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22. 9. 18 - WRWS/SZ - Eine deutsche Reiterein verzückt bei der WM.
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22. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Deutsche Springreiter gewinnen Bronze. Blum und Ehning bleiben im Mannschaftsfinale fehlerfrei.

Tryon/USA (fn-press).
Das deutsche Team der Springreiter um Bundestrainer Otto Becker mit Simone Blum und „DSP Alice“, Laura Klaphake und „Catch me if you can“, Maurice Tebbel und „Don Diarado“ sowie Marcus Ehning und „Prêt A Tout“ hat Bronze bei den Weltreiterspielen in Tryon/North Carolina gewonnen. Nach einem spannenden Stechen um Team-Gold kommen die neuen Mannschafts-Weltmeister aus dem Gastgeberland USA. Schweden sicherte sich die Silbermedaille. 


„Ich habe immer gedacht, dass die Qualität bei uns da ist, aber die Erfahrung noch nicht. Wenn man die Bedingungen hier sieht, die schweren Anfordungen und die starken Nationen, ist es toll, dass wir hier Bronze gewonnen haben. Das ist unglaublich“, sagte Bundestrainer Otto Becker. „Wenn man sieht, wie die Jungs und Mädels hier gekämpft und zusammen gestanden haben, macht mich das super glücklich – erst recht, wenn wir am Ende mit einer Medaille belohnt werden.“

Nach einer Nullrunde von Simone Blum (Zolling) und „DSP Alice“, einem Abwurf von Laura Klaphake (Steinfeld) und „Catch me if you can“ und fünf Punkten für Maurice Tebbel (Emsbüren) mit „Don Diarado“ lag die ganze Hoffnung des deutschen Teams auf den Schultern von Marcus Ehning und „Prêt A Tout“. Nur ein einziger Springfehler hätte das Medaillen-Aus für das deutsche Team bedeutet. Doch der Routinier aus Borken behielt die Nerven und machte den Bronze-Gewinn perfekt.

„Simone und „Alice“ sind über alle drei Tage überragend gut gewesen. Laura hatte einen ärgerlichen Netzroller, ist aber genau wie Maurice heute sehr gut geritten. Marcus hat einen super Job gemacht. Aber auch unser fünfter Reiter, Hansi Dreher, hat zum Team gestanden, das ganze Team drumherum hat hervorragend zusammengearbeitet. Das ist mir auch wichtig – nicht nur der Erfolg.“

Simone Blum und „DSP Alice“ führen vor dem Finale am Sonntag die Einzelwertung an. Marcus Ehning und „Prêt A Tout“ liegen auf Rang zwölf, Laura Klaphake und „Catch me if you can“ auf dem 22. Platz. Die besten 25 Paare aus den bisherigen drei Runden dürfen im Einzelfinale starten. Maurice Tebbel und „Don Diarado“ sind mit Platz 44 nicht dabei. „Mit der Teammedaille ist für mich ein Traum wahr geworden. Ein weiterer Traum ist, dass wir am Sonntag noch mal starten dürfen. Das fühlt sich ganz unwirklich an. Es kommen noch zwei schwere Runden, aber „Alice“ ist einfach unglaublich, und ich hoffe, dass wir am Sonntag noch ein bisschen Glück haben. Klar ist Druck da, und ich hätte mir vorher nicht unbedingt gewünscht, als Führende in das Einzelfinale zu starten“, sagte Blum und fügte lachend hinzu: „Aber jetzt haben wir den Salat.“ 

Mit dem dritten Platz bei den Weltreiterspielen haben sich die deutschen Springreiter nach den Dressur- und Vielseitigkeitsreitern ebenfalls auf direktem Wege für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert. Gleiches gilt für die deutschen Para-Dressurreiter, die Bronze in Tryon gewannen und damit an den Paralympics in Japans Hauptstadt teilnehmen dürfen.  

Alle Interviews der deutschen Reiter und ihre Runden im Parcours gibt es ab Samstagmorgen, 6 Uhr, im ClipMyHorse.TV WM-Studio, präsentiert von der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport zu sehen. Dort werden alle Höhepunkte des Tages zusammengefasst und sind kostenlos abrufbar unter watch.clipmyhorse.tv/WMStudio.


21. 9. 18 - WRWS (rb) -  AMERICANA 2019:  ERCHA Nations Cup wieder in Augsburg – Finale im Rahmen der Abend-Show am 5. September 2019.

Augsburg –
Die AMERICANA setzt in vielerlei Hinsicht Maßstäbe. Für die Freunde der Rinderdisziplinen ist dieser Event unbestritten die Nummer 1 in Europa. Wo sonst gibt es Cutting und Cow Horse derart geballt auf so hohem Niveau zu sehen? Kein Wunder angesichts der hohen Preisgelder und des attraktiven Prüfungs­angebots.

Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, beim Finale vor über 5.000 Zuschauern reiten zu können. Untrennbar verbunden ist die AMERICANA mit der  European Reined Cow Horse Association (ERCHA), die hier in Augsburg regelmäßig ihre Futurity ausrichtet. Bei der letzten AMERICANA kam eine weitere bemerkenswerte Prüfung hinzu: der „ERCHA Nations Cup“, der auf eine Idee des ERCHA-Präsidenten und hoch erfolgreichen Cow-Horse- und Reining-Trainers Markus Schöpfer zurückgeht. Auch auf der AMERICANA 2019 wird um den „Nations Cup“ geritten, das Finale findet am Donnerstag, den 5. September, im Rahmen der Abend-Show statt.

 

Acht Mannschaften auf der letzten AMERICANA am Start
Giovanni Campanaro auf „WR -Smoke Time“ (© AMERICANA)Giovanni Campanaro auf „WR -Smoke Time“ (© AMERICANA)Der „ERCHA Nations Cup“ findet 2019 bereits zum vierten Mal statt –, und jedes Mal gewann bisher die italienische Mannschaft. 2017 traten acht Teams gegeneinander an. Hinter den Italienern sicherten sich die Schweizer Platz 2, gefolgt von der deutschen Mannschaft auf Platz 3. Show-Managerin Sandra Quade hofft auf mindestens ebenso starke Teilnahme beim „Nations Cup 2019“: „Die AMERICANA ist eine feste Säule für die Rinderklassen in Europa, und wir freuen uns, der ‚European Reined Cowhorse Association‘ diese Plattform bieten zu können. Der ‚Nations Cup‘ ist eine sehr schöne Idee. Wir sind stolz, Ausrichter dieser Prüfung sein zu können.“

Ein Fest des Westernreitsports: Sport, Messe und Informationsportal
Für die Teilnehmer beginnt die AMERICANA bereits am 1. September. In den ersten Tagen werden unter anderem in den Vorläufen die Finalisten für die ganz großen Zuschauermagneten ermittelt: den „World Cup Cutting“ und die „Bronze Trophy Reining“. Beide Prüfungen sind hochdotiert und längst weltweit bekannt. Wie immer wird das Finale der „Open Reining-Trophy“ im Rahmen der Freitag­abend-Show stattfinden, während die Samstagabend-Show ganz im Zeichen der Rinderklassen steht. Hier fallen u. a. die Entscheidungen des „World Cup Cutting Open“ und der „ERCHA Open Cow-Horse-Futurity“.

Europas führende Messe für den Westernreitsport
Neben Weltklassesport bietet die AMERICANA auch Europas größte Messe rund ums Western- und Freizeitreiten. Nirgends sonst findet der Westernreitsport-Liebhaber ein so umfangreiches Angebot, und dies nicht nur in Sachen Pferd und Reiten, sondern auch für Lifestyle. Die 51.300 Besucher der letzten AMERICANA waren jedenfalls restlos begeistert – 98% von ihnen empfehlen sie weiter! Mehr als zufrieden waren auch die 331 Aussteller: 72% bewerteten den Erfolg ihrer Beteiligung mit „sehr gut“ oder „gut“, weitere 20% mit „befriedigend“.

Zudem ist die AMERICANA eine Informationsplattform rund ums Westernreiten ebenso wie um Pferdehaltung, die ihresgleichen sucht. Während der fünf Tage, an denen der Event für Besucher geöffnet ist, wird geballtes Expertenwissen vermittelt. Ob Fragen zur Fütterung, zum Anreiten oder zu veterinärmedizinischen Problemen – im AMERICANA-Forum werden die Besucher kompetent informiert und beraten. 2019 werden neben den klassischen Reit- und Pferdeartikeln erfolgreiche Themenbereiche wie Gesundheit, Reittourismus und Horse & Dog weiter ausgebaut. Neue Themen wie beispielsweise innovative Pferdehaltung oder ein Kinderprogramm ergänzen das umfassende Angebots­spektrum. 

Jetzt schon an Weihnachten denken!
Wer beim Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten auf Nummer sicher gehen möchte, liegt hier goldrichtig: Mit einer Karte für eine der AMERICANA-Abend-Shows macht man garantiert nichts falsch. Der Vorverkauf startet Anfang November –, und dann heißt es schnell sein: beide Abend-Shows am Freitag und Samstag waren 2017 ausverkauft!

Wer sich auf den Event Nr. 1 für alle Fans des Westernreitens einstimmen möchte: die Webseite americana.de bietet eine ganze Reihe stimmungsvoller Video-Beiträge der letzten Messe an; anschauen und den Vorgeschmack auf die kommende AMERICANA genießen!

Weitere Informationen:
AFAG Messen und Ausstellungen GmbH
Winfried Forster
Tel. +49 (0) 821 - 5 89 82 – 1 43  /  Fax +49 (0) 821 - 5 89 82 – 2 43
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  /  americana.de


21. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Duo Kay/Derks gewinnt Bronze im Pas-de-Deux. Bresch/Jacobs belegen Platz vier.

Tryon/USA (fn-press).
Nach dem gestrigen Premieren-Sieg der deutschen Voltigier-Mannschaft im Nationenpreis stand gestern bereits die nächste Medaille für Deutschland auf dem Programm: Bronze für Johannes Kay und Janika Derks im Pas de Deux. Darüber hinaus absolvierten die Einzelvoltigierer ihr Technikprogramm. Danach führt Kristina Boe (Hamburg) das Feld in der Damenkonkurrenz an, Jannik Heiland (Wulfsen) rangiert vor der finalen Kür auf Platz zwei bei den Herren. 

Das Duo vom RSV Neuss-Grimlinghausen galt bereits im Vorfeld als Medaillen-Aspirant. Seit zwei Jahren trainieren die 28-jährige Physio­therapeutin und ihr 23-jähriger Partner Johannes Kay, dessen Schwester ebenso wie Derks selbst auch in der Einzelwertung in Tryon an den Start geht, zusammen. Nach einer verletzungsbedingten Pause im vergangenen Jahr startete das Duo 2018 neu durch und wurde nach Siegen bei internationalen Turnieren Vierter in Aachen und sicherte sich noch vor der Reise in die USA den Deutschen Meistertitel. In Tryon stellten sie ihre Kür zum Thema „Energy“vor, das sie auf „Dark Beluga“ (Longenführerin Barbara Rosiny) vortrugen. „Johannes und Janika hatten auch heute wieder eine sehr gute und eindrucksvolle Runde. Sie haben alles gut durchgebracht, auch ihre absoluten Höchstschwierigkeiten. Allerdings wirkte „Dark Beluga“ etwas müde, was die Note im Vergleich zur ersten Kür etwas gedrückt hat“, sagte Bundestrainerin Ulla Ramge. Mit einem Endstand von 8.872 Punkten konnte das Neusser Duo seinen Platz allerdings behaupten.

Das klappte auch gegenüber dem zweiten deutschen Doppel, Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch, auch wenn sich dieses mit seiner zweiten Flamenco-Kür vor den Kollegen platzieren konnten. Mit knapp einem Hunderstel Abstand verpasste es knapp eine Medaille und wurde Vierter. „Für unser Pferd ‚Picardo‘ (Longenführerin Alexandra Knauf) ist es erst das zweite Championat, und hier ist es eine ganz andere Nummer als bei den Europameisterschaften. Es ist alles viel größer, es herrschen ganz andere Bedingungen, und auch die Anreise ist natürlich nicht zu vergleichen. Aber wir haben uns alle gemeinsam gut durchgekämpft“, sagte Bresch.

Neuer Weltmeister ist das italienische Duo Lorenzo Lupacchini und Silvia Stopazzini, das die Titelverteidiger Jasmin Lindner und Lukas Wacha auf den Silberrang verwies. Mehr lesen...

Medaillenspiegel: Pas de Deux Voltigieren 
Gold: Lorenzo Lupacchini und Silvia Stopazzini (ITA) mit Rosenstolz; 9.027 (erste Kür 9.057 (Platz 2) / zweite Kür 8.997 (Platz 1)) 
Silber: Lukas Wacha und Jasmin Lindner (AUT) mit Dr. Doolitte; 9.013 (9.138 (1) / 8.888 (2)) 
Bronze: Janika Derks (Dormagen) und Johannes Kay (Neuss) mit Dark Beluga (Barbara Rosiny); 8.872 (9.056 (3) / 8.688 (4))
4. Theresa-Sophie Bresch (Tübingen) und Torben Jacobs (Köln) mit Picardo (Alexandra Knauf); 8.707 (8.706 (4) / 8.708 (3))

Die Höhepunkte des Tages gibt es am 20. September ab 7 Uhr im Clipmyhorse.tv WM-Studio zu sehen.

Den Zeitplan, die deutschen Teams im Überblick und alle News gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.


19. 9. 18 - WB - FEI-WEG 2018: Deutsche Pferdezucht mit drei Vertretern in Reining vertreten mehr...
Neuer Anlauf: DQHA Amateur und Youth Team Cup 2019 soll wieder vom 19. - 22. April in Cunersdorf (Sachsen) stattfinden mehr...
EWU-Sport: Das sind die Ergebnisse der Turniere Dettingen (BW), Bad Abbach (BAY) und Hattorf (NDS) mehr...
DQHA-Fohlenschauen: Ergebnisse Zuchtschauen Wenden und Worbis/ Startlisten Wenden und Zeven/ neuer Zwischenstand der Saison mehr...


19. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Regine Mispelkamp gewinnt Bronze. Zweite WEG-Woche beginnt mit Medaille für WM-Debütantin in der Para-Dressur.

Tryon/USA (fn-press). 
Die zweite Woche der Weltreiterspiele in Tryon/USA hat begonnen. Nun haben die Springreiter, die Voltigierer, Para-Dressurreiter und später in der Woche auch die Vierspännerfahrer ihren großen Auftritt. Insgesamt wurden heute in drei der fünf Behinderten-Grades die Medaillen vergeben, einer davon (Grade V) fand mit deutscher Besetzung statt. Hier sicherte Regine Mispelkamp aus Issum mit „Look At Me Now“ die erste Medaille fürs deutsche Aufgebot. Die WM-Debütantin gewann die Bronzemedaille. 

Für Regine Mispelkamp sind es nicht nur die ersten Weltreiterspiele. Die an Multipler Sklerose erkrankte Berufsreiterin aus Issum bestreitet in diesem Jahr überhaupt ihre erste Saison im Para-Dressursport und konnte sich mit ihren Erfolgen im CPEDI Mannheim und den deutschen Meisterschaften auf Anhieb für den Start in Tryon empfehlen. Dort wurde ihr erster Aufritt mit dem 13-jährigen Rheinländer „Look At Me Now“ mit einem Ergebnis von 71,452 Prozent und damit der Bronzemedaille belohnt. „Ich wurde super im Team aufgenommen. Wir passen echt gut zusammen, ergänzen uns miteinander. Ich fühle mich einfach pudelwohl, war auch nicht so aufgeregt, wie ich vorher dachte, und es hat einfach nur Spaß gemacht, in dieser Arena zu reiten. „Look“ hat sich gut angefühlt, bis auf zwei Ecken. Speziell im Schritt war er super entspannt, zog gut durch, war super an der Hand“, sagte sie zufrieden. Mit ihrem Ergebnis musste sie sich lediglich der Titelverteidigerin und neuen Weltmeisterin Sophie Wells aus Großbritannien mit „C Fatal Attraction“ (75,429 Prozent) sowie dem Niederländer Frank Hosmar mit „Alphaville N.O.P.“ geschlagen geben (73,167 Prozent).

Bereits am Vormittag hatte sich Sanne Voets aus den Niederlanden den allerersten Titel dieser zweiten WEG-Woche geholt. Sie sicherte sich mit „Demantur N.O.P.“ Gold in Grade IV. Bislang war vor allem die Kür ihre Stärke, dort gewann sie zuletzt bei den WM 2014 und bei den Paralympics in Rio 2016 die Goldmedaille. Nun setzte sie sich mit 73,927 Prozent auch in der „klassischen“ Einzelwertung an die Spitze. Die weiteren Medaillenränge belegten der Brasilianer Rodolpho Riskalla mit „Don Henrico“ (73,366 Prozent) sowie die Dänin Susanne Jensby Sunesen mit „'s Que Faire“ mit 73,146 Prozent.

Auch in Grade II machten die Favoriten die Medaillenränge unter sich aus. Gold gab es für die Dänin Stinna Tange Kaastrup mit „Horsebo Smarties“ (72,735 Prozent), gefolgt von Pepo Puch aus Österreich mit „Sailor's Blue“ (72,676 Prozent) und der Dänin Nicole den Dulk mit „Wallace N.O.P.“ (70.735 Prozent).


19. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Deutsche Pferde bei den Weltreiterspielen – Teil 1 –  Ein Drittel der Dressurpferde stammt aus deutscher Zucht.

Uta Helkenberg

Tryon/USA (fn-press).
Die Weltreiterspiele sind nicht nur für Pferdesportfans interessant. Auch aus züchterischer Sicht wird das Geschehen in Tryon/USA aufmerksam verfolgt. In drei der vier Disziplinen der ersten Woche waren Pferde aus deutscher Zucht am Start, besonders hoch war ihr Anteil in der Dressur. Aber auch in der Vielseitigkeit sind sie immer häufiger anzutreffen und selbst in der Reining war die deutsche Pferdezucht mit drei Vertretern präsent.

In der Dressur stammten 26 der 77 gestarteten Pferde aus deutscher Zucht, allen voran Isabell Werths frisch gebackene Doppelweltmeisterin „Bella Rose“, eine Westfalen-Stute v. „Belissimo M“ – „Cacir AA“ aus der Zucht von Heinrich und Wilhelm Strunk aus Bochum. In Bayern von Hans Volkert (Georgensmünd) gezogen wurde der von Dorothee Schneider gerittene Teamkollege „Sammy Davis Jr.“ (v. „San Remo“ – „Wenckstern“), und auch die Trakehner-Stute „TSF Dalera BB“ (v. „Easy Game“ – „Handryk“) hat mit Jessica von Bredow-Werndl nicht nur eine deutsche Reiterin, sondern mit Silke Druckenmüller aus Ferschweiler auch eine deutsche Züchterin.

Den höchsten Anteil am deutschen Lot der deutschen WM-Dressurpferde stellt allerdings der Hannoveraner Verband mit 15 Pferden, wovon zwei im Rheinland gezogen wurden. Ihr Aushängeschild ist Bronzemedaillengewinner „Mount St John Freestyle“ (v. „Fidermark“ – „Donnerhall“) aus der Zucht von Stephan Kurz aus Zöbingen und geritten von der Britin Charlotte Dujardin. Jeweils vier Pferde tragen den Oldenburger- bzw. Westfalen-Brand und zwei den Trakehner-Brand. Damit machen die deutschen Pferde 33,8 Prozent aller genannten Pferde aus. Den zweithöchsten Anteil am Dressur-Kontingent stellen die Niederländer mit 16 KWPN-Pferden, gefolgt von den Dänen mit sieben DWP-Pferden.

Rund ein Fünftel der Vielseitigkeitspferde hat deutsche Wurzeln, genauer gesagt 19,3 Prozent. Das sind 16 von insgesamt 67. Die meisten deutschen Pferde stellt der Holsteiner Zuchtverband mit sechs Pferden. Fürs deutsche Team im Einsatz sind außerdem zwei der vier Hannoveraner, darunter Andreas Dibowskis „FRH CorridaÅ“ (v. „Contendro I“ – „Espri“) aus der Zucht Dr. Rainer Zurmaar (Ehlscheid) sowie „Chipmunk FRH“ (v. „Contendro I“ – „Heraldik xx“) aus der Zucht von Sabine und Dr. Hilmer Meyer-Kulenkampff aus Engln und geritten von Julia Krajewski. Ebenfalls fürs deutsche Team am Start sind das Oldenburger Springpferd „Colani Sunrise“ (v. „Chico's Boy“ – „Laudatio“) aus der Zucht von Uwe Wolf aus Bernsdorf und mit Kai Rüder im Sattel sowie „SAP Hale Bob OLD“ (v. „Helikon xx“ – „Noble Champion“) aus der Zucht von Dr. Rolf Lück (Crailshaim). „Bobby“ wurde bereits 2016 zum Oldenburger des Jahres gekürt und sicherte sich nach dem EM-Titel im vergangenen Jahr nun in Tryon mit Ingrid Klimke die Bronzemedaille. Dazu kommen drei Westfalen sowie ein Württemberger.

62 Reining-Pferde gingen in Tryon an den Start, die meisten davon aus heimischer US-amerikanischer Zucht, allerdings auch drei in Deutschland gezogene Quarterhorses, zwei davon im deutschen Team: der Hengst „Cœurs Little Tyke“ (v. Cœur de Wright“ – „Little Remedy Chex“) aus der Zucht von Hans-Georg Holzwarth aus Hohenstein und geritten von Julia Schumacher – sowie „Spotlight Charly“ (v. „Charley“ – „Hes A Steppin Jac“), der von Maren Micheel in Westermoor gezogen wurde. Vorgestellt wurde er von Markus Süchting, dessen Familie selbst in Steyerberg eine große Quarter-Horse-Zucht betreibt. „Generell werden die Pferde in Europa immer besser und damit auch eine größere Konkurrenz für uns“, berichtet der in USA lebende Schwabe Robin Schoeller, der in Tryon für das deutsche Team an den Start ging. Der dritte Vertreter deutscher Zucht, der Wallach „This Wimps so Fly“, ging für Österreich an den Start. Sein Vater „Wimpys Little Step“ gehört zu den amerikanischen Top-Vererbern der Disziplin.

Eine Übersicht aller deutschen Pferde in Tryon gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018


18. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Bronzemedaille für Ingrid Klimke und „SAP Hale Bob OLD“. Deutsches Vielseitigkeitsteam auf Platz fünf.

Tryon/USA (fn-press).
Ingrid Klimke gewinnt mit SAP Hale Bob OLD die WM-Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA. Die deutsche Mannschaft belegt Platz fünf in der Teamwertung. Damit haben sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter für den Start bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio qualifiziert.

Ingrid Klimke (Münster), die nach Dressur und Gelände die Führung übernommen hatte, musste als letzte Starterin in den Springparcours. Bis zum vorletzten Sprung hatte sie es in der Hand, ihrem Europameister- auch den Weltmeistertitel hinzuzufügen. Dann jedoch rollte am letzten Oxer die Stange. Mit vier zusätzlichen Strafpunkten landete Klimke auf Platz drei. „Natürlich würde ich lügen, wenn ich sagte ich, ich freue mich über Bronze mehr als über Gold. Aber es gibt Schlimmeres“, sagte sie. Es sei der einzige Fehler, den ihr Pferd während dieser WM gemacht habe. „Bobby ist eine wundervolle Dressur gegangen, und im Gelände kamen wir fehlerfrei ins Ziel“, sagte sie. „Manchmal fehlt eben einfach auch das letzte Quentchen Glück.“

Neue Weltmeisterin ist die Britin Rosalind Canter, EM-Fünfte des Vorjahres, die sich mit „Allstar B“ vom dritten Platz nach Dressur über Platz zwei nach Gelände an die Spitze vorkämpfte. Sie beendete die WM mit nur 24,6 Minuspunkten vor dem in England lebenden Iren Padraig McCarthy mit „Mr Chunky“. Der ehemalige Springreiter blieb im Parcours ebenfalls fehlerfrei und sicherte sich damit den Silberrang – zum Nachteil seiner Teamkollegin Sarah Ennis mit „Horseware Stellor Rebound“, die vor dem Springen noch auf Platz drei rangierte und deren Hoffnungen auf eine Einzelmedaille durch einen Abwurf zunichte gemacht wurden. Sie wurde Fünfte, noch hinter dem dreimaligen australischen Mannschafts-Olympiasieger Andrew Hoy und seinem neuen Pferd „Vassily de Lassos“.

Die deutsche Mannschaft, die nach Dressur- und Geländeritt auf Platz sechs lag, konnte im Springen noch einen Platz gutmachen. Grund dafür waren die Nullrunden von Kai Rüder (Blieschendorf) mit „Colani Sunrise“ und Andreas Dibowski (Döhle) mit der erst neunjährigen Hannoveraner-Stute „FRH Corrida“. Damit musste am Ende nur der Abwurf von Ingrid Klimke zum Zwischenstand addiert werden. „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. Mein Pferd hat perfekt abgeliefert. Und mit der Mannschaft wollten wir natürlich mehr“, sagte „Dibo“, der als zweitbester deutscher Teamreiter Platz 28 belegt. Kai Rüder folgt mit Colani Sunrise auf Platz 33. „Von meinem Startplatz her betrachtet, bin ich sehr zufrieden. Klar hätte ich mir noch ein paar Punkte weniger in der Dressur gewünscht und etwas weniger Zeitfehler im Gelände“, sagte Rüder. der in Tryon den „Pathfinder“ für das deutsche Team gespielt hatte. „Unser Minimalziel haben wir erreicht: die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio“, zog Hans Melzer sein Fazit. Das Streichergebnis fürs Team lieferte Julia Krajewski (Warendorf), die mit „Chipmunk FRH“ nach ihrem fulminanten Dressurstart einen Vorbeiläufer im Gelände kassiert hatte und auch im Springen zwei Abwürfe hinnehmen musste (Platz 39/56,3). Bereits im Gelände ausgeschieden war Titelverteidigerin Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit ihrem Nachwuchspferd „Viamant du Matz“.

Strahlende Gewinner der Teamwertung und damit neue Weltmeister sind die Briten, die sich erstmals seit 1994 wieder WM-Gold sicherten. Für die zweitplatzierten Iren liegt die letzte Championatsmedaille sogar 23 Jahre zurück (EM Pratoni del Vivaro). Die Bronzemedaille nehmen die Franzosen mit nach Hause.

Medaillenspiegel WM Vielseitigkeit
Einzelwertung
1. Rosalind Canter (GBR) mit Allstar B; 24,6 
2. Padraig MacCarthy (IRL) mit Mr Chunky; 27,20
3. Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob OLD, 27,30 
4. Andrew Hoy (AUS) mit Vassily de Lassos, 29,80
5. Sarah Ennis (IRL) mit Horseware Stellor Rebound; 30,30 
6. Thibaut Vallette (FRA) mit Qing du Briot ENE HN; 30,80 
28. Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida; 43,5
33. Kai Rüder (Blieschendorf) mit Colani Sunrise; 47,4
39. Julia Krajewski (Warendorf) mit Chipmunk FRH; 56,3

Mannschaftswertung 

1. Großbritannien; 88,8 Minuspunkte 
2. Irland, 93,0
3. Frankreich; 99,8
4. Japan; 113,9
5. Deutschland (Kai Rüder – Colani Sunrise, Julia Krajewski – Chipmunk FRH; Andrea Dibowski – FRH Corrida, Ingrid Klimke – SAP Hale Bob OLD); 118,2

Die Höhepunkte des Finaltages gibt es am 18. September ab 7 Uhr im Clipmyhorse.tv WM-Studio zu sehen.
Den Zeitplan, die deutschen Teams im Überblick und alle News gibt es unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.


18. 9. 18 - WRWS/AQHA - The American Quarter Horse Journal im September

American Quarter Horse AssociationAmerican Quarter Horse Association

September American Quarter Horse JournalSeptember American Quarter Horse Journal

The American Quarter Horse Journal:

September

Lindsey Stevenson and He Is My ChoiceLindsey Stevenson and He Is My Choice

The Championship Choice

Lindsey Stevenson becomes the 15th amateur and part of the 18th team to earn the AQHA Amateur Supreme Performance Champion title.

Bill and Kathleen HuckabeeBill and Kathleen Huckabee

Building a Legacy

Bill and Kathleen Huckabee have followed their dreams in breeding halter horses.

Golden Age of Trail HorsesGolden Age of Trail Horses

The Golden Age of Trail

The series continues, honoring Credits For Heaven, I Gotta Good Name and Chips Private Stars.

American Quarter Horse Association
1600 Quarter Horse Drive
Amarillo, TX 79104


17. 9. 18 - WB - FEI-WEG 2018: Bernard Fonck wird FEI-Weltmeister/Grischa Ludwig als bester Deutscher auf Rang 8 mehr...
EWU: Aktualisierte Starterlisten für die German Open 2018 online mehr...
FEI-WEG 2018: Robin Schöller verpasst Chance auf nachträgliche Qualifikation/ drei deutsche Reiter im Einzelfinale/ Startliste mehr...
Ehrung: AQHA Register Of Merit in Open Green Reining für SH Dual TexChex Rudy mehr...
Cutting: Starterliste und Zeitplan für die 5. RBC Show am 22./ 23. September mehr...
Paint Horse-Zuchtschau: Ein voller Erfolg für die kleinen und großen Paints in Berlin /Brandenburg mehr...


16. 9. 18 - WRWS/FN - WEG Tryon: Grischa Ludwig wurde mit einem Score von 222,5 bester deutscher Reiner: Platz acht im Einzelfinale.

Julia Basic - Tryon/USA (fn-press)

Mit einem belgischen Sieg sind am Samstagabend die Reining-Wettbewerbe bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA zu Ende gegangen. Bestes deutsches Paar waren Grischa Ludwig (Bitz) und „Ruf Lil Diamond“. Bundestrainer Nico Hörmann zog ein insgesamt positives Fazit für seine Disziplin, denn seine Mannschaft hatte am Mittwoch mit Team-Bronze für die erste Medaille der deutschen Reiter in Tryon gesorgt.

Letztlich war es der Belgier Bernard Fonck, der mit seinem Hengst „What a Wave“ und einem Score von 227 einen Heimsieg der US-Boys zunichte machte. Diese belegten immerhin die Plätze zwei und drei und durften sich vom begeisterten Publikum feiern lassen. Die Silbermedaille ging an Daniel Huss und „Dreamy“ (226,5), Bronze an Cade McCutcheon und „Custom Made Gun“ (225).

Als bester Deutscher schloss Grischa Ludwig das Einzelfinale ab. Mit seiner achtjährigen Paint-Horse-Stute „Ruf Lil Diamond“ erreichte er einen Weltklasse-Score von 222,5 und damit Rang acht. „Grundsätzlich muss man mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Das ist eine hohe Punktzahl. Es hätte besser sein können. Aber das ist ‚Jammern auf hohem Niveau‘ “, sagte Ludwig, der bei der Reining-WM vor zwei Jahren Einzel- und Mannschaftssilber gewann.

Der Start im Einzelfinale und das erreichte Ergebnis seien für ihn das i-Tüpfelchen der Weltreiterspiele 2018 gewesen, sagte er. „Wir wollten um eine Medaille kämpfen. Die war am ehesten mit der Mannschaft zu bekommen, und das haben wir geschafft. Das Niveau hier ist unglaublich hoch. In der Einzelwertung sind es dann Kleinigkeiten, kleine Patzer, die am Ende tödlich sind. Aber die Bronzemedaille haben wir. Wir haben Geschichte geschrieben für Deutschland. Zwar haben wir auf Weltmeisterschaften schon Medaillen geholt, aber noch nie bei Weltreiterspielen. Da sind ja bekanntlich die besten Pferde am Start. Wir sind unwahrscheinlich stolz. Ich weiß noch nicht genau wo, aber die Medaille wird selbstredend einen besonderen Platz zu Hause bekommen. Wenn sie mir unser Mannschaftstierarzt nicht wieder wergnimmt. Nach dem ersten Wettkampf hat er sie mir entführt. Er wollte eine Nacht mit ihr schlafen.“

Neben Ludwig starteten zwei weitere Deutsche im Einzelfinale. Markus Süchting (Steyerberg) und sein elfjähriger American-Quarter-Horse-Hengst „Spotlight Charly“ erreichten einen Score von 220 und damit Rang 16. Julia Schumacher (Bitz) und ihr achtjähriger Hengst „Cœurs Little Tyke“, ebenfalls American Quarter Horse, belegten mit 203 Punkten Rang 22. „Wir sind überaus zufrieden, dass wir die Team-Bronze-Medaille geholt haben. Und das mit einem Mannschaftsergebnis von vier Reitern, die einen Score von 220 und mehr erreicht haben. Das haben wir vorher noch nie gehabt –, und das ist schon richtig gut. Jetzt im Einzel waren sie absolut im Soll. Es gab noch kleine Fehler, aber trotzdem eine Top-Ten-Platzierung. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Spaß hatten wir hier definitiv auch, weil wir einfach eine gutes Team sind“, sagte Bundestrainer Nico Hörmann.
jbc

Alle Informationen über die Weltreiterspiele und auch die Ergebnisse finden Sie hier: www.pferd-aktuell.de/weg2018


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