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30. 10. 21 - WRWS (jr) - Breeder's Futurity: „LQH” stellte starke Reining-Youngsters vor.

Vom 18. bis 23. Oktober fand die „NRHA Germany Breeder's Futurity” statt. Europas Reining-Elite versammelte sich im oberpfälzischen Kreuth und ritt um 109.000 Euro Preisgeld. Unter ihnen waren auch drei Trainer von „Ludwig Quarter Horses” aus Bitz. Grischa Ludwig, Levin Ludwig und Johannes Heil traten, gemeinsam mit ihren Amateurreitern, an vier Turniertagen mit ihren besten drei- und vierjährigen Pferden an. Sie mussten sich gegen 235 Pferd-Reiter-Kombinationen durchsetzen.

„Die Breeder's Futurity steckte in diesem Jahr zwischen zwei großen Turnieren. Die Dreijährigen, die wir dabei hatten, wurden noch nie vorgestellt, deswegen ist unsere Erwartungshaltung noch nicht hoch“, sagte Cheftrainer Grischa Ludwig vor dem Turnier. „Wenn es im Go-round gut läuft, werden die Erwartungen natürlich etwas höher“, ergänzt er.

Go-round der Dreijährigen.
Am Mittwoch, den 20. Oktober, fanden die ersten Vorläufe statt. Die drei LQH-Trainer traten mit ihren dreijährigen Pferden gegen 71 Pferd-Reiter-Kombinationen an. Als 31. Reiter ging Grischa Ludwig an den Start. Der erfahrene Profi präsentierte SHINE MY PICABO, eine selbstgezüchtete Stute. Und Grischa Ludwig gelang ein großartiger Ritt. „Ich wusste, dass sie was draufhat“, strahlte der Schwabe nach seinem Ritt. „Wir konnten ihre Schwachstellen etwas kaschieren, manchmal ist sie noch etwas unsicher, aber sie hat heute eine tolle Leistung gezeigt, ich bin super happy.“

Der Doppel-Europameister ging als 62. Reiter erneut an den Start. Dieses Mal im Sattel von SL GUNNABEYOURNITE, und er übertraf sich selbst. Er holte ganze zwei Punkte mehr heraus und bekam für einen spektakulären Ritt 222,5 Punkte von den Unparteiischen. Damit besiegelte er die Führung in Level 4. „Bei einem Score von 220,5 muss man immer damit rechnen, dass ihn noch jemand übertreffen kann. Bei 222,5 wird es schon etwas schwieriger“, freute sich Grischa Ludwig nach seinem Ritt. „Ich bin überglücklich mit der Leistung beider Pferde und freue mich besonders für die Züchter. Ich muss gestehen ich hätte nicht gedacht, dass meine beiden Pferde schon ‚broke’ genug sind, aber sie haben sich in der Show noch mal gesteigert.“ Johannes Heil gelang mit SL HOPE YOU SHINE zudem der erfolgreiche Einzug ins Finale Level 1.

Grischa Ludwig auf "SL Gunnabeyournite" (Tom Hautmann)Grischa Ludwig auf "SL Gunnabeyournite" (Tom Hautmann)Go-round der Vierjährigen.
Am Donnerstag, den 21. Oktober, ging es für die Trainer von LQH erfolgreich weiter. Den Auftakt machten dieses Mal ihre Reitschüler. Die LQH-Non-Pros Fabienne Kuratli, Georgia Wilk und Fabian Strebel sicherten sich mit ihren Pferden frühzeitig ihre Plätze im Finale.

Kurz darauf legte LQH-Co-Trainer Johannes Heil mit NW ELECTRIC PEARL bei den Profis nach. Im Sattel der palominfarbenen Stute zeigte er ein hochpräzises Pattern und bekam dafür 210,5 Punkte. „Ich habe das Pferd erst seit einer Woche. und wir haben uns gedacht, wir wagen das Risiko. Ich bin unglaublich happy, dass es so funktioniert hat“, strahlte der junge Trainer, der mit diesem Ergebnis bei der Besitzerin Tina Wilk Freudentränen auslöste. Johannes Heil brachte auch sein zweites Pferd, SL CHIC DEL CIELO, in das Breeder's Futurity Finale Level 1.

Mit zwei sehr guten Ritten katapultierten sich auch Grischa und Levin Ludwig ins Finale. Beide Profis zeigten großartigen Sport und durften mit ihren Pferden JUST ON SPARKS (Score 217,5) und CUSTOM KNICK NIC (Score 214,5) erneut antreten.

Finale der Dreijährigen.
Am Freitag, den 22. Oktober, begann es dann mit dem ersten Finale. 41 Pferd-Reiter-Kombinationen waren gemeldet, gegen die sich die LQH-Trainer durchsetzen mussten. Mit einem sehr starken Ritt konnte Grischa Ludwig auf SL GUNNABEYOURNITE erneut überzeugen. Im Sattel des dreijährigen Hengstes zeigte er harmonische Zirkel, großartige Spins und spektakuläre Stopps. Die gemeinsame Leistung wurde mit 220 Punkten und dem dritten Platz belohnt. „Ich bin mit meinem Dreijährigen sehr zufrieden“, sagt Grischa Ludwig nach dem Turnier. „Er ist leider ein paar Mal während der Prüfung gestolpert, aber mit einem dritten Platz kann man nur zufrieden sein.“ Mit seinem zweiten Finalpferd, SHINE MY PICABO, patzte er leider und bekam keine Punktwertung, doch der Schwabe sieht viel Potenzial in der jungen Stute und will sie im nächsten Jahr erneut vorstellen. Johannes Heil landete mit SL HOPE YOU SHINE in Level 1 auf Platz 13.

Die Platzierungen:

Breeder's Futurity Open 3yo Level 1
13 Johannes Heil mit SL HOPE YOU SHINE (Score 196)

Breeder's Futurity Open 3yo Level 4
3 Grischa Ludwig mit SL GUNNABEYOURNITE (Score 220)

Finale der Vierjährigen.
Am vierten und letzten Tag der Breeder's Futurity fanden die Finale der vierjährigen Pferde statt. Den ersten Erfolg für das Team LQH holte Georgia Wilk. Die junge Reinerin bekam mit ihrer PRETTY WHIZ CHIC für einen tollen Ritt mit langen Stopps und schnellen Spins 211,5 Punkte und gewann damit mit deutlichem Abstand die Youth-Futurity. „Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft“, freute sie sich nach ihrem Ritt. „Wir hatten die letzten Tage immer mal wieder ein paar kleinere Probleme, deswegen freue ich mich umso mehr, dass es heute so gut funktioniert hat!“

Auch ihre Trainingsstallkollegen Fabian Strebel und Fabienne Kuratli lieferten starke Leistungen ab. Fabienne Kuratli ritt ihr Breeder's-Futurity-Championats-Pferd von 2020, HOLLYDOLLY GUN, zu einem tollen Score von 213 und sicherte sich damit Platz 4 in Level 4. Fabian Strebel gelangen noch ganze dreieinhalb Punkte mehr und damit ein großartiger zweiter Platz in Level 2, 3 und 4. Grischa Ludwig zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit der Leistung der LQH-Amateure.

Die LQH-Profis holten im anschließenden Open-Finale noch weitere Platzierungen für das Team. Johannes Heil konnte sich mit NW ELECTRIC PEARL im Vergleich zum Vorlauf noch mal deutlich steigern und eine Wertung von 212 holen. Damit landete er auf Platz 4 in Level 1 und Platz 11 in Level 2. Außerdem nahm er mit SL CHIC DEL CIELO Platz 6 in Level 1 mit nach Hause.

Mit einem hervorragenden Score von 215 holte Levin Ludwig mit CUSTOM KNICK NIC Platz 10 in Level 3 und Platz 14 Level 4. LQH-Cheftrainer Grischa Ludwig holte mit JUST ON SPARKS einen starken Score von 220,5 und damit Platz sechs in Level 4. „Für dieses Jahr war JUST ON SPARKS an seinem Leistungslimit“, reflektiert der Trainer vom Schwantelhof. „Ich bin sehr zufrieden, wie er sich präsentiert hat, es gibt nicht viele Pferde, die eine 220,5 erreichen.“
Der Reining-Profi vom Schwantelhof will die Fortschritte des jungen Hengstes weiterhin beobachten und abwägen, wieviel mehr das Pferd leisten kann. „Wir waren auf diesem Turnier definitiv wieder bei der Musik dabei. Ein Sieg ist uns nicht gelungen, aber es war ein sehr erfolgreiches Turnier für LQH“, resümiert Grischa Ludwig.

Für Ludwig Quarter Horses geht es als nächstes direkt weiter nach Lyon, zum „European Derby”.

Die Platzierungen:

Breeder's Futurity Open 4yo Level 1
4 Johannes Heil mit NW ELECTRIC PEARL (Score 212)
6 Johannes Heil mit SL CHIC DEL CIELO (Score 209)

Breeder's Futurity Open 4yo Level 2
11 Johannes Heil mit NW ELECTRIC PEARL (Score 212)

Breeder's Futurity Open 4yo Level 3
10 Levin Ludwig mit CUSTOM KNICK NIC (Score 215)

Breeder's Futurity Open 4yo Level 4
6 Grischa Ludwig mit JUST ON SPARKS (Score 220,5)
14 Levin Ludwig mit CUSTOM KNICK NIC (Score 215)

Youth-Futurity
1 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 211,5)

Breeder's Futurity Non-Pro 4yo Level 1
4 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 211,5)

Breeder's Futurity Non-Pro 4yo Level 2
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)

Breeder's Futurity Non-Pro 4yo Level 3
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
7 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 211,5)

Breeder's Futurity Non-Pro 4yo Level 4
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
4 Fabienne Kuratli mit HOLLYDOLLY GUN (Score 213)


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25. 10. 21 - WRWAS (jr) - Tag 4 Breeder’s Futurity – Finale der Vierjährigen.
Am vierten und letzten Tag der Breeder’s Futurity konnten die Reiter sich im Laufe des Vormittags von der ausgiebigen Championats-Feier am Freitag erholen, denn das erste Finale begann erst um 13 Uhr. Den Auftakt machten die Non-Pro-Reiter mit ihren vierjährigen Pferden. 23 Pferd-Reiter-Kombinationen gingen in den vier Levels an den Start.

Den ersten Highscore holte sich Georgia Wilk mit ihrer Stute PRETTY WHIZ CHIC. Auf einen tollen Ritt mit langen Stopps und schnellen Spins bekam sie 211,5 Punkte und gewann damit mit deutlichem Abstand die Youth-Futurity. Außerdem übernahm sie die Führung in Level 1 und 3. „Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft“, freute sie sich nach ihrem Ritt. „Wir hatten die letzten Tage immer mal wieder ein paar kleinere Probleme, deswegen freue ich mich umso mehr, dass es heute so gut funktioniert hat!“

Georgia Wilk trat auch im Non-Pro-Futurity-Finale an, und ihr Score wurde noch im gleichen Set von Anniken Nystrøm Holth getoppt. Die Norwegerin präsentierte mit ihrer vierjährigen EINEYSWHIZ das Pattern hochpräzise und bekam von den Richtern einen Wertungspunkt mehr als Georgia Wilk. Für ihren Score von 212,5 wurde sie von ihrem Fanclub lautstark gefeiert. „Ich bin wahnsinnig zufrieden“, strahlte sie. „Wir sind schon seit über einer Woche hier und jetzt allesamt k.o.“

Als Elfte ritt die Derby-Championesse von 2019, Ulrike Krüger, in die Arena. Auf ihrer Nachwuchsstute SL STEPPIN ON WILD überzeugt sie die Richter vor allem mit starken Stopps und bekam 212,5 Punkte. Damit zog sie mit Anniken Nystrøm Holth in Level 3 gleich und übernahm die Führung in Level 4, die ihr jedoch nur kurz blieb, denn Franziska Wallner glitt mit einem halben Punkt mehr zur neuen Führung in Level 4. Trotz einem Patzer beim zweiten Spin bekam sie noch 213 Punkte und ritt damit auf ONE CRIMSON CODE zur Führung in Level 4. „Er gibt eigentlich mehr, als er kann“, erzählte sie strahlend nach ihrem Ritt. „Ich glaube, es hätte heute kaum besser laufen können, ich freue mich, dass wir uns nach dem Go-round noch mal steigern konnten.“

Als vorletzter Reiter im Non-Pro-Finale ging Fabian Strebel an den Start. Der Schweizer ritt seine M SNOW PEARL zu einem großartigen Score von 216,5. Starke Zirkel und großartige Stopps überzeugten die Richter. „Wenn es nach dem Vorlauf ins Finale geht, ist es schon toll“, freute sich Fabian Strebel nach seinem Ritt. „Wir hatten im Vorlauf ein paar Penalties und konnten uns im Finale noch mal steigern; ich bin wirklich sehr zufrieden.“

Die letzte Reiterin, die in die Arena ritt, war Go-round-Leader Level 1, 2, 3 und 4 Nadia Schieder. Die Italienerin ritt ihren RM SPOOKSGOTTASTAR zu einem herausragenden Score von 218,5. Ein besonders gelungenes Manöver dabei hervorzuheben fällt schwer, doch besonders markant war, dass sie sehr präzise und scheinbar mühelos durch das Pattern gelangte. „Es ist ein wirklich gutes Pferd, aber sie hat es herausragend vorgestellt“, freute sich Nadia Schieders Trainer, als sie aus der Arena kam. Sie selbst fand für ihren Erfolg kaum Worte. „Ich bin überglücklich. Dieses Pferd ist für mich wirklich absolut einzigartig, ich bin unendlich dankbar für das, was er mir heute gegeben hat.“ Nadia Schieder überzeugte die Richter sowohl im Go-round als auch im Finale und nahm gleich alle vier Non-Pro-Futurity-Champion-Titel mit nach Hause.

Um 16.30 Uhr begann dann das Open-Finale. Angestachelt von den tollen Leistungen der Non-Pros, fieberte das Publikum auf die Profis hin, und die Open.Reiter enttäuschten nicht. Mit spektakulären Ritten übertrumpften sie sich gegenseitig, alle mit dem einem Ziel vor Augen: Breeder’s-Futurity-Open-Champion zu werden.
Den ersten Highscore holte sich Jasmin Andersdotter auf BA SUPERCHIC. Mit langen Stopps und schnellen Spins holte sie sich 212,5 Punkte und die Führung in Level 1.
Als Zwölfter ritt Jeremy Ropert in die Arena. Auf ROLLING BLOCK SPARK gelang ihm ein Punkt mehr und die vorübergehende Führung in Level 1 –, bis Go-round-Leader Philipp Küng an den Start ging. Nach einem sehr starken Vorlauf und 215 Punkten legte er im Finale stark zu. Er kam nicht ganz an seinen Score aus dem Vorlauf heran, doch zeigte ein hochpräzises Pattern und wurde dafür mit 214 Punkten und dem „Breeder’s-Futurity-Champion-Titel“-Open-Level 1 belohnt. „Ich bin überglücklich“, freute sich der Schweizer. „Es war eine tolle Leistung, und ich hätte mir nicht mehr wünschen können!“

Den Reitern und Zuschauern heizte dann einer besonders ein: Mirko Midili. Mit WHIZKEYWOOD legte er die Latte extrem hoch. Wunderschöne Zirkel und großartige Stopps verhalfen ihm, nach einer Video-Review, zu herausragenden 221 Punkten. Daraufhin überschlugen sich die Scores. Während Vanety Korbus mit ND SPECIAL NITTER 216,5 Punkte in Level 2 und 3 vorlegte, holte Stefano Ferri mit SPECIAL BOOM zwei Reiter später mit der gleichen Punktzahl in Level 3 und 4 auf.

In Level 2 wurde Vanety Korbus von Kristiaan Hermus und MISS MAGGIE BROWN mit einem Score von 218 überholt. „Es ist einfach alles großartig“, strahlte der Niederländer nach seinem Ritt. „Die Stute erlaubt mir, sie zu fordern, ja sie wollte sogar gefordert werden, und sie hat mir heute sehr viel gegeben.“ Den Sieg in diesem Level holte sich jedoch Go-round-Leader Francesco Pedretti mit FROZEN FLAME. Damit machte der junge Italiener den vierjährigen Hengst zum zweifachen Breeder’s-Futurity-Champion. „Ich habe wirklich keine Worte“, strahlte der junge Profi. „Ich hätte nicht gedacht, dass es für uns noch besser laufen könnte, und ich bin der Besitzerin Heike Strambach und Davide Brighenti unendlich dankbar für ihr Vertrauen in mich.“

Emanuel Ernst auf „Wimpysdreamcometrue“ (© Tom Hautmann)Emanuel Ernst auf „Wimpysdreamcometrue“ (© Tom Hautmann)Francesco Pedretti legte mit seinen 220 Punkten auch in Level 3 stark vor. Seine Leistung konnte nur von einem Reiner getoppt werden: Emanuel Ernst. Er ritt sein Breeder’s-Derby-Championats-Pferd von 2020 WIMPYSDREAMCOMETRUE. Eine sehr starke gemeinsame Leistung verhalf dem Duo zu einem halben Punkt mehr und damit zu ihrem zweiten gemeinsamen Breeder’s-Futurity-Champion-Titel in Level 3. „Ich bin natürlich sehr stolz darauf Ich hatte leider dieses Jahr etwas Pech mit dem Pferd, deswegen ist es für uns ein toller Jahresabschluss“, freute sich Emanuel Ernst nach seinem Ritt. Noch während er sprach, kamen ihm die Freudentränen. „Ich habe letztes Jahr mit diesem Pferd hier das Level 3 gewonnen, dieses Jahr wieder vorne mit dabei zu sein ist etwas ganz Besonderes.“

In Level 4 überschlugen sich die Scores nach dem spektakulären Auftakt von Mirko Midili mit WHIZKEYWOOD. Gennaro Lendi legte mit seinen beiden Final-Pferden OT TARIS YANKEE und OT DONT MISS TO WISH nach und erreichte mit beiden Pferden großartige 221 Punkte. Damit landete er in der Endwertung zweimal auf Platz drei.

Mit dieser Leistung wurde Gennaro Lendi zum Million-Dollar-Rider.

„Für mich ist es wirklich ein ganz besonderer Erfolg“, erzählte er nach der Siegerehrung. „Ich habe sehr hart gearbeitet, um hierher zu kommen, und ich freue mich sehr darüber, dass es sich ausgezahlt hat.“ Auf die Frage, was denn seine nächsten reiterlichen Ziele seien, lächelte er: „Natürlich die zwei Millionen zu knacken.“
Gennaro Lendi auf „OT Taris Yankee“ (© Tom Hautmann)Gennaro Lendi auf „OT Taris Yankee“ (© Tom Hautmann)Im Finale überholte ihn jedoch Million-Dollar-Kollege Bernard Fonck. Im Sattel von FACE TO FACE holte er einen Wertungspunkt mehr und damit den Breeder’s-Futurity-Reserve-Champion-Titel Open Level 4. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Pferd“, sagte der Belgier im Interview. „Bisher hatten wir immer wieder ein paar Penalty-Fehler, und er ist nie ganz aus sich herausgekommen, aber heute war es definitiv eine gute Leistung, über die ich mich sehr freue.“

Der Breeder’s-Futurity-Champion-Titel Open Level 4 ging in diesem Jahr nach Italien.
Mirko Midli ließ im Sattel von GD PEPTOS OLENA BLUE seine Konkurrenz weit hinter sich. Der Reining-Profi zeigte mit seinen drei Final-Pferden großartige Ritte, doch im Sattel des dunkelfuchsfarbenen Hengstes übertraf er sich selbst. Meterlange Stopps, perfekte Rollbacks, perfekte Zirkel und schwindelerregende Spins verhalfen ihm zum neuen Turnier-Highscore von 225 Punkten. Damit holte er seinen ersten Futurity-Champion-Titel in Deutschland. „Ich bin unglaublich überwältigt“, freute er sich nach der Siegerehrung. „Ich weiß, dass das Pferd das Potenzial dafür hat, doch nach einigen Problemen im Go-round war ich mir nicht sicher, ob es dieses Mal reichen würde. Es ist mein erster Sieg in Deutschland, Kreuth war immer ein hartes Pflaster für mich, und es bedeutet mir sehr, sehr viel, diesen Titel mit nach Hause zu nehmen.“

Eine Reiterin hätte Mirko Midili den Titel noch streitig machen können – , und das war Go-round-Leader Sylvia Rzepka mit WIMPY WALLA WHIZ. Das Duo hatte gemeinsam auf der österreichischen Futurity in diesem Jahr gesiegt und ging nun als letztes Team an den Start. Schon beim Run-In war den anwesenden Zuschauern und Teilnehmern klar, Sylvia Rzepka wollte noch mal alles geben –, und das tat sie. Sie präsentierte ein wunderschön und präzise gerittenes Pattern mit perfekt ausgefühten Manövern, was die Richter entsprechend hoch bewerteten; doch nach dem letzten Stopp kniete sich ihr Pferd hin, und das kostete sie 15 Strafpunkte.

Nach einer stimmungsvollen Siegerehrung traten einige Teilnehmer die Heim- oder Weiterreise an –, wohingegen andere im Kreise ihrer Freunde und Kollegen noch auf die erfolgreichen Finalritte anstießen.

Die Platzierten:

Level 1
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Tom De Boever mit SPOOKIN RICCOCHET (Score 214,5)
3 Anniken Nystrøm Holth mit EINEYSWHIZ (Score 212,5)
4 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 211,5)
4 Janina Tachkov mit BHB GHOST SMOKINGUN (Score 211,5)
6 Lena Alberti mit KS WOODYNIC (Score 208,5)
7 Vera Leimegger mit JOE CASHMACHINE (Score 207,5)
8 Nathalie Henzi mit HR CHOCOLATE GUN (Score 207)

Level 2
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
3 Tom De Boever mit SPOOKIN RICCOCHET (Score 214,5)
4 Anniken Nystrøm Holth mit EINEYSWHIZ (Score 212,5)
5 Janina Tachkov mit BHB GHOST SMOKINGUN (Score 211,5)
6 Lena Alberti mit KS WOODYNIC (Score 208,5)
7 Vera Leimegger mit JOE CASHMACHINE (Score 207,5)
8 Nathalie Henzi mit HR CHOCOLATE GUN (Score 207)

Level 3
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
3 Tom De Boever mit SPOOKIN RICCOCHET (Score 214,5)
4 Tina Künstner-Mantl mit INFERAGOODTIME (Score 214)
5 Anniken Nystrøm Holth mit EINEYSWHIZ (Score 212,5)
5 Ulrike Krüger mit SL STEPPIN ON WILD (Score 212,5)
7 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (Score 211,5)
7 Ewald Rifeser mit WIMPYS SPOOK SHINER (Score 211,5)

Level 4
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
3 Tina Künstner-Mantl mit INFERAGOODTIME (Score 214)
4 Franziska Wallner mit ONE CRIMSON CODE (Score 213)
4 Fabienne Kuratli mit HOLLYDOLLY GUN (Score 213)
6 Ulrike Krüger mit SL STEPPIN ON WILD (Score 212,5)
7 Ewald Rifeser mit WIMPYS SPOOK SHINER (Score 211,5)
8 Franziska Engel mit SL SMART DIAMONDS (Score 206,5)

Youth Futurity Championesse
1 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC (1. Go Score 206,5/ 2. Go Score 211,5)
2 Erin Danni Wielsma mit GUNNERS TINSELGIRL (1. Go Score 202/ 2. Go Score 206,5)
3 Leann Stein mit MISS GUNS N FRECKLES (1. Go Score 0/ 2. Go Score 209)
4 Elisabeth Holzer mit FM WESTCOAST GUN DUN (1. Go Score 197,5/ 2. Go Score 0)
Philipp Küng auf Lil „West Side“ (© Tom Hautmann)Philipp Küng auf Lil „West Side“ (© Tom Hautmann)
Breeder’s Futurity Open 4yo Level 1

1 Philipp Küng mit LIL WEST SIDE (Score 214)
2 Jeremy Ropert mit ROLLING BLOCK SPARK (Score 213,5)
3 Jasmin Andersdotter mit BA SUPERCHIC (Score 212,5)
4 Johannes Heil mit NW ELECTRIC PEARL (Score 212)
5 Jenny Kuhn mit ILLBE TOOBLUEFORYOU (Score 210)
6 Johannes Heil mit SL CHIC DEL CIELO (Score 209)
7 Josefin Blomqvist mit INCOGNITTO (Score 207,5)
8 Nina Dan mit MOONLIGHT AT THE BAR (Score 207)

Breeder’s Futurity Open 4yo Level 2
1 Francesco Pedretti mit FROZEN FLAME (Score 220)
2 Kristiaan Hermus mit MISS MAGGIE BROWN (Score 218)
3 Vanety Korbus mit ND SPECIAL NITTER (Score 216,5)
4 Jurgen Pouls mit TEJANAS SPARKLES (Score 216)
4 Francesco Pedretti mit GUNNAMADYA (Score 216)
4 Roy van der Hoeven mit HEEZSHAKENNOTSTIRRED (Score 216)
7 Alexander Ripper mit SG WHIZING FOR GUNS (Score 215)
8 Philipp Küng mit LIL WEST SIDE (Score 214)

Breeder’s Futurity Open 4yo Level 3
1 Emanuel Ernst mit WIMPYSDREAMCOMETRUE (Score 220,5)
2 Francesco Pedretti mit FROZEN FLAME (Score 220)
3 Kristiaan Hermus mit MISS MAGGIE BROWN (Score 218)
3 Johannes Hasenauer mit PP GUN N ROSIE (Score 218)
5 Vanety Korbus mit ND SPECIAL NITTER (Score 216,5)
5 Stefano Ferri mit SPECIAL BOOM (Score 216,5)
7 Francesco Pedretti mit GUNNAMADYA (Score 216)
7 Roy van der Hoeven mit HEEZSHAKENNOTSTIRRED (Score 216)

Breeder’s Futurity Open 4yo Level 4
1 Mirko Midili mit GD PEPTOS OLENA BLUE (Score 225)
2 Bernard Fonck mit FACE TO FACE (Score 222)
3 Mirko Midili mit WHIZKEYWOOD (Score 221)
3 Gennaro Lendi mit OT TARIS YANKEE (Score 221)
3 Gennaro Lendi mit OT DONT MISS TO WISH (Score 221)
6 Emanuel Ernst mit WIMPYSDREAMCOMETRUE (Score 220,5)
6 Grischa Ludwig mit JUST ON SPARKS (Score 220,5)
8 Mirko Midili mit PC FASHION GUN (Score 219)
8 Giovanni Masi de Vargas mit GUNNERS PRINCESS (Score 219)


Breeder's Futurity Champions Non-Pro 4yo
 
Level 1
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5) T
2 Tom De Boever mit SPOOKIN RICCOCHET (Score 214,5)
3 Anniken Nystrøm Holth mit EINEYSWHIZ (Score 212,5)
 
Level 2 und 3
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
3 Tom De Boever mit SPOOKIN RICCOCHET (Score 214,5)
 
Level 4
1 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 218,5)
2 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 216,5)
3 Tina Künstner-Mantl mit INFERAGOODTIME (Score 214)
 
Youth Futurity Championesse
1 Georgia Wilk mit PRETTY WHIZ CHIC

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