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26. 9. 18 - WRWS/FN - Ergebnisse - Weltreiterspiele (WEG-E-R-D-C-PED-V-S-A 4) vom 11. bis 23. September in Tryon/USA.
WEG-C:
Mannschaftswertung
Gold: Großbritannien; 88,80
Silber: Irland; 93,00
Bronze: Frankreich; 99,80

5. Deutschland; 118,20 (Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob OLD/Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida/Kai Rüder (Fehmarn) mit Colani Sunrise/Julia Krajewski (Warendorf) mit Chipmunk FRH)

Einzelwertung
Gold: Rosalind Canter (GBR) mit Allstar B; 24,60 (Dressur 24,60/Gelände 0/Springen 0)
Silber: Padraig McCarthy (IRL) mit Mr Chunky; 27,20 (27,20/0/0)
Bronze: Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob OLD; 27,30 (23,30/0/4)

28. Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida; 43,50 (30,30/13,20/0)

33. Kai Rüder (Fehmarn) mit Colani Sunrise; 47,40 (30,20/17,20/0)
…39. Julia Krajewski (Warendorf) mit Chipmunk FRH; 56,30 819,90/28,40/8)

WEG-PED:
Mannschaftswertung
Gold: Niederlande; 223,597
Silber: Großbritannien; 222,957
Bronze: Deutschland; 219,001 (Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now/Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine/Steffen Zeibig (Arnstorf) mit Feel Good/Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fuerst Sinclair)

Einzelwertung Grade V
Gold: Sophie Wells (GBR) mit C Fatal Attraction; 75,429 Prozent
Silber: Frank Hosmar (NED) mit Alphaville N.O.P.; 73,167
Bronze: Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now; 71,452

Team Test Grade V
1. Sophie Wells (GBR) mit C Fatal Attraction; 77,233 Prozent
2. Frank Hosmar (NED) mit Alphaville N.O.P.; 73,488
3. Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now; 72,791

Kür Grade V
Gold: Sophie Wells (GBR) mit C Fatal Attraction; 80,755 Prozent
Silber: Frank Hosmar (NED) mit Alphaville N.O.P.; 79,155
Bronze: Tomoko Nakamura (JPN) mit Djazz F; 73,540
4. Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now; 72,960

Einzelwertung Grade I
Gold. Sara Morganti (ITA) mit Royal Delight; 74,750 Prozent
Silber: Laurentia Yen-Yi Tan (SGP) mit Fuerst Sherlock; 73,750
Bronze: Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fuerst Sinclair; 73,143

Team Test I
1. Sara Morganti (ITA) mit Royal Delight; 75,571 Prozent
2. Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fuerst Sinclair; 74,357
3. Line Munk Madsen (DEN) mit Hoennerups Beebob; 73,179

Kür Grade I
Gold: Sara Morganit (ITA) mit Royal Delight; 78,867 Prozent
Silber: Rihards Snikus (LAT) mit King of the Dance; 76,113
Bronze: Roxanne Trunnell (USA) mit Dolton; 75,587
4. Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fuerst Sinclair; 73,493

Einzelwertung Grade III
Gold: Rixt van der Horst (NED) mit Findsley; 73,735 Prozent
Silber: Natasha Baker (GBR) mit Mount St John Diva Dannebrog; 72,471
Bronze: Rebecca Hart (USA) mit El Corona Texel; 72,235

5. Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine; 71,588
6. Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good; 71,294

Team Test III
1. Natasha Baker (GBR) mit Mount St John Diva Dannebrog; 74,118 Prozent
2. Rixt van der Horst (NED) mit Findsley; 73,559
3. Rebecca Hart (USA) mit El Corona Texel; 72,676

6. Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine; 70,235

Kür Grade III
Gold: Rixt van der Horst (NED) mit Findsley; 77,347 Prozent
Silber: Rebecca Hart (USA) mit El Corona Texel; 73,240
Bronze: Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine; 71,840

WEG-V:
Mannschaftswertung
Gold: Deutschland; 26,502 (Kristina Boe (Hamburg) mit Don de la Mar/Longenführer Winnie Schlüter/Jannik Heiland (Wulfen) mit Dark Beluga/Barbara Rosiny/Norka des VV Köln-Dünnwald mit Danny Boy OLD/Patric Looser (Thomas Brüsewitz (Garbsen)/Torben Jacobs (Köln)/Jana Zelesny (Köln)/Chiara Congia (Offenbach)/Justin van Gerven (Bergisch-Gladbach)/Corinna Knauf (Köln)
Silber: Schweiz; 25,833
Bronze: Österreich; 25,371

Pas de Deux
Gold: Italien; 9,027
Silber: Österreich; 9,013
Bronze: Deutschland; 8,872 (Janika Derks (Dormagen)/Johannes Kay (Neuss) mit Dark Beluga/Longenführer Barbara Rosiny)
4. Theresa-Sophie Bresch (Heidelberg)/Torben Jacobs (Köln) mit Picardo 13/Alexandra Knauf; 8,707

Einzelwertung Damen
Gold: Kristina Boe (Hamburg) mit Don de la Mar/Longenführer Winnie Schlüter; 8,388
Silber: Janika Derks (Dormagen) mit Carousso Hit/Jessica Lichtenberg; 8,374
Bronze: Lisa Wild (AUT) mit Fairytale/Maria Lehrmann; 8,363
4. Sarah Kay (Münster) mit Sir Valentin 5/Dr. Dina Menke; 8,308

Einzelwertung Herren
Gold: Lambert Leclezio (FRA) mit Poivre Vert/Longenführer Francois Athimon; 8,744
Silber: Jannik Heiland (Wulfen) mit Dark Beluga/Barbara Rosiny; 8,606
Bronze: Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Danny Boy OLD/Patric Looser; 8,533
4. Jannis Drewell (Gütersloh) mit Feliciano 44/Lars Hansen; 8,509

Teamwertung
Gold: Team Norka des VV Köln-Dünnwald (Thomas Brüsewitz (Garbsen)/Chiara Congia (Offenbach)/Justin van Gerven (Bergisch-Gladbach)/Torben Jacobs (Köln)/Corinna Knauf (Köln)/Pauline Riedl (Aachen)/Lara Schmitt (Mönchengladbach)/Jana Zelesny (Köln)) mit Danny Boy OLD/Longenführer Patric Looser; 8,638
Silber: Team Sui Luetisburg mit Rayo de la Luz/Monika Winkler-Bischofberger; 8,433
Bronze: Team RC Wildegg (AUT) mit Alessio L’Ambabile/Maria Lehrmann; 8,198

WEG-S:
Mannschaftswertung
Gold. USA; 20,59/Jump off 0/100,67
Silber: Schweden; 20,50/Jump off 0/102,73
Bronze: Deutschland; 22,09 (Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice/Marcus Ehning (Borken) mit Pret a Tout/Laura Klaphake (Mühlen-Steinfeld) mit Catch me if you can OLD/Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Don Diarado)

Einzelwertung
Gold: Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice; 3,47
Silber: Martin Fuchs (SUI) mit Clooney; 6,68
Bronze: Steve Guerdat (SUI) mit Bianca; 8

14. Laura Klaphake (Mühlen-Steinfeld) mit Catch me if you van OLD:16,25
15. Marcus Ehning (Borken) mit Pret a Tout;16,37

44. Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Don Diarado; 20,51

WEG-A4:
Mannschaftswertung
Gold: USA; 353,39
Silber: Niederlande; 356,79
Bronze: Belgien; 364,09

5. Deutschland; 409,50 (Mareike Harm (Negernbötel)/Christoph Sandmann (Lähden)/Georg von Stein (Modautal))

Einzelwertung
Gold: Boyd Exell (AUS); 154,14 (Dressur 31,68/Marathon 121,93/Hindernisfahren 0,53)
Silber: Chester Weber (USA); 163,38 (35,10/125,51/2,77)
Bronze: Edouard Simonet (BEL); 174,15 (47,19/124,13/2,83)

12. Mareike Harm (Negernbötel); 203,76 (51,79/137,01/14,96)
13. Georg von Stein (Modautal); 205,74 (53,86/130,24/21,64)
Teilgenommen: Christoph Sandmann (Lähden)

Weitere Informationen unter www.tryon2018.com


25. 9. 18 - WRWS/FEI/FN - FEI: Francesca Sternberg (GBR) wird FEI-Aktivenvertreterin für Reining.
- FEI Athletes’ Committee announced following online vote: Reining – Francesca Sternberg (GBR).


24. 9. 18 - WRWS/TAG24 - Ein Pony bereits eingeschläfert: Anwohner füttern Pferde krank. Pferde in Döbeln von Anwohnern gefüttert.

Von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Fotos: Peter Zschage

Döbeln –
Ein Pony musste Peggy Fiedler bereits einschläfern lassen, ihre anderen Pferde leiden immer wieder an Magenproblemen und Durchfall. „Und das nur, weil die Leute hier selbst mit Küchenabfällen herkommen und meine Tiere damit füttern“, sagt Fiedler.

Falsche „Tierfreunde“ füttern ihre Pferde krank: Peggy Fiedler, hier mit „Sammy“ und „Letizia“ auf ihrer KoppelFalsche „Tierfreunde“ füttern ihre Pferde krank: Peggy Fiedler, hier mit „Sammy“ und „Letizia“ auf ihrer Koppel
„Das geht schon seit Jahren so. Immer wieder finde ich Essensreste auf der Koppel, die dort nichts zu suchen haben und meine Pferde krank machen.“ Ob Weintrauben, Chips oder Brot, all das können die Ponys, die auf einer Wiese im Wohngebiet Döbeln-Nord (Sachsen) grasen, nicht verdauen.

„Das ist falsch verstandene Tierliebe“, sagt Fiedler, die auf ihrer „Kid’s Vital Farm“ auch Reitkurse mit den Ponys anbietet. „Ich überlege jetzt schon länger, ob ich meine Lieblinge lieber abgebe, damit sie nicht weiter leiden müssen.“

Durch falsche Ernährung haben einige ihrer Tiere Hufrehe bekommen. „Dabei kommt es zu Ent­zün­dun­gen an den Hufen“, so Fiedler. „Sidney, eines meiner Ponys, musste ich aufgrund dessen schon einschläfern lassen. Sammy muss Diät halten, um die Folgen der Krankheit zu mindern.“
Mit diesem Schild droht die Pferdehalterin: „Füttern ist Sachbeschädigung. Bei Nichteinhaltung kommt es zur Anzeige.“Mit diesem Schild droht die Pferdehalterin: „Füttern ist Sachbeschädigung. Bei Nichteinhaltung kommt es zur Anzeige.“
Im Sommer durften die Pferde deshalb nur mit Maulkorb auf die Weide, auch ein Schild mit dem Hinweis auf das Futterverbot hat bisher nichts gebracht. „Ich kann nur an die Vernunft der Menschen appellieren“, sagt Fiedler. „Bitte, bitte, füttern Sie meine Tiere nicht!“

WRWS meint:
Trotz Schildes?! Das sieht nach Vorsatz aus! Das Schild (statt mit Ironie, die viele Erwachsene und Kinder nicht verstehen können oder wollen) besser mit diesem, sehr großen, Text versehen:
„Füttern bei Strafe verboten; unbefugtes Betreten der Weide verboten! Zuwiderhandeln wird verfolgt! Video-Überwachung! Vorsicht! Pferde sind bissig! Eltern haften für ihre Kinder!“ Bloße Appelle nützen da nichts!


24. 9. 18 - WRWS/FN -  WEG Tryon: Gold für Simone Blum und „DSP Alice“.  29-jährige Bayerin und ihre DSP Stute schreiben Geschichte.

Tryon/USA (fn-press).
Simone Blum ist Weltmeisterin! Die 29-jährige Springreiterin aus Bayern und ihre elfjährige DSP-Stute „Alice“ blieben in beiden Umläufen des Einzel-Finales ohne Springfehler und gewannen souverän die Goldmedaille. Am letzten Tag der Weltreiterspiele in Tryon/USA stand das Einzel-Finale der Springreiter auf dem Programm. Nach dem Zeitspringen am Mittwoch und dem Mannschaftsspringen über zwei Umläufe hatten sich die besten 25 Paare für das Einzel-Finale qualifiziert. Simone Blum und „DSP Alice“ behielten als letztes Starterpaar die Nerven und kamen mit nur einem Zeitstrafpunkt ins Ziel. Silber ging an den Schweizer Martin Fuchs mit dem Westfalen „Clooney“. Bronze gewann sein Teamkollege Steve Guerdat mit „Bianca“. Laura Klaphake und Marcus Ehning beendeten die WM ebenfalls in den Top-15, auf den Rängen 14 und 15. 

Simone Blum hat mit diesem Triumph Geschichte geschrieben! Sie ist die erste Frau, die den Titel gewann, seit es die Weltreiterspiele gibt. Außerdem ist sie die erste deutsche Weltmeisterin, seit Männer und Frauen gemeinsam antreten und das bei ihren ersten Weltmeisterschaften. „Es war schon so toll, dass ich es ins Finale geschafft habe. ‚Alice‘ war so überragend. Nach der ersten fehlerfreien Runde hatte ich ein super Gefühl. ‚Alice‘ sprang unglaublich! Es passierten so viele Fehler bei den anderen, aber ‚Alice‘ war großartig heute", sagte Simone Blum nach ihrem Ritt. „Es bedeutet mir sehr viel, dass meine Familie und mein ganzes Team hier mit mir feiern. Ich kann es wirklich nicht glauben, ich bin sprachlos. ‚Alice‘ ist so überragend. Ich bin so stolz. Es war ein perfekter Tag heute." Seit vier Jahren lebt „Alice“ bei den Blums in Zolling nahe München. Entdeckt hat sie Simones (Noch-)Lebensgefährte und Ehemann in spe, Hansi Goskowitz. In vier Wochen sollen übrigens die Hochzeitsglocken läuten.

Nachdem die vorherigen Starter Spring- oder Zeitfehler gesammelt hatten, hätten sich Blum und „Alice“ sogar noch einen Abwurf leisten können. „Ich habe mich aber auf mich fokussiert und gedacht, einfach Null reiten, dann passt das. Es war aber schon ein großer Druck da“, beschrieb Simone Blum ihre Anspannung vor dem zweiten Umlauf. Der Schweizer Martin Fuchs und sein Schimmelhengst „Clooney“, die bis dahin auf Rang drei lagen, nahmen sich Zeit im Parcours und kassierten zwar zwei Zeitstrafpunkte, blieben dafür aber ohne Springfehler. Die Taktik ging auf, und mit 6,68 Punkten übernahmen sie die vorläufige Führung. Der bis dahin auf Silberkurs liegende Max Kühner aus Bayern, der seit 2015 für Österreich an den Start geht, war mit dem Holsteiner „Chardonnay“ mit 3,97 Punkten in den Parcours gestartet. Doch er sammelte neun Strafpunkte und rutschte von Rang zwei auf sechs ab. Silber also für Martin Fuchs und Bronze für Steve Guerdat. Der Olympiasieger von London 2012 hatte vor dem zweiten Umlauf noch knapp hinter den Medaillenplätzen auf Rang vier gelegen und konnte sich mit der ersten Nullrunde des zweiten Umlaufs die Bronzemedaille sichern. Die Medaillen überreichte Dr. Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, der am Vormittag auch den Voltigierern in Tryon einen Besuch abgestattet hatte.

Otto Becker zog ein rundum positives Fazit dieser Weltreiterspiele: „Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Erst mal die Mannschaftsmedaille, die wir uns erhofft, erwünscht und erträumt hatten. Und jetzt das i-Tüpfelchen mit Simone, die das sowas von verdient hat nach fünf tollen Runden. Eine unglaubliche Woche für uns. Besser geht es eigentlich nicht.“ Vor allem mit den Nachwuchsreitern im Team ist der Bundestrainer sehr zufrieden: „Die Jungen hatten unser Vertrauen –, und wie die das zurückgezahlt haben! Wie sie geritten sind und auch wie sie hier als Team aufgetreten sind, auch die Art und Weise, die ist mir auch wichtig, und das war alles spitze! Ich bin einfach super stolz auf das Team.

Medaillenspiegel Springen Einzelwertung
Gold: Simone Blum (GER) und DSP Alice: 3,47 Punkte
Silber: Martin Fuchs (SUI) und Clooney: 6,68 Punkte
Bronze: Steve Guerdat (SUI) und Bianca: 8,00 Punkte4. McLain Ward (USA) und Clinta: 11,08 Punkte
5. Carlos Enrique Lopez Lizarazo (COL) und Admara: 12,81 Punkte
6. Max Kühner (AUT) und Chardonnay: 12,97 Punkte
7. Lorenzo de Luca (ITA) und Irenice Horta: 14,19 Punkte
8. Fredrik Jönsson (SWE) und Cold Play: 17,23 Punkte

14. Laura Klaphake (GER) und Catch me if you can OLD: 16,25 Punkte (erster Umlauf im Einzelfinale) 
15. Marcus Ehning (GER) und Pret A Tout: 16,37 Punkte (erster Umlauf im Einzelfinale)

Die Höhepunkte des Tages gibt es am 24. September ab 7 Uhr im Clipmyhorse.tv WM-Studio zu sehen.
Alle Infos zu den Weltreiterspielen 2018 gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.


24. 9. 18 - WRWS/AQHA - Ranch Horse Journal September.

September Ranch Horse Journal

Ranch Horse Journal:

September

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Best Remuda: Wagonhound Land & Livestock

Wagonhound Land & Livestock wins a coveted prize because it's home to the best remuda in the country.

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24. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Zweimal Gold für Voltigierer – Kristina Boe und Team Norka triumphieren. Zwei weitere Silbermedaillen und eine bronzene in der Einzelwertung.

Tryon/USA (fn-press).
Grandioses Finale für die deutschen Voltigierer bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA. Nach Gold in der erstmals ausgetragenen Nationenpreiswertung und Bronze im Pas-de-Deux gelingt den deutschen Einzelvoltigiererinnen ein weiterer Coup: Kristina Boe wird neue Weltmeisterin, Janika Derks gewinnt die Silbermedaille. Bei den Herren sichert sich Jannik Heiland die Silbermedaille hinter dem für Frankreich startenden Lambert Leclezio. Thomas Brüsewitz und Jannis Drewell werden Dritter und Vierter. Und am Ende des langen Tages gab es noch einmal Gold für die Voltigierer vom Team Norka des VV Köln-Dünwald. 

Den glanzvollen Schlusspunkt des Abends setzten Thomas Brüsewitz, Torben Jacobs, Jana Zelesny, Chiara Congia, Justin van Gerven und Corinna Knauf vom Team Norka des VV Köln-Dünwald. Mit dem bewährten Duo, bestehend aus dem Wallach „Danny Boy OLD“ und Longeführer Patric Looser, zeigten sie eine fehler­freie Kür. Mit einer Gesamtnote von 8.638 siegte die Gruppe vor der Schweiz (8.433) und Österreich (8.198). „Das ist einfach nur geil“, freute sich Torben Jacobs. „Für uns bedeutet diese Medaille die Welt.“ Ebenso ging es Patric Looser: „Es ist verrückt. Wir haben Geschichte geschrieben mit dem Sieg im Nationenpreis – und jetzt hier mit der Gruppe. Alle haben einen fantastischen Job gemacht, und wir konnten es einfach nur genießen.“

Bundestrainerin Ulla Ramge erlebte den Tag „wie im Traum“. „Das Ausmaß des Erfolges wurde uns heute quasi scheibchenweise bewusst. Es kam alles Schlag auf Schlag. Nach jeder Freude mussten wir wieder runterkommen und uns auf die nächste Entscheidung konzentrieren. Das war eine so tolle und überragende Leistung von allen. Die Goldmedaille der Gruppe war die Krönung des Tages“, sagte die Warendorferin. Mit sieben Medaillen für ihre Voltigierer avancierten die Wettbewerbe in Tryon zu den erfolgreichsten Weltreiterspielen in ihrer Trainerlaufbahn. Ein besonderes Lob galt „Danny Boy“, der heute nicht nur die Gruppe zum Sieg getragen hatte, sondern auch Thomas Brüsewitz im Einzel zu Bronze. „Bei diesen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit hat „Danny Boy“ heute Fantastisches geleistet. Unglaublich, wie er am Ende noch für seine Gruppe mitgekämpft hat“, sagte Ramge.

Goldener Tag für Kristina Boe
„Ich wollte noch einmal eine Runde abliefern, bei der alles klappt. Das ist uns, glaube ich, gelungen“, sagte Kristina Boe nach ihrer Kür. Es ist der erste Weltmeistertitel für eine deutsche Einzelvoltigiererin nach zehn Jahren und für sie die Krönung einer herausragenden Saison, die mit dem Weltcupsieg in Dortmund begann und über den Deutschen Meistertitel nach Tryon führte. „Die Weltreiterspiele sind der hochkarätigste Wettkampf, den unser Sport zu bieten hat. Darauf bereiten wir uns vier Jahre vor. Es ist der größte und bedeutsamste Titel, den wir erreichen können, dafür geben wir alles“, sagte Boe. 

Mit ihrem Endstand von 8,388 Punkten nach Pflicht, Technikprogramm und zwei Kür-Durchgängen war Boe, die mit ihrem bewährten „Don de la Mar“ und Longenführerin Winnie Schlüter ein eingespieltes Team bildet, der Sieg nicht zu nehmen. Allerdings wurde es am Ende noch spannend. Die größte Konkurrenz kam dabei aus den eigenen Reihen: das war Janika Derks (Dormagen), die sich zunehmend mit dem noch etwas unerfahrenen „Carousso Hit“ (Longenführerin Jessica Lichtenberg) zusammenraufte und zu guter Letzt mit 8,374 Punkten den Silberrang belegte. Mit ihrer Schlusskür (Thema: La terre vue du ciel) konnte sie sich an der Österreicherin Lisa Wild vorbei die Silbermedaille sichern (8.363 Punkte). 

Die höchstbewertete Kür im Finale gelang Sarah Kay (Münster), die damit insgesamt auf dem vierten Platz landete (8.308 Punkte). „Ich bin total zufrieden, das Pferd war klasse. Ich bin froh, dass wir das noch mal zeigen konnten, was wir können“, sagte die Kommunikationswissenschaftlerin, die in diesem Jahr von zahlreichem Verletzungspech verfolgt war. „Allein dass wir es geschafft haben, noch mal zurückzukommen und allen zu zeigen, wir sind zu Recht hier, macht mich super happy. Wir haben so viel gearbeitet in den letzten Wochen, haben alles gegeben, und es hat sich gelohnt“, sagte sie.

Silber und Bronze in der Herren-Wertung 
„So ein Event wie die WEG sind für im Voltigieren das absolute Highlight. So weit oben zu stehen, das hätte ich nicht gedacht, und bin super froh darüber, das erreichen zu dürfen“, sagte Jannik Heiland nach dem Gewinn der Silbermedaille in der Herrenkonkurrenz noch etwas ungläubig. Erleichtert war Longenführerin Barbara Rosiny über den Auftritt von „Dark Beluga“. „Gestern in der letzten Pas-de-Deux-Runde lief es ja nicht so gut. Ich bin super glücklich, dass er sich heute noch mal so konzentriert und gut präsentiert hat.“ 

Nur ein Voltigierer war in dieser finalen Kür besser als Heiland: Der aus Mauritius stammende Lambert Leclezio, der in Tryon für Frankreich an den Start ging und nach einem etwas schwächeren Beginn der WM die Zuschauer mit seiner Kür von den Sitzen riss. Mit 9,262 bewerteten die acht Richter seine Vorstellung, im Endergebnis bedeutete das 8,744 Punkte und damit Gold vor Heiland, der die WM mit 8,606 Punkten beendete. 

Ebenfalls wieder von seiner besten Seite zeigte sich Thomas Brüsewitz (Köln), der nach Pflicht und erster Kür noch die Spitzenposition belegt hatte, nach Patzern im Technik­programm aber auf Platz vier zurückgefallen war. Mit einer bis auf wenige Kleinigkeiten gelungenen Ausführung seiner Truman-Show-Kür kämpfte er sich zurück in die Medaillen­ränge. Mit einem Endstand von 8,533 gab es für ihn, seinen Longenführer Patric Looser und dessen Pferd „Danny Boy OLD“ die Bronzemedaille. 

Das Nachsehen hatte der Ex-Europameister und Weltcupsieger Jannis Drewell (Steinhagen). Nur Sechster in der finalen Kür, belegte er am Ende Platz vier in der Gesamtwertung (8.509 Punkte). „Natürlich ist man im ersten Moment etwas enttäuscht, wenn man keine Medaille mit nach Hause nimmt, gerade wenn alles so eng ist. Das ist mein erstes Championat ohne Medaille. Aber ich bin unheimlich stolz auf das, was wir hier geleistet haben, was wir mit dem gesamten deutschen Team erreicht haben“, sagte der Sportsoldat, der in Tryon erstmals beim Championat nicht mit seiner Mutter Simone Drewell als Longenführerin startet, sondern mit Lars Hansen und dessen Pferd „Feliciano“. 

„Wir haben mit Lambert Leclezio einen würdigen Weltmeister. Was er abgeliefert hat, war wirklich klasse. Aber ich bin auch stolz, dass wir es ihm schwergemacht haben. Unsere drei Jungs haben ihn super vor sich hergetrieben, er musste schon Nerven behalten. Wir haben tollen Sport gesehen, das hat Spaß gemacht zuzuschauen. Die ersten Fünf haben großen Sport abgeliefert“, sagte Bundestrainerin Ulla Range. Die Nummer fünf war übrigens der 18-jährige Kolumbianer Juan Martin Clavijo, im vergangenen Jahr noch Junioren-Weltmeister, der spätestens nach seinem Technikprogramm die Herzen der Zuschauer erobert hatte.

Den Zeitplan, die deutschen Teams im Überblick und alle News gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.


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