champion Emanuel Gebert konnte sich in der Klasse Unrestricted-Youth gegen die deutlich ältere Konkurrenz hervorragend durchsetzen, und ihm gelang ein toller dritter Platz mit einem Score von 137. Den Bronze-Rang in dieser Klasse teilte er sich mit Ina Menzel und MY SHOWSNAPPER.

Youth 14 bis 18:
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 142)
2 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 138.5)
3 Annette Maile mit RUF LIL ANGEL (Score 138)
4 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 137.5)
5 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 137)
5 Emanuel Gebert mit GUNNALITTLESTEP (Score 137)
7 Josefine Kiechle mit SELECTIVELY WHIZ (Score 136)
8 Elisabeth Holzer mit FM WESTCOAST GUN DUN (Score 135.5)

Youth bis 18 USA:
Joline Kamphuis auf „One Shining Dream“ (© Tom Hautmann)Joline Kamphuis auf „One Shining Dream“ (© Tom Hautmann)1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 142)
2 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 138.5)
3 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 137.5)
4 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 137)
5 Madlene Bodmer mit KEEN LITTLE JUICE (Score 135)
6 Christin Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 134)
7 Christin Beisel mit ND SHINING DIAMOND (Score 127.5)

Youth Trophy:
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 142)
2 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 138.5)
3 Annette Maile mit RUF LIL ANGEL (Score 138)
4 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 137.5)
5 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 137)
5 Emanuel Gebert mit GUNNALITTLESTEP (Score 137)
7 Madlene Bodmer mit KEEN LITTLE JUICE (Score 135)
8 Christin Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 134)

Unrestricted Youth:
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 142)
2 Finja Florian mit BANG BANG PISTOL (Score 137.5)
3 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 137)
3 Emanuel Gebert mit GUNNALITTLESTEP (Score 137)
5 Madlene Bodmer mit KEEN LITTLE JUICE (Score 135)
6 Christin Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 134)
7 Ayleen Schmid mit RS MANGUSTA LENA (Score 132.5)
8 Christin Beisel mit ND SHINING DIAMOND (Score 127.5)

Class-in-Class fand mit der Youth bis 18 die FN-Qualifikation der Junioren und Jungen Reiter statt. Simon Hoffmann ging als einziger Teilnehmer bei den Jungen Reitern an den Start, doch aufgrund eines Fehlers konnte er die Kriterien der FN für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft nicht erfüllen. Anders war es bei Charlotte Henkelmann, die mit ihrem SKITTLES einen Score von 138.5 erritt und damit auch den Sieg bei den Junioren mit nach Hause nehmen durfte.

FN-Qualifikation Junioren:
1 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 138.5)
2 Madlene Bodmer mit KEEN LITTLE JUICE (Score 135)

FN Qualifikation Junge Reiter:
1 Simon Hoffmann mit FR ROCK MY FOOTWORK (Score 132.5)

Um 12 Uhr ging es dann mit dem Regio-Cup 2019 weiter. Im NRHA Germany Regio-Cup treten die Jahresbesten aus den elf NRHA-Germany-Regionalgruppen gegeneinander an.
Die Qualifikation zur Teilnahme funktioniert wie folgt:
Jede Regionalgruppe ermittelt am Ende der Saison einen Jahres-Champion pro regelmäßig ausgeschriebener Turnierklasse. Das bedeutet, die Reiter, die in einer Klasse wie beispielsweise der Rookie erfolgreich über mehrere Turniere ihrer Regionalgruppe hinweg platziert wurden, haben eine Chance auf den Titel des Jahres-Champions. Der Reiter mit der durchschnittlich besten Platzierung darf sich schlussendlich Jahres-Champion seiner Regionalgruppe nennen, und die Jahresbesten der Klassen Youth bis 18, Rookie, Non-Pro und Open qualifizieren sich automatisch für die Teilnahme am Regio-Cup.

Dementsprechend kann jede Regionalgruppe bis zu vier Pferd-Reiter-Kombinationen zum Regio-Cup nach Kreuth entsenden. Jedes Team-Mitglied tritt in seiner Klasse gegen die Jahres-Champions der anderen Regionalgruppen an. Die besten drei Wertungen der einzelnen Ritte werden zu einer Gesamtpunktzahl addiert, und das Team der Regionalgruppe mit den meisten Punkten gewinnt den NRHA-Germany-Regio-Cup. In diesem Jahr wurde der Regio-Cup 2019 nachgeholt.

Los ging es mit den Reitern der Youth Einzelwertung. Auch hier überzeugte Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM und wiederholte ihre tolle Leistung von heute Vormittag. Ihr gelang erneut ein Score von 142, und sie konnte damit der Regionalgruppe Nord einen Vorsprung verschaffen. Platz zwei ging an Kimberly Woelk (Regionalgruppe Odenwald) und Celine Beisel (Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord) mit jeweils einem Score von 139.

Regio-Cup Youth Einzelwertung:
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 142) Regionalgruppe Nord
2 Kimberley Woelk mit BIG GANGSTER CASH (Score 139) Regionalgruppe Odenwald
2 Celine Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 139) Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord
4 Ina Menzel mit MY SHOWSNAPPER (Score 138.5) Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen
5 Estefania Kaiser mit DREAMING ON (Score 136) Regionalgruppe Bayern Mitte
6 Luna Rass mit PINES CHIC PLAYBOY (Score 135.5) Regionalgruppe Südwest
7 Helen Müller mit DRESSED LIKE PICASSO (Score 126) Regionalgruppe Franken

Die Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord machte es spannend. Nach einem Einstieg mit Platz zwei ging es mit einem ersten Platz weiter. BC-Green-Reiner-Champion Fabian Kozok kam mit SMOKYS OLENA nicht ganz an seine Leistung im Bundes-Championat-Finale heran, doch der Score von 136.5 reicht für einen halben ersten Platz. Den muss sich Baden-Württemberg Nord mit der Regionalgruppe Franken teilen, denn Verena Hatzel gelang auf MISS MAJORETTE der gleiche Score.

Regio-Cup Rookie Einzelwertung:
1 Fabian Kozok mit SMOKYS OLENA (Score 136.5) Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord
1 Verena Hatzel mit MISS MAJORETTE WHIZ (Score 136.5) Regionalgruppe Franken
3 Pia Mensen mit TORU JAC (Score 136) Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen
4 Sonja Theobald mit LETHAL SURPRISE (Score 135) Regionalgruppe Odenwald
5 Anke Fess mit PK SPARKN CHOCOLATE (Score 132.5) Regionalgruppe Südwest
6 Laura Kuttenreich mit DESDEMONA (Score 131.5) Regionalgruppe Bayern Mitte
7 Heinz Buschjost mit NOT QUIET AT ALL (Score 127) Regionalgruppe Nord

Katja Junger holte mit WHAT A QT WHIZ und einem tollen Ritt mit einem Score von 141.5 den zweiten Sieg für die Regionalgruppe Nord und baute den Vorsprung der Regionalgruppe aus, dicht gefolgt von der Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord.

Regio-Cup Non-Pro Einzelwertung:
1 Katja Jungfer mit WHAT A QT WHIZ (Score 141.5) Regionalgruppe Nord
2 Kim-Leonie Kiechle mit SMOKE OF GUNTINI (Score 139) Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord
3 Sabrina Zangerle mit SHELLYLICIOUS (Score 135.5) Regionalgruppe Odenwald
4 Vanessa Weiler mit CHICS GOT A LEGEND (Score 134.5) Regionalgruppe Südwest
5 Melanie Klose mit LIL DUNIT SMART (Score 134) Regionalgruppe Franken
6 Karin Kamphuis mit GH LIL JO VINTAGE (Score 133.5) Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen
7 Oliver Grundmann mit CALS LIL STARLIGHT (Score 130.5) Regionalgruppe Bayern Mitte

Regio-Cup Open Einzelwertung:
1 Lars Süchting mit JF WHAT A RUF JUICE (Score 142.5) Regionalgruppe Nord
2 Johannes Hasenauer mit SPOOKS SMART TORNADO (Score 141.5) Regionalgruppe Bayern Mitte
2 Ferenc Füssel mit AC MARK THIS SLIDE (Score 141.5) Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord
4 Alexander Ripper mit CHEX LITTLE CASANOVA (Score 140.5) Regionalgruppe Odenwald
5 Julian Hüther mit WIMPYS PLAYIN SMART (Score 139.5) Regionalgruppe Südwest
5 Lars Nebel mit CALL ME MR GUNPOWDER (Score 139.5) Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen
-- Harald Bogensperger mit CUSTOM VINTAGE (Score 0) Regionalgruppe Franken

Mit jedem Starter wurde die Stimmung in der Ostbayernhalle besser, die Begleitpersonen feuerten ihre Reiter an und feierten sie für ihre tollen Leistungen. In der Regio-Cup-Wertung Open, der letzten Klasse der diesjährigen „Hot Summer Show“, traten hochkarätige Profis gegeneinander an. Den Auftakt machte Alexander Ripper im Sattel von CHEX LITTLE CASANOVA und legte mit einem sehr schönen Ritt einen Score von 140.5 vor.
Als Zweiter ging Johannes Hasenauer an den Start und holte mit spektakulären Stopps einen Punkt mehr. Auch Ferenc Füssel auf AC MARK THIS SLIDE erritt einen Score von 141.5. Toppen konnte diese Punktwertung nur Lars Süchting im Sattel seines Derby-Champion-Pferdes JF WHAT A RUF JUICE. Das Duo zeigte großartigen Reining-Sport und wurde mit einem Score von 142.5 belohnt. Damit besiegelte er auch den Sieg der Regionalgruppe Nord im Regio-Cup 2019. Lars Süchting, Katja Jungfer, Heinz Buschjost und Joline Kamphuis gewannen drei von vier Prüfungen und holten mit einer Gesamtpunktwertung von 426 den Regio-Cup-Titel 2019.

Die Reiter durften sich, zusätzlich zu ihren Schleifen und Medaillen, über vier Buckles von „Siering Bits and Spurs“ und vier „Equisiir“ Behandlungsgutscheine freuen. Auch die Reserve- Champions bekamen Buckles von „Siering Bits and Spurs“ sowie Gutscheine von „Gomeier“ und „Donut Bits N Spurs“. Die weiteren platzierten Regionalgruppen bekamen Sachpreise, gesponsert von der NRHA Germany und NRHA Regio Bayern Mitte sowie Gutscheine von der „Box2Go Riding Boutique“.

In der Einzelwertung bekamen die Treppchenplätze der Jugend tolle Sachpreise und Gutscheine von der „Riding Boutique“. In den anderen Klassen gab es Gutscheine von „Horse Show Stunners“, „Riding Boutique“, „Gomeier“ und „Hackl“.

Gesamtwertung Regio Cup:
1 Regionalgruppe Nord (Joline Kamphuis, Heinz Buschjost, Katja Jungfer und Lars Süchting) Score 426
2 Regionalgruppe Baden-Württemberg Nord (Celine Beisel, Fabian Kozok, Kim-Leonie Kiechle und Ferenc Füssel) Score 419.5
3 Regionalgruppe Odenwald (Kimberly Woelk, Sonja Theobald, Sabrina Zangerle und Alexander Ripper) Score 415
4 Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen (Ina Menzel, Pia Mensn, Karin Kamphuis und Lars Nebel) Score 414
5 Regionalgruppe Südwest (Luna Rass, Anke Fess, Vanessa Weiler und Julian Hüther) Score 409.5
6 Regionalgruppe Bayern Mitte (Estefania Kaiser, Laura Kuttenreich, Oliver Grundmann und Johannes Hasenauer) Score 409
7 Regionalgruppe Franken (Helen Müller, Verena Hatzel, Melanie Klose und Harald Bogenspenger) Score 396.5

Mit der Überreichung der Preise, Schleifen, Medaillen und Siegerplaketten durch den ersten Vorsitzenden der NRHA Germany, Joachim Zangerle, und den Regionalgruppenvertreter Roland Kirchner in einer stimmungsvollen Siegerehrung endete die „NRHA Germany Hot Summer Show“ 2021.

Nächste Woche geht es bereits mit der nächsten NRHA-Germany-Show weiter:
vom 4. bis 8. August findet der „Summer Slide“ in Kamp-Lintfort statt.


2. 8. 21 - WRWS (jr) - NRHA-Germany-Mitglieder wählten neuen Vorstand.
Bei der NRHA-Germany-Jahreshauptversammlung am 31. Juli in Kreuth holte der Reining-Verband die verschobenen Mitgliederversammlungen von 2019 und 2020 nach.


Damit einhergehend wurde ein neuer NRHA-Germany-Vorstand gewählt.
Die Jugendwartin Sandra Breitenstein und der Sportwart Simon Friedele traten nicht erneut an.
Die NRHA Germany möchte sich an dieser Stelle für die großartige Zusammenarbeit bedanken.

Der Reining-Verband freut sich, zwei neue Mitglieder im Vorstand begrüßen zu dürfen:
Maik Bartmann, der die NRHA-Germany-Mitgliedsnummer 5 hat und seit 20 Jahren aktiver NRHA-Richter ist, wurde zum neuen Sportwart gewählt.
Die neue Jugendwartin ist Maria Bucher, die sich bereits in der Regionalgruppe Süd stark für die Jugendförderung engagierte.

Der neue Vorstand wurde ohne Gegenstimmen gewählt.
Der NRHA-Germany-Vorstand setzt sich nun zusammen aus:

1. Vorsitzender: Joachim Zangerle
2. Vorsitzender: Gerd Wilhelm
Finanzvorstand: Roger Winkler
Sportwart: Maik Bartmann
Jugendwartin: Maria Bucher
Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit: Isabeau Rohde
Regionalgruppenvorsitzender: Roland Kirchner
Aktivensprecher: Grischa Ludwig

V.l.n.r.: Roger Winkler, Maik Bartmann, Gerd Wilhelm, Joachim Zangerle, Isabeau Rohde, Roland Kirchner und Maria Bucher (© Tom Hautmann)V.l.n.r.: Roger Winkler, Maik Bartmann, Gerd Wilhelm, Joachim Zangerle, Isabeau Rohde, Roland Kirchner und Maria Bucher (© Tom Hautmann)


2. 8. 21 - WRWS (jr) - Tag 4 „NRHA Germany Hot Summer Show“.
Der vierte Tag der „Hot Summer Show“ startete nach einem langen, feurigen Reining-Abend am Freitag, gemütlich um halb zehn Uhr morgens. Erneut strahlte die Sonne über der Ostbayernhalle.

Als erstes waren die NRHA-Germany-Nachwuchs-Reiner in der Youth bis 13 (national & USA) dran. Die Youngste freuten sich über die Show-Möglichkeit. Durchsetzen konnte sich in beiden Klassen Lisa Wiechers mit ARC SHESGUNNASPARKYA und einem Score von 134.5. Mit diesem Score war ihr der Sieg in der Youth bis 13 und der Youth bis 13 USA sicher. In der amerikanischen Wertung teilte sie sich den ersten Platz mit Lena Haile und CENTENARY DYNAMITE.

 Youth bis 13:
1 Lena Haile mit CENTENARY DYNAMITE (Score 134.5)
1 Lisa Wiechers mit ARC SHESGUNNASPARKYA (Score 134.5)
3 Emanuel Gebert mit SHOTSTEP (Score 132.5)
4 Helen Müller mit MISS MAJORETTE WHIZ (Score 112.5)

Youth bis 13 USA:
1 Lisa Wiechers mit ARC SHESGUNNASPARKYA (Score 134.5)
2 Emanuel Gebert mit SHOTSTEP (Score 132.5)

Um kurz vor 10 Uhr ging es dann mit dem Bundes-Championat Finale von 2019 los. Das Bundes-Championat ist ein deutschlandweiter Wettbewerb der NRHA Germany über alle Regionalgruppen hinweg.
In den Klassen Green Reiner, Youth bis 13, Youth 14 bis 18, Rookie, Non-Pro und Open kann jeweils ein Bundes-Champion-Titel erritten werden. Der Sieger wird über das Bundes-Championats-Finale ermittelt. Für das Finale qualifizieren können sich die Reiter über die Teilnahme an Regio-Shows. Für jede Platzierung einer Pferd-Reiter-Kombination in einer Bundes-Championats-Klasse werden Punkte vergeben. Der Sieger einer BC-Klasse erhält 50 Punkte, der Zweitplatzierte 49 Punkte und so weiter. Bei einem Tie erhalten die Gleichplatzierten jeweils die gleichen Punkte.
Die nachfolgend Platzierten erhalten die entsprechend reduzierten Punkte. 0 Punkte gibt es, wenn ein Reiter seinen Ritt streicht, einen 0-Score erreitet oder einen No-Score bekommt. Für die Wertung zählen die drei punktbesten Turniere einer Pferd-Reiter-Kombination der jeweiligen Klasse (in den Jugendklassen die zwei punktbesten Turniere), unabhängig von der Anzahl der gerittenen Turniere. Die Punkte können auf Turnieren im gesamten Bundesgebiet gesammelt werden. So ist es möglich, beispielsweise als Reiter der Regionalgruppe Odenwald, Punkte auf Turnieren der Regionalgruppe Ost zu erreiten. Eine Pferd-Reiter-Kombination kann sich in mehreren Kategorien qualifizieren. Die 20 punktbesten Reiner, inklusive Ties der jeweiligen Klasse, werden dann zum Finale des Bundes-Championats eingeladen.

Als erstes traten heute die Youth bis 13 im Bundes-Championat-Finale gegeneinander an. Vier Pferd-Reiter-Kombinationen gingen an den Start. Durchsetzen konnte sich Charlotte Henkelmann mit SKITTLES und einem Score von 205.5.

BC Finale Youth bis 13:
1 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 205.5)
2 Estefania Kaiser mit DREAMING ON (Score 199.5)
3 Helen Müller mit MISS MAJORETTE WHIZ (Score 196)
4 Madlene Bodmer mit KEEN LITTLE JUICE (Score 192.5)

In der anschließenden Youth 14 bis 18 gingen sieben Pferd-Reiter-Kombinationen an den Start, von denen leider zwei einen 0-Score bekamen. In dieser Klasse konnte sich Bundes-Championesse Rookie 2018 Celine Beisel mit PM JACKSON OLENA und einem Score von 210 durchsetzen. Die Siegerin des BC Finale Youth bis 13 Charlotte Henkelmann landete auf Platz zwei.

BC Finale Youth 14 bis 18:
1 Celine Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 210)
2 Charlotte Henkelmann mit SKITTELS (Score 209.5)
3 Victoria Schmauser mit SL THE GREAT SPOOK (Score 208)
4 Estefania Kaiser mit DREAMING ON (Score 205)
5 Pia Mensen mit TORU JAC (Score 199)

Fabian Kozok (© Tom Hautmann)Fabian Kozok (© Tom Hautmann)In der Klasse „Green Reiner“ traten anschließend die Turniereinsteiger gegeneinander an. Mit 10 startenden Pferd-Reiter-Kombinationen war es die am stärksten besetzte Klasse des BC Finale. Alle Reiner gaben sich viel Mühe und zeigten guten Reining-Sport. Den Sieg sicherte sich Fabian Kozok mit SMOKYS OLENA und einem Score von 212.5. Das Duo stellte damit den BC-Finale-Highscore auf. Gemeinsam hatten sie sich auch für das Rookie-Finale qualifiziert, patzten allerdings leicht, weshalb es in dieser Klasse „nur“ für Platz zwei reichte. Mit einem tollen Score von 211.5 konnte Anke Fess die „BC Green Reiner“-Champions toppen und holte sich damit den Sieg im BC-Rookie-Finale.

BC Finale Green Reiner:
1 Fabian Kozok mit SMOKYS OLENA (Score 212.5)
2 Victoria Schmauser mit SL THE GREAT SPOOK (Score 210.5)
3 Conny Burkhardt mit CHICS BLOSSOM SON (Score 206.5)
4 Sonja Theobald mit ETHAL SURPRISE (Score 205.5)
5 Claudia Deiner mit VK WHIZAREVOLUTION (Score 204.5)
6 Sabine Gellert mit MISS WALLA WALLA JAC (Score 203)
7 Verena Hatzel mit MISS MAJORETTE WHIZ (Score 200.5)
8 Christin Engelke mit ANDOR (Score 198.5)

BC Finale Rookie:
1 Anke Fess mit PK SPARKN CHOCOLATE (Score 211.5)
2 Fabian Kozok mit SMOKYS OLENA (Score 210.5)
3 Vroni Stürzer mit SES OUTLAW CHIC (Score 209)
4 Laura Kuttenreich mit DESDEMONA (Score 204.5)
5 Celine Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 200.5)
6 Oliver Grundmann mit CALS LIL STARLIGHT (Score 200)
7 Stephanie Kaiser mit BMS COCOGUN (Score 197.5)
8 Claudia Deiner mit VK WHIZAREVOLUTION (Score 187)

Die Finalisten des Bundes-Championats Non-Pro kamen leider nicht richtig in Fahrt. Pferden und Reitern unterliefen Fehler. Am Ende siegte Vanessa Weiler mit CHICS GOT A LEGEND und einem Score von 203.

BC Finale Non-Pro:
1 Vanessa Weiler mit CHICS GOT A LEGEND (Score 203)
2 Simona Neumüller mit MAMMA MIA KATY (Score 202)
3 Christin Engelke mit ANDOR (Score 200.5)
4 Oliver Grundmann mit CALS LIL STARLIGHT (Score 198)
5 Annette Berger mit GREAT LITTLE SPOOK (Score 195.5)
6 Laura Kuttenreich mit DESDEMONA (Score 194)
7 Vroni Stürzer mit SES OUTLAW CHIC (Score 186)
Verena Böckle (© Tom Hautmann)Verena Böckle (© Tom Hautmann)
BC Finale Open:

1 Verena Böckle mit CH SILVERLIGHT (Score 210.5)
2 Edith Gräf mit TOUCH MY SNAP (Score 207.5)
3 Harald Bogensperger mit CUSTOM VINTAGE (Score 203)
4 Martin Mannes mit HA SMART LITTLE STEP (Score 193.5)

Im Bundes-Championat Finale Open traten vier Profis an, die sich extra dafür auf den Weg nach Kreuth gemacht hatten. Mit einem Score von 210.5 setzte sich Verena Böckle auf ihrem weißen Araber souverän gegen die restlichen Starter durch. Das eingespielte Team zeigte hochpräzisen Reining-Sport und wurde in der anschließenden Siegerehrung entsprechend geehrt. Gemeinsam mit den Champions der anderen Bundes-Championats-Klassen bekam sie in einer stimmungsvollen Zeremonie ihre Sieges-Trophy von Christoph Oester durch den Regionalgruppenvorstand Roland Kirchner überreicht. Die drei Treppchenplätze bekamen zudem Medaillen und der Reserve-Champion ein Buckle von „Siering Bits and Spurs“.
Die weiteren platzierten Bundes-Championat-Finalisten bekamen neben einer Schleife zahlreiche Sachpreise. Sie konnten sich über Big D-Stricke von der NRHA Germany, Futtersäcke von Höveler, Gutscheinen von Tom Hautmann, Nice Horse Fashion und Gomeier sowie tollen Jugend-Sachpreisen von der Riding Boutique freuen. Alle Bundes-Championat-Finalisten bekamen zudem eine Abschwitzdecke.

Um 17 Uhr war der 4. Turniertag der „Hot Summer Show“ vorbei. Ab 18 Uhr fand die NRHA-Germany-Jahreshauptversammlung in der Festhalle Kreuth statt. Es wurden die beiden Versammlungen von 2019 und 2020 nachgeholt, die aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden waren. Um 21.30 Uhr endete die Sitzung,und die Ostbayernhalle wurde noch mal zum Abreiten für die Jugendlichen und Teilnehmer des Regio-Cups freigegeben. Das sind die am Sonntag stattfindenden letzten Klassen des Turniers.


1. 8. 21 - WRWS (jr) - Tag 3 „Hot Summer Show“ in Kreuth.
Auch am dritten Tag wurde das Wetter der „Hot Summer Show“ in Kreuth gerecht. Im strahlenden Sonnenschein begaben sich die Finalisten des Bundes-Championats ab 7 Uhr zur Ostbayernhalle, um dort ihre Schulungsmöglichkeit in Anspruch zu nehmen.



25 Pferd-Reiter-Kombinationen nutzten die Chance, die Halle unter Showbedingungen zu begehen. Um halb zehn startete dann die erste Turnierklasse des Tages, die Rookie (national, USA Level 1 & 2). 69 hochmotivierte Reining-Neueinsteiger ritten in die Showarena. Alle gaben sich viel Mühe und zeigten schönen Reining-Sport. Durchsetzen konnte sich am Ende in der Rookie USA Level 1 und 2 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT und einem Score von 139.5. Toppen konnten diese Leistung nur Conni Kuttenreich auf MISS TRASHYA PLEASE und Annette Maile mit RUF LIL ANGEL. Beide Reinerinnen erritten einen Score von 140 und teilten sich damit den ersten Treppchenplatz in der Rookie national.

Rookie:
1 Conni Kuttenreich mit MISS TRASHYA PLEASE (Score 140)
1 Annette Maile mit RUF LIL ANGEL (Score 140)
3 Oliver Grundmann mit CALS LIL STARLIGHT (Score 139.5)
4 Sonja Zietlow mit RUF N LIL JOE (Score 139)
5 Susan Hahn mit SMART CHIC N BLUE (Score 138.5)
5 Annette Berger mit GREAT LITTLE SPOOK (Score 138.5)
5 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
5 Conny Burkhardt mit CHICS BLOSSOM SON (Score 138.5)

Rookie USA Level 1:
1 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 139.5)
2 Sonja Zietlow mit RUF N LIL JOE (Score 139)
3 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
4 Sabine Gellert mit MISS WALLA WALLA JAC (Score 138)
4 Ayleen Schmid mit RS MANGUSTA LENA (Score 138)
6 Miriam Fleig mit THEYCALLMEBOBBYBROWN (Score 137.5)
6 Klaus Ganzenmüller mit AC MARK THIS SLIDE (Score 137.5)
6 Tanja Leins mit ARH TATTOO N GUN (Score 137.5)

Rookie USA Level 2:
1 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 139.5)
2 Sonja Zietlow mit RUF N LIL JOE (Score 139)
3 Johannes Wilk mit MS CHIC PEPPY FRITZ (Score 138.5)
4 Sabine Gellert mit MISS WALLA WALLA JAC (Score 138)
5 Franziska Engel mit SL SMART DIAMONDS (Score 137.5)
5 Klaus Ganzenmüller mit AC MARK THIS SLIDE (Score 137.5)
7 Jörg Didion mit GATLINGS TACO HEART (Score 137)
8 Kathrin Schütte mit RS BLUE WHIZ STAR (Score 136.5)

Lisa Petri auf „GP Sonador Dream“ (© Tom Hautmann)Lisa Petri auf „GP Sonador Dream“ (© Tom Hautmann)Um 17 Uhr ging es dann mit den vier Non-Pro-Trophys weiter: Bronze-Trophy national, Bronze-Trophy USA, Intermediate-Non-Pro-Trophy USA und Limited-Non-Pro-Trophy USA. Nach ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten mit einigen 0-Scores, starteten die Non-Pros voll durch und übertrafen sich gegenseitig. Schlag auf Schlag wanderten die Scores in die Höhe. Juli Kaiser, die früh mit einem Score von 211.5 vorlegte, wurde bald von Alina Janousch auf ACE SMART LIL JOE überholt, die mit einem Score von 213 die Messlatte etwas höher legte. Diese Hürde nahm Joline Kamphuis mit ihrem ONE SHINING DREAM locker. Mit einem großartigen, fehlerfreien Ritt übernahm das Duo mit zweieinhalb Punkten mehr die Führung.
Noch besser war nur das Dream-Team Lisa Petri und ihre „Gretl“. Die zweifachen Futurity-Champions zeigten wunderbaren Reining-Sport und holten sich mit einem Score von 216.5 den Sieg in den Klassen Bronze-Trophy Non-Pro, Intermediate Non-Pro-Trophy USA und Limited Non-Pro-Trophy USA.
Die Bronze-Trophy Non-Pro USA nahm Joline Kamphuis mit nach Hause. „Ich bin super happy über das Ergebnis, wir hatten einen kleinen Wechselfehler, aber mein Pferd gibt einfach immer alles für mich“, strahlte sie nach der Siegerehrung.

Bronze-Trophy Non-Pro:
1 Lisa Petri mit GP SONADOR DREAM (Score 216.5)
2 Juli Kaiser mit SL RUFNIGHTINTOWN (Score 211.5)
3 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 210.5)
4 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 209.5)
5 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 209)
6 Katja Jungfer mit WHAT A QT WHIZ (Score 208.5)
7 Robert Hesse mit MY PERSONAL MERCEDES (Score 206)
8 Fabienne Schadt mit MISS SMOKING OKIE (Score 204)

Bronze-Trophy Non-Pro USA:
1 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 215.5)
2 Alina Janousch mit ACE SMART LIL JOE (Score 213)
3 Juli Kaiser mit SL RUFNIGHTINTOWN (Score 211.5)
4 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 210.5)
5 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 209.5)
6 Katja Jungfer mit WHAT A QT WHIZ (Score 208.5)
7 Aniek Hagelaars mit ITSA WALLA WALLA (Score 200.5)
8 Margot van Doorne mit DANCES WITH SPOOK (Score 198)

Limited Non-Pro-USA-Trophy:
1 Lisa Petri mit GP SONADOR DREAM (Score 216.5)
2 Joline Kamphuis mit ONE SHINING DREAM (Score 215.5)
3 Juli Kaiser mit SL RUFNIGHTINTOWN (Score 211.5)
4 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 209.5)
5 Maximilian Koch mit HH LOOK NO PALE FACE (Score 209)
6 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 207)
7 Pauline Engel mit GUMPATRASHYA (Score 206.5)
8 Veronika Vogl mit CUSTOMS VALENTIN (Score 206)

Intermediate Non-Pro-USA-Trophy:
1 Lisa Petri mit GP SONADOR DREAM (Score 216.5)
2 Kimberley Woelk mit BIG GANGSTER CASH (Score 214.5)
3 Juli Kaiser mit SL RUFNIGHTINTOWN (Score 211.5)
4 Ulrike Krüger mit SL STEPPIN ON WILD (Score 211)
5 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 210.5)
6 Ariane Schlieper mit MR WILSON STARLIGHT (Score 209.5)
7 Pauline Engel mit GUMPATRASHYA (Score 206.5)
8 Edith Gräf mit TOUCH MY SNAP (Score 201)

Mona Dörr auf „G Whiz Gus“ (© Tom Hautmann) Mona Dörr auf „G Whiz Gus“ (© Tom Hautmann) Um 21.30 Uhr ging es mit 25 Startern in den Open-Trophys weiter. Pünktlich zum Klassenwechsel schlug das Wetter um, und Regen prasselte auf das Dach der Ostbayernhalle. Den Profis und ihren Pferden machte das nichts aus. Sie präsentierten sich nichtsdestotrotz in Höchstform.
Frühzeitig legte Markus Süchting mit QT GUN einen tollen Ritt hin und wurde mit einem Score von 217 belohnt. In der Bronze-Trophy Open blieb er mit seinem Ritt an der Spitze und durfte die bronzene Statue mit nach Hause nehmen. Für Markus Süchting war dies der Probelauf für das „Breeder’s Derby“ im Oktober.
In der USA-Wertung slidete Mona Dörr mit einem halben Punkt an ihm vorbei und holte damit im Sattel von G WHIZ GUS nicht nur den Sieg in dieser Klasse, sondern auch gleich in den anderen beiden Trophys, der „Limited Open Trophy USA“ und der „Intermediate Open Trophy USA“. Mona Dörr zeigte sich nach dem Ritt hocherfreut: „Es geht mir hervorragend. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, und es macht einfach so viel Spaß, G WHIZ GUS zu reiten.“ Das Duo siegte bereits in der „Intermediate“-Klasse. Konkrete Pläne, wie die weitere Show-Saison aussehen soll, habe sie noch nicht.
In der FN-Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft Reining der Senioren setzte sich Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK und einem Score von 216 gegen Oliver Stein durch. Beide Reiter erfüllten die Qualifikationskriterien der FN.

Bronze-Trophy Open:
1 Markus Süchting mit QT GUN (Score 217)
2 Niklas Ludwig mit GUNNANICYA MM JB (Score 216.5)
3 Patrick Göschl mit LEGEND OF CHIC SHINE (Score 215)
4 Niklas Ludwig mit MR RICOCHET (Score 213)
4 Alexander Ripper mit CHEX LITTLE CASANOVA (Score 213)
6 Markus Gebert mit TRASHYA (Score 211)
7 Lars Nebel mit NOT QUIET AT ALL (Score 204.5)

Bronze-Trophy Open USA:
1 Mona Dörr mit G WHIZ GUS (Score 217.5)
2 Markus Süchting mit QT GUN (Score 217)
3 Patryk Peszke mit HA HANDSOME HARRY (Score 216.5)
3 Niklas Ludwig mit GUNNANICYA MM JB (Score 216.5)
5 Lars Süchting mit JF WHAT A RUF JUICE (Score 215.5)
6 Tom van Eyck mit CP MASTER WHIZ (Score 213.5)
7 Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION (Score 213)
7 Niklas Ludwig mit MR RICOCHET (Score 213)

Limited-Open-USA-Trophy:
1 Mona Dörr mit G WHIZ GUS (Score 217.5)
2 Tom van Eyck mit CP MASTER WHIZ (Score 213.5)
3 Mona Dörr mit EBONYS SWHIZ SHINE (Score 213)
3 Tom van Eyck mit GP GREAT REVOLUTION (Score 213)
5 Josefin Lintner mit HR CHOCOLATE GUN (Score 208.5)
5 Lars Süchting mit STAR BLONDIE WHIZ (Score 208.5)
7 Lars Süchting mit MEMORY OF QT (Score 208)
8 Kay Schröder mit MELLO YELLO JERSEY (Score 206.5)

Intermediate-Open-USA-Trophy:
1 Mona Dörr mit G WHIZ GUS (Score 217.5)
2 Patryk Peszke mit HA HANDSOME HARRY (Score 216.5)
2 Niklas Ludwig mit GUNNANICYA MM JB (Score 216.5)
4 Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK (Score 216)
5 Lars Süchting mit JF WHAT A RUF JUICE (Score 215.5)
6 Patrick Göschl mit LEGEND OF CHIC SHINE (Score 215)
7 Daniela Saupe mit OT GUNTOFIRE (Score 214)
8 Tom van Eyck mit CP MASTER WHIZ (Score 213.5)

FN-Qualifikation DM Senioren:
1 Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK (Score 216)
2 Oliver Stein mit WRAPPED IN TINSEL (Score 212.5)

Um ein Uhr nachts ging der dritte Turniertag der „Hot Summer Show“ nach unzähligen großartigen Reining-Ritten zu Ende. Am Samstag geht es um halb zehn mit der Youth bis 13 (national und USA) weiter.


Die Beiträge der 52 vorangegangenen Wochen finden sich im WRWS-Monats-Archiv.

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